Wohin mit der sozialistischen Persönlichkeit? - Transformatives Lernen und Lehren von Geographielehrern in den ostdeutschen Bundesländern.

Auftraggeber:

Promotionssprojekt

Projektbeschreibung:

Die Ziele dieser Arbeit lassen sich durch die folgenden Leitfragen beschreiben: Wo ist die sozialistische Persönlichkeit nach der Wende hingegangen und wo ist sie noch heute? Welche Strukturen und Denkweisen haben bei der Ausbildung an der Uni zur Ausprägung der sozialistischen Persönlichkeit geführt? Inwieweit ist ein Ausstrahlen der DDR-Ausbildung der Lehrer für die heutige Zielorientierung in der Geographie in Bezug auf die Persönlichkeitsbildung vorhanden?

Die Arbeit durchleuchtet auch den Transformationsprozess, in welchem der Geographieunterricht der DDR auf die, den Lehrplänen der alten Bundesländer angepassten neuen Strukturen des Geographieunterrichts im wiedervereinten Deutschland, angepasst wurde. Dabei wird speziell der Auftrag zur Bildung einer sozialistischen Persönlichkeit, der dem Geographieunterricht in der DDR zu Grunde lag, und dessen Nachwirken im Unterricht von Geographielehrern mit einem DDR-Ausbildungs- und Bildungshintergrund in den Fokus der Forschungen gestellt.


Projektbeteiligte: 

Maik Wienecke

Bearbeitungszeitraum: 

seit 2010