Aktuelles

Studien-Einschränkungen wegen Corona-Pandemie

Informationen für Studierende des Instituts für Jüdische Studien und Religionswissenschaft

Liebe Studierende,

wie Sie über die offizielle Uni-List schon erfahren haben, ist der gesamte Universitätsbetrieb der Universität Potsdam wegen der Corona-Pandemie bis mindestens zum 19. April 2020 stark eingeschränkt. Es finden mit sofortiger Wirkung keine Präsenzveranstaltungen mehr statt; dies betrifft auch Exkursionen sowie z.B. Orientierungsveranstaltungen der Fachschaften. Diese Veranstaltungen werden auf die Zeit nach dem 19. April 2020 verschoben. Bereits laufende Veranstaltungen wie auch alle Tagungen und Workshops sind ebenfalls abgesagt. Nach aktuellem Stand beginnt die Vorlesungszeit des Sommersemesters am 20. April 2020.

Eventuell werden die Vorlesungen und Seminare im Sommersemester online anlaufen. Wenn dies der Fall sein sollte, erhalten Sie rechtzeitig Informationen, auf welchen Plattformen dies geschehen soll.

Aktuelle Informationen zum Studium und den Prüfungsleistungen finden Sie unter dem folgendem Link, diese werden regelmäßig aktualisiert:  https://www.uni-potsdam.de/de/studium/corona

Die Professor*innen und Mitarbeiter*innen des Instituts für Jüdische Studien und Religionswissenschaft sind bis dahin nicht auf dem Campus, aber über E-Mail erreichbar. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, für wichtige Fragen per E-Mail einen Telefontermin zu vereinbaren. Sprechstunden finden vorläufig nicht statt.

Sollten Sie dringende Fragen zu Ihren Modularbeiten, BA-Arbeiten oder MA-Arbeiten haben, kontaktieren Sie bitte die zuständigen Betreuer*innen dieser Arbeiten per E-Mail. Bei allgemeinen Fragen zum Studienablauf, zur Studienberatung und zu Prüfungsangelegenheiten wenden Sie sich bitte für den Bereich:

Für allgemeine organisatorische Fragen können Sie jederzeit Dr. Ulrike Schneider (ulschneiuni-potsdamde) kontaktieren.

Über weitere Entwicklungen an der Universität informieren wir Sie rechtzeitig.

 

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Bild: Illustration aus der Handschrift Hagadah shel Pesah im perush Yad Yosef u-perush al pi ha-sod, SUB Hamburg Cod. Levy 22, den Link zum Digitalisat finden Sie im Judaica-Portal.
Quelle: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, Cod. Levy 22
Bild: Illustration aus der Handschrift Hagadah shel Pesah im perush Yad Yosef u-perush al pi ha-sod, SUB Hamburg Cod. Levy 22, den Link zum Digitalisat finden Sie im Judaica-Portal.

Das Judaica-Portal Berlin-Brandenburg überschreitet die Grenzen der Wissenschaftsregion

Das Judaica-Portal Berlin-Brandenburg, das 2017 online ging, wächst über seine regionalen Grenzen hinaus. Mit dem neuen Release werden nun auch die Bestände des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, die Library of Jewish Scepticism – Bibliothek des Maimonides Centre for Advanced Studies der Universität Hamburg, die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg und die Judaica-Bestände der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ausgewiesen. Diese können im Gesamtportal aber auch über Facetten direkt angesteuert werden.

Gleich mit Start des Portals 2017 waren die Fachbestände von 11 Berliner und Brandenburgischen Bibliotheken sowie der Artikelindex für Jüdische Studien, RAMBI, der Israelischen Nationalbibliothek im Portal gemeinsam recherchierbar. Ein Novum war zudem die Einbindung einer virtuellen hebräischen Tastatur und der Wechsel zwischen links- und rechtsläufiger Schrift, welche die Suche in Originalschrift ermöglicht.

