Molybdän in wässrigen Lösungen und Porphyr-Erzvorkommen

In situ XAS an der Mo K-Kante in 1M NaOH Lösung. Quarz-Pyrit-Molybdenit Ader (Toromocho Kupferlagerstätte, Peru). Hydrothermalautoklav für in situ Experiments, ESRF, Grenoble, France.
Quelle: Maria Kokh
In-situ XAS an der Mo K-Kante in 1M NaOH Lösung. Quarz-Pyrit-Molybdenit Ader (Toromocho Kupferlagerstätte, Peru). Hydrothermalautoklav für in-situ Experimente, ESRF, Grenoble, France.

Porphyr-Erzvorkommen sind die Hauptquelle für unser derzeit verwendete Molybdän und Kupfer. Unser Wissen über die Löslichkeit von Molybdän und seine molekularen Spezies in wässrigen Flüssigkeiten unter hydrothermalen Bedingungen ist der Schlüssel zum Verständnis der Bildung dieser Ablagerungen. Wir verwenden Röntgenabsorptionsspektroskopie XAS mit Synchrotronstrahlung, um Lösungen bei hohen Temperaturen und Drücken zu untersuchen, die in der Erdkruste typisch sind. Die Ergebnisse werden eine erste quantitative Bewertung der Rolle des radikalen Schwefelions S3•- und anderer gelöster Komponenten beim Molybdäntransport durch hydrothermale Flüssigkeiten ermöglichen und die thermodynamischen Modelle dieses Transports bei hohen Temperaturen und Drücken in natürlichen Systemen verbessern.

In situ XAS an der Mo K-Kante in 1M NaOH Lösung. Quarz-Pyrit-Molybdenit Ader (Toromocho Kupferlagerstätte, Peru). Hydrothermalautoklav für in situ Experiments, ESRF, Grenoble, France.
Quelle: Maria Kokh
In-situ XAS an der Mo K-Kante in 1M NaOH Lösung. Quarz-Pyrit-Molybdenit Ader (Toromocho Kupferlagerstätte, Peru). Hydrothermalautoklav für in-situ Experimente, ESRF, Grenoble, France.

Experimental studies on Mo mobility in high-pressure high-temperature fluids of complex compositions

Forschungsprojekt im Rahmen des SPP DOME Projekts; Stephan Klemme (Institut für Mineralogie, Universität Münster); Christian Schmidt (GFZ Potsdam, Chemie und Physik der Geomaterialien); Max Wilke (Institut für Geowissenschaften, Universität Potsdam)

Maria Kokh & Max Wilke