Sicherheitsanalysen und -vernetzung für Stadtquartiere im Wandel (SiQua)

 

Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit / Bekanntmachung: „Zukünftige Sicherheit in Urbanen Räumen"
www.sifo.de

Projektbeschreibung:

Quartiere und Nachbarschaften sind zentrale Orte des Zusammenlebens. Aktuelle Migrationsbewegungen verändern die Zusammensetzung der Bevölkerung. Sie können das Sicherheitsempfinden von Bewohnern berühren und zu Nutzungskonflikten führen. Dies stellt kommunale Akteure vor neue Herausforderungen. Wir untersuchen, wie diese Wandlungsprozesse das Zusammenleben in den Quartieren verändern. In Workshops mit Bewohnern und lokalen Akteuren entwickeln wir Wege, den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Damit sollen die Lebensbedingungen in den Quartieren verbessert werden.

Wir forschen und arbeiten in neun Stadtquartieren in Berlin, Dresden und Essen. In diesen Quartieren lässt sich ein besonders starker gesellschaftlicher Wandel beobachten. Dort arbeiten Geographen, Soziologen, Psychologen und Politikwissenschaftlermit Bewohnern, Stadtteilmanagern, Stadtplanern, Sozialarbeitern, Präventionsbeauftragten, Schulen und Polizei zusammen. In dem Projekt arbeiten somit Wissenschaft und Praxis Hand in Hand.

Vertreter(innen die Deutschen Hochschule der Polizei in Münster, des Instituts für Soziologie an der Technischen Universität Dresden, des Zentrums Technik und Gesellschaft an der Technischen Universität Berlin, der Arbeitsgruppe Regionalwissenschaften der Universität Potsdam sowie der Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin führen das Projekt gemeinsam mit zahlreichen Praxispartnern durch. Die Projektgruppe an der Universität Potsdam organisiert die dialogbasierten Workshops, in denen Sichtweisen auf die Lage in den Stadtteilen reflektiert, Lösungen erarbeitet und deren Umsetzung begleitet werden.

Einen Projektumriss zu SiQua finden Sie hier

Projektbeteiligte:
Julia Burgold, Jan Lorenz Wilhelm, Katharina Mohring, Manfred Rolfes

Bearbeitungszeitraum:
seit 2017