Seitdem wird das Portal kontinuierlich erweitert. 2018 wurde die Digitale Sammlung Judaica der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt am Main mit fast 50.000 Digitalisaten eingebunden. Seit 2019 sind auch die Judaica-Bestände des Deutschen Archäologischen Instituts, der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und der Joseph Wulf Mediothek – Haus der Wannsee-Konferenz über das Portal recherchierbar.

Der Erfolg des Portals ist vor allem der engen Kooperation zwischen dem Fachverbund Judaica (Berlin-Brandenburg), dem Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und dem Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) zu verdanken. Durch den vom KOBV entwickelten Discoveryservice ALBERT – Library Search Engine konnte ein Portal aufgesetzt werden, welches die zum Teil sehr spezifischen Ansprüche der Judaica-Fachbestände – wie transliterierte Titelangaben, Originalschrift und rechtsläufige Schrift - bedienen kann. Die vom KOBV gefundenen technischen Lösungen flossen zugleich in die grundlegende Weiterentwicklung des ALBERT-Systems ein. So ist das Judaica-Portal die erste ALBERT-Instanz, die Datensätze heterogener Quellen dedupliziert und weitere Mechanismen zur Datenvorverarbeitung analog zum KOBV-Portal einsetzt. Diese Weiterentwicklung wird mittelfristig auch anderen Fachbeständen zugutekommen, die z.B. ebenfalls Besonderheiten in Schriftbild und -richtung aufweisen.

Mit der Aufnahme der Hamburger Judaica-Bestände überschreitet das Portal nun seine bisherigen regionalen Grenzen der ausgewiesenen Bibliotheksbestände. Diese Erweiterung bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und allen Interessierten die Möglichkeit, einen Gesamteindruck der Judaica-Bestände der Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg und Hamburgs zu erhalten und erleichtert den Zugang. Die Teilnahme von weiteren Bibliotheken mit Judaica-Beständen aus dem deutschsprachigen Raum ist geplant und erwünscht.

Text: Monika Schärtl, Andreas Kennecke

 

Bild: Illustration aus der Handschrift Hagadah shel Pesah im perush Yad Yosef u-perush al pi ha-sod, SUB Hamburg Cod. Levy 22, den Link zum Digitalisat finden Sie im Judaica-Portal.
Quelle: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, Cod. Levy 22
Bild: Illustration aus der Handschrift Hagadah shel Pesah im perush Yad Yosef u-perush al pi ha-sod, SUB Hamburg Cod. Levy 22, den Link zum Digitalisat finden Sie im Judaica-Portal.

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Arkadia Vershvovskaya, Studentin der Jüdischen Studien, im Porträt (Foto: Stephan Pramme)

Arkadia Vershvovskaya - Ein Porträt. Jüdische Allgemeine vom 12. September 2019

 

 

 200 Jahre Wissenschaft des Judentums - Vom "Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden" zu den modernen Jüdischen Studien

Quelle: Zukunft. Informationsblatt des Zentralrats der Juden in Deutschland, Nr. 10 (31. Oktober 2018), 18. Jhrg., S. 4-5.

 

Das Institut verurteilt den Anschlag in Halle

Eine Doktorandin der Jüdischen Studien überlebte den Anschlag in der Synagoge

Das Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft verurteilt den Anschlag auf die Synagoge in Halle an Jom Kippur aufs Schärfste. Christina Feist, eine Doktorandin des Instituts, war an Jom Kippur unter den Betenden in der Synagoge und hat nur durch Zufall diesen Akt des Rechtsterrorismus und des Antisemitismus überlebt.

Wir sind schockiert und traurig. Den Angehörigen der beiden Todesopfer drücken wir unser Mitgefühl aus. Den anderen Opfer sichern wir unsere Solidarität zu.

Als Bürger*innen und als Wissenschaftler*innen dürfen wir nicht vor der Gewalt des Rechtsterrorismus zurückweichen. Wir werden uns nicht verstecken und auch in Zukunft in aller Öffentlichkeit Jüdische Studien lehren und Antisemitismus bekämpfen.