Jüdischer Friedhof in Trzemeszno Lubuskie (Schermeisel)

Hinweisschild am Jüdischen Friedhof von Trzemeszno Lubuskie
Foto: Michał Piasek
Hinweisschild am Eingang zum Jüdischen Friedhof von Trzemeszno Lubuskie

Bis zur zweiten Teilung Polens (1793) gehörte Schermeisel (poln. Trzemeszno Lubuskie) zur Meseritzer Starostei. Es war ein Grenzort und die am westlichsten liegende Ortschaft der ersten polnischen Republik. Auf den zur Starostei gehörenden Gebieten befanden sich zahlreiche, gut organisierte jüdische Gemeinden, die die Grenzlage nutzten, um einen regen Handel mit Brandenburg und Schlesien zu betreiben. Eine der größten war die Jüdische Gemeinde zu Schermeisel.

Dieser Friedhof wurde im September 2021 im Rahmen eines internationalen Workshops für Nachwuchswissenschaftler dokumentarisch aufgenommen.

Der folgende Beitrag wurde 2010 in einer zweisprachigen Broschüre der Stadt und Gemeinde Sulęcin mit dem Titel Żydzi w Trzemesznie. Die Schermeisler Juden veröffentlicht. Nun erscheint er hier mit geringfügigen Anpassungen. Die Übersetzung erfolgte durch Ewa Ochwiejewicz.

Andrzej Kirmiel