Schwerpunktland Südafrika / Region Subsahara-Afrika

Subