Anlage des Jüdischen Friedhofs in Torzym

Reste der Einfriedung
Foto: Anke Geißler-Grünberg
Reste der Einfriedung des Jüdischen Friedhofes in Torzym
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Der jüdische Friedhof von Torzym befindet sich westlich der Fernverkehrsstraße E 138 nach Sulęcin in einem Wäldchen rechterhand eines unbefestigten Weges. Dieser beginnt gegenüber der Kirche des Erzengels Michael (Cerkiew Świętego Archanioła Michała) (GPS: 52.318100, 15.082960).

Der Friedhof auf Höhe des dritten Bauernhofes ist kaum zu erkennen, da sein Zugang komplett zugewachsen ist. Aufgrund der noch ansatzweise erkennbaren Einfriedung kann nur geschätzt werden, dass es sich bei diesem Begräbnisplatz um ein rechteckiges Grundstück handelt, das eine Größe von ca. 570 m² umfasst.

Das älteste erhalten geblieben Grabmal mit einer Inschrift erinnert an die 1849 gestorbene Ester Boas. Der Grabmalbestand ist aber insgesamt in einem schlechten Zustand; es gibt einzig noch Fragmente und Grabsteine aus Sandstein sowie etliche Sockel ohne Grabmal. Sechs, zum Teil zerbrochene Grabsteine liegen in einem Kreis im vorderen Bereich, im mittleren Bereich stehen noch drei Grabsteine. Sämtliche Tafeln im hinteren Bereich liegen ebenfalls oder sind zerbrochen.

Anke Geißler-Grünberg

 

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