DAAD-Preisträgerinnen und Preisträger an der Universität Potsdam
Der DAAD-Preis
Um deutlich zu machen, welchen Gewinn internationale Studierende für unsere Hochschulen und die Gesellschaft bedeuten, vergibt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) seit 1996 den DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender. Jährlich zeichnen fast 200 deutsche Hochschulen ihre besten ausländischen Studierenden mit diesem Preis aus. Mit dem DAAD-Preis werden Studierende geehrt, die besondere akademische Leistungen hervorbringen und sich für die Öffentlichkeit und Interkulturalität engagieren.
Informationen zur Nominierung von DAAD-Preisträger:innen an der Universität Potsdam
DAAD Preis 2025
2025 verleiht die Universität Potsdam zum einunddreißigsten Mal den DAAD Preis für hervorragende Leistungen internationaler Studierender. Der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gestiftete Preis ist die wichtigste Ehrung, die an der Universität Potsdam an internationale Studierende vergeben wird. Mit ihm werden Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlichen – insbesondere interkulturellen – Engagement geehrt. Für die Ausgezeichneten bedeutet dieser Preis eine besondere Anerkennung ihrer Studienleistungen durch die renommierteste Förderorganisation Deutschlands. Zugleich macht er einer größeren Öffentlichkeit deutlich, welche Bereicherung internationale Studierende für die Hochschulgemeinschaft darstellen. Der jährlich verliehene Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.
Der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender geht in diesem Jahr an Anastasiia Alekseeva. Die aus Russland stammende Masterstudentin studiert an der Universität Potsdam „Economic Policy and Quantitative Methods“ und überzeugt nicht nur durch exzellente Studienleistungen, sondern auch durch ihr Engagement für jüngere Studierende. Dass sie ausgezeichnet wird, kam für sie völlig unerwartet: „Ich war gerade bei der Arbeit, als die Universität anrief. Danach war an Konzentration nicht mehr zu denken.“
Mit ihrem Studium in Potsdam hat sich Anastasiia Alekseeva einen lange gehegten Traum erfüllt. Mehrere Anläufe, nach Deutschland zu kommen, scheiterten an Pandemie und Krieg. Nach einem Auslandssemester entschied sie sich schließlich für den Master an der Universität Potsdam. Besonders schätzt sie den klaren Praxis- und Forschungsbezug: „Ich lerne hier wirklich Neues und wiederhole nicht nur den Stoff aus dem Bachelor.“
Parallel zum Studium unterrichtet sie einen Bachelorkurs in Mikroökonomik und arbeitet bei einer Unternehmensberatung in Berlin, wo sie ihre quantitativen Methoden direkt anwenden kann. Auch privat ist sie schnell angekommen – trotz kultureller Unterschiede wie der deutschen Vorliebe für langfristige Planung. Potsdam ist ihr dabei besonders ans Herz gewachsen. Für die Zukunft kann sich Anastasiia Alekseeva eine Promotion vorstellen. Das Preisgeld von 1.000 Euro möchte sie nutzen, um ihre Familie in Russland zu besuchen, die sie seit Monaten nicht gesehen hat.
Weitere PreisträgerInnen
- DAAD-Preis 2016 für Eduardo Andrés Martínez Valdés
- DAAD-Preis 2015 für Muazzamhon Abdurazokova
- DAAD-Preis 2014 für Leo Wamwanduka







