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Tag der Sprache am 21. März 2026

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs e.V.) veranstalten wir am 21. März 2026 einen "Tag der Sprache" für Lehrkräfte, Studierende und Interessierte am Campus Griebnitzsee.

An diesem Tag erwartet Sie ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Workshops und Posterpräsentationen zu schulbezogenen Themen rund um Sprache. Außerdem gibt es die Möglichkeit des kollegialen Austausches. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

PROGRAMM

ab 09:30Ankommen & Anmelden
10:00 - 10:15

Begrüßung:
Prof. Dr. Katrin Böhme (Universität Potsdam, Professur für Inklusionspädagogik mit dem Schwerpunkt Sprache)
Gerhard Zupp (dgs-Bundesvorsitzender)

10:15 - 10:45

Fachimpuls (Vielfalt im Wandel – Schulische Sprachförderung zwischen etablierter Praxis, Inklusion und digitalen Chancen):
Prof. Dr. Katrin Böhme 

11:00 - 12:15

Workshop 1 (KI und sprachliches Lernen):
Prof. Dr. Katrin Böhme (Universität Potsdam, Professur für Inklusionspädagogik mit dem Schwerpunkt Sprache)

Workshop 2 (Nachteilsausgleiche im Unterricht):
Andrea Krakow (Schulleiterin R. Lakomi Grundschule & LIBRA Brandenburg)
Christine Riehmann (Sonderpädagogin)

12:15 - 13:30- optionale Teilnahme an der Mitgliederversammlung der dgs-Landesgruppe Brandenburg
- Mittagsbuffet
- Posterpräsention durch Studierende der Universität Potsdam
13:30 - 14:45

Workshop 3 (Sprachentwicklung fördern mit Plan: Strukturierte Förderplanung im schulischen Kontext):
Junior-Prof. Dr. Maja Stegenwallner-Schütz (Universität Koblenz, Förderpädagogik im Schwerpunkt Sprache unter besonderer Berücksichtigung inklusiver Bildungsprozesse)
Dr. Rebecca Schumacher (Universität Potsdam, Inklusionspädagogik mit dem Schwerpunkt Sprache)

Workshop 4 (Sprachförderndes Classroom Management: Durch bewussten Einsatz der Sprache im Unterricht individuell fördern):
Dr. Karin Reber (Akademische Oberrätin, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Pädagogik bei Kommunikations- und Sprachbeeinträchtigungen einschließlich inklusiver Pädagogik)

14:45 - 15:00Gemeinsamer Ausklang

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.
Über diesen Link gelangen Sie zur Anmeldeseite.

 

Sprachliche Vielfalt im schulischen Kontext – Unsere Sommerschule 2024

Teilnehmer:innen der Sommerschule 2024

Im Sommersemester 2024 hat erstmals an der Universität Potsdam unsere Sommerschule mit dem Titel „Sprachliche Vielfalt im schulischen Kontext“ stattgefunden. Sie ist im Rahmen eines Seminars von Prof. Dr. Katrin Böhme und Ewa Sliwinski für Studierende der Förderpädagogik in Zusammenarbeit mit Dr. Alice Bychovà, Mitarbeiterin der Masaryk-Universität in Brno – Tschechien, entstanden und wurde von der KoUP-Förderlinie unterstützt.

An der Sommerschule haben vom 01.05.24 bis zum 05.05.2024 insgesamt zehn Studierende der Universität Potsdam und der Masaryk-Universität in Brno (Tschechien) teilgenommen. Die Teilnehmer:innen haben sich intensiv mit den Themen Mehrsprachigkeit und Förderung von Familiensprachen in Schule und Unterricht im internationalen Vergleich auseinandergesetzt. Gemeinsam besuchten sie zwei integrierte Sekundarschulen in Berlin und beobachteten den Unterricht verschiedener Klassenstufen sowie verschiedener Fächer. In abschließenden Auswertungsgesprächen in sehr wertschätzenden Settings mit den jeweiligen Schulleitungen und Lehrkräften konnten die Studierenden verschiedenste Fragen zum beobachteten Unterricht, zur Schulstruktur, zu sprachlichen sowie kulturellen Heterogenität an der Schulen sowie der Herausforderungen in der Unterrichtsgestaltung stellen und so einen differenzierten Einblick in den Schulalltag einer Sekundarschule bekommen. Bei einem gemeinsamen Abschlusstreffen der Teilnehmer:innen an der Universität Potsdam fanden rege Gespräche und ein intensiver wissenschaftlichen Austausch zum beobachteten Unterricht auf didaktischer Ebene, den beiden Schulsystemen in Deutschland und Tschechien sowie zur Lehrkräfteausbildung mit dem Fokus auf Mehrsprachigkeit und den Umgang mit Familiensprache im schulischen Kontext statt, wobei insbesondere die internationale Perspektive die Gespräche bereicherte. Besonders interessant waren dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Thematisierung und dem Umgang mit sprachlicher Heterogenität in den beiden verschiedenen Bildungssystemen. So berichtete eine Studentin der Masaryk-Universität von ihren Erfahrungen und dem Stellenwert der Hospitation im Rahmen der Sommerschule: „Themen wie Integration und Mehrsprachigkeit sind uns theoretisch gut bekannt, denn sie sind Gegenstand vieler Vorträge in den Schulen. In der Realität bin ich ihnen aber erst während meiner Hospitation […] in Berlin begegnet.“.

Die Sommerschule konnte entsprechend einen wichtigen Praxisbezug aufbauen sowie zu einer offenen und wertschätzenden Grundhaltung im schulischen Kontext beitragen und hat den Studierenden, Mitarbeitenden sowie den Berliner Schulen großartige, internationale Austauschmöglichkeiten geboten.

Auf diesem Wege möchten wir uns ganz herzlichen bei den Berliner Schulen für die Offenheit und Unterstützung sowie bei allen Mitarbeitenden der KoUP-Förderrichtlinie für die gelungene Zusammenarbeit herzlich bedanken.

Weiteren Sommerschulen sehen wir freudig entgegen!

Teilnehmer:innen der Sommerschule 2024