Das Modul „Demokratiebildung“
Beschreibung
Das Ziel des Moduls ist es, dass sich Studierende intensiv mit dem Thema Demokratie sowie seinen unterschiedlichen Facetten (Theoretische Konzeption, aktuelle Praxis, Probleme und Herausforderungen) auseinandersetzen. Dazu werden einerseits theoretische Modelle und empirische Erkenntnisse zur Bildung eines fundierten Hintergrundwissens vermittelt und dieses andererseits mit Entwicklungen im 21. Jahrhundert sowie Diskussionen rund um die multiplen Krisen zeitgenössischer Demokratien verknüpft. Das Modul beleuchtet das Wesen und Wirken sowie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Demokratie aus den unterschiedlichen Blickwinkeln politikwissenschaftlicher Subdisziplinen (vergleichende Politikwissenschaft, Regierungslehre, internationale Beziehungen, politische Theorie, politische Bildung) sowie der Verwaltungswissenschaft. Dabei sollen insbesondere die zentralen Funktionsmerkmale erfolgreicher Demokratien (z.B. Rechtsstaatlichkeit, Legitimität, Transparenz, etc.), das Verhältnis zu anderen Regimetypen (z.B. Autoritarismus, Staatskapitalismus), die Rolle unterschiedlicher Akteure (z.B. Parteien, Zivilgesellschaft, Medien, internationale Organisationen) in Demokratien, sowie das außenpolitische Handeln demokratischer Staaten näher betrachtet werden. Das Modul liefert einen umfassenden Überblick über die existierende demokratische Praxis und ihre Herausforderungen und eine Basis für eine konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Wesen der Demokratie.