Selbstreflexionsgruppen für professionell Tätige in der stationären Jugendhilfe
Jugendliche in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe wie Wohnheimen leiden häufig unter einer erheblichen psychosozialen Belastung. Die professionelle Arbeit mit diesen Jugendlichen ist wichtig, allerdings oftmals sehr herausfordernd. Viele professionell Tätige erleben selbst belastende oder sogar traumatisierende Situationen, geraten in krisenhafte und Erschöpfungszustände. Im Rahmen eines drittmittelgeförderten Projekts bieten wird Gruppen zur Selbstreflexion für professionell Tätige in der stationären Jugendhilfe an und beforschen diese qualitativ und quantitativ.
Kooperationspartner: Landesbetrieb Erziehung und Beratung Hamburg (LEB), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Psychotherapieforschung, Kinder- und Jugendpsychiatrie), Universität Kassel (Soziale Therapie)
Projektziele: Durchführung von Selbstreflexionsgruppen für intensivpädagogisch Tätige in Hamburg in Kooperation mit dem LEB, Durchführung einer kontrolliert randomisieren Wirksamkeitsstudie, Durchführung qualitativer Forschung u. a. anhand von Interviews, Entwicklung und Publikation eines Durchführungsmanuals für die Gruppen