Kathodolumineszenz (KL) - Mikroskopie

Kathodolumineszenzmikroskopie
Foto: Inst. für Geowissenschaften
Kathodolumineszenzmikroskop Olympus

Die Kathodolumineszenzmikroskopie ist eine Technik zur Visualisierung von Heterogenitäten und inneren Strukturen in Mineralien und Materialien, die mit rein optischen Methoden (Reflexions- und Durchlichtmikroskopie) unsichtbar sind.

Eine Elektronenquelle (Elektronenkanone mit W-Filament) erzeugt einen Elektronenstrahl, der auf die Festkörperprobe (polierter und kohlenstoffbeschichteter Dünnschliff) gerichtet ist und diese anregt. Der anschließende Übergang vom angeregten in den normalen Zustand bewirkt die Emission von Licht (Lumineszenz), das unter Verwendung eines Polarisationsmikroskops in Farbe und Intensität beobachtet werden kann. Interne Strukturen von Mineralien werden sichtbar und weisen auf Wachstums- und Spurenelementzonierungen und Strukturen hin, mit denen Prozesse wie Mineralwachstum, Auflösung und Veränderung rekonstruiert werden können. Darüber hinaus hilft es, optisch ähnliche Mineraie wie Calcit-Dolomit oder Monazit-Xenotim schnell zu unterscheiden.

Instrumentierung

Olympus BXFM-F Polarisationsmicroskop, ausgerüstet mit:

  • Lumic Heißkathoden-Elektronenquelle
  • Olympus XC10 Digital Farb-Kamera, hochempfendlich
Kathodolumineszenzmikroskopie
Foto: Inst. für Geowissenschaften
Kathodolumineszenzmikroskop Olympus

Leitung

 

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