GEBF 2026 in München
Vom 16.-18. März 2026 fand die 13. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) an der Technischen Universität in München unter dem Motto „Bildungsforschung für technologiebedingte gesellschaftliche Entwicklung" statt. Wir haben dort als Team unsere derzeitigen Forschungsarbeiten präsentiert:
Postervorstellung von Janne Mesenhöller & Katrin Böhme: Selbsteingeschätzte KI-Kompetenz von Lehrkräften - Psychometrische Qualität der SAILS-T-Skala.
Vortrag von Anna Seifart & Katrin Böhme: Zwischen Hörsaal und Klassenzimmer – Zusammenhänge schulischer Erwerbstätigkeiten und inklusionsbezogener Selbstwirksamkeitserwartungen von Lehramtsstudierenden.
Vortrag von Rebecca Schumacher, Robert Reggentin, Andrea Anderson & Marie-Christine Vierbuchen: Die diagnostische Kompetenz von Lehrkräften der Sekundarstufe I zur Identifizierung von Schüler:innen mit Schwierigkeiten im Rechtschreiben.
Vortrag von Robert Reggentin, Jaqueline Kluge-Brück, Katrin Böhme & Michael Grosche: Verbessert die Lehrkräftekooperation die schulischen Kompetenzen ihrer Schüler*innen und deren Inklusionswahrnehmung?
Tag der Sprache am 21. März 2026
Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs e.V.) veranstalteten wir am 21. März 2026 einen "Tag der Sprache" für Lehrkräfte, Studierende und Interessierte am Campus Griebnitzsee.
An diesem Tag erwartete die Teilnehmenden ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Workshops und Posterpräsentationen zu schulbezogenen Themen rund um Sprache. Außerdem gab es die Möglichkeit des kollegialen Austausches. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. Wir sind sehr dankbar für diesen gelungenen Tag und den bereichernden Austausch und freuen uns bereits auf den nächsten “Tag der Sprache”!
Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.
Sprachliche Vielfalt im schulischen Kontext – Unsere Sommerschule 2024
Im Sommersemester 2024 hat erstmals an der Universität Potsdam unsere Sommerschule mit dem Titel „Sprachliche Vielfalt im schulischen Kontext“ stattgefunden. Sie ist im Rahmen eines Seminars von Prof. Dr. Katrin Böhme und Ewa Sliwinski für Studierende der Förderpädagogik in Zusammenarbeit mit Dr. Alice Bychovà, Mitarbeiterin der Masaryk-Universität in Brno – Tschechien, entstanden und wurde von der KoUP-Förderlinie unterstützt.
An der Sommerschule haben vom 01.05.24 bis zum 05.05.2024 insgesamt zehn Studierende der Universität Potsdam und der Masaryk-Universität in Brno (Tschechien) teilgenommen. Die Teilnehmer:innen haben sich intensiv mit den Themen Mehrsprachigkeit und Förderung von Familiensprachen in Schule und Unterricht im internationalen Vergleich auseinandergesetzt. Gemeinsam besuchten sie zwei integrierte Sekundarschulen in Berlin und beobachteten den Unterricht verschiedener Klassenstufen sowie verschiedener Fächer. In abschließenden Auswertungsgesprächen in sehr wertschätzenden Settings mit den jeweiligen Schulleitungen und Lehrkräften konnten die Studierenden verschiedenste Fragen zum beobachteten Unterricht, zur Schulstruktur, zu sprachlichen sowie kulturellen Heterogenität an der Schulen sowie der Herausforderungen in der Unterrichtsgestaltung stellen und so einen differenzierten Einblick in den Schulalltag einer Sekundarschule bekommen. Bei einem gemeinsamen Abschlusstreffen der Teilnehmer:innen an der Universität Potsdam fanden rege Gespräche und ein intensiver wissenschaftlichen Austausch zum beobachteten Unterricht auf didaktischer Ebene, den beiden Schulsystemen in Deutschland und Tschechien sowie zur Lehrkräfteausbildung mit dem Fokus auf Mehrsprachigkeit und den Umgang mit Familiensprache im schulischen Kontext statt, wobei insbesondere die internationale Perspektive die Gespräche bereicherte. Besonders interessant waren dabei die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Thematisierung und dem Umgang mit sprachlicher Heterogenität in den beiden verschiedenen Bildungssystemen. So berichtete eine Studentin der Masaryk-Universität von ihren Erfahrungen und dem Stellenwert der Hospitation im Rahmen der Sommerschule: „Themen wie Integration und Mehrsprachigkeit sind uns theoretisch gut bekannt, denn sie sind Gegenstand vieler Vorträge in den Schulen. In der Realität bin ich ihnen aber erst während meiner Hospitation […] in Berlin begegnet.“.
Die Sommerschule konnte entsprechend einen wichtigen Praxisbezug aufbauen sowie zu einer offenen und wertschätzenden Grundhaltung im schulischen Kontext beitragen und hat den Studierenden, Mitarbeitenden sowie den Berliner Schulen großartige, internationale Austauschmöglichkeiten geboten.
Auf diesem Wege möchten wir uns ganz herzlichen bei den Berliner Schulen für die Offenheit und Unterstützung sowie bei allen Mitarbeitenden der KoUP-Förderrichtlinie für die gelungene Zusammenarbeit herzlich bedanken.
Weiteren Sommerschulen sehen wir freudig entgegen!