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Foto: Thomas Roese
Vorne (v.l.n.r.): Antje Skerra, Katrin Böhme, Sarah Bormann, Annemarie Michel. Hintere Reihe (v. l. n. r.): Janne Mesenhöller, Anja Rettig, Olga Zgiep, Maja Stegenwallner-Schütz, Ngoc Nam Nguyen.

Sprache ist nicht nur Gegenstand, sondern auch Medium schulischer Bildung und stellt einen wesentlichen Schlüssel für eine erfolgreiche Teilnahme an institutionellen Bildungsprozessen dar. Eine entscheidende Voraussetzung ist, dass Kinder und Jugendliche über ein Maß an sprachlichen Kompetenzen verfügen, das es ihnen gestattet, Lernangebote auch tatsächlich nutzen und von schulischen Lerngelegenheiten profitieren zu können. Zudem ist ausschlaggebend, dass Lehrkräfte in die Lage versetzt werden, inklusive schulische Lerngelegenheiten unter Berücksichtigung der heterogenen sprachlichen Bedürfnisse aller  Schülerinnen und Schüler ihrer Lerngruppe sprachförderlich und sprachlich sensibel zu gestalten. Diese pädagogischen Herausforderungen beschränken sich nicht nur auf das Ziel des Ausbaus schulischer Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen, sondern umfassen ebenso die soziale Teilhabe im schulischen Kontext. 

Besondere sprachliche Unterstützungsbedarfe weisen allerdings nicht nur jene Schülerinnen und Schüler auf, denen ein sonderpädagogischer Förderbedarf im Förderschwerpunkt Sprache attestiert wird. Darüberhinausgehend sind spezifische Probleme im Schriftspracherwerb, also im Lesen und Rechtschreiben, in der pädagogischen Arbeit im Grundschulbereich von herausragender Relevanz und damit ein wichtiges Handlungsfeld. Auch unzureichende fach- und bildungssprachliche Kompetenzen von mehrsprachig aufwachsenden Schülerinnen und Schülern oder Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen Elternhäusern können Hintergrund eines sprachlichen Förderbedarfs sein. 

In den Wirkungsbereich der Professur fällt somit ein breites Handlungsfeld, welches pädagogisch an eine breite Zielgruppe und wissenschaftlich an verschiedenste Forschungsthemen geknüpft ist.

Aktuell arbeiten wir an folgenden Forschungsthemen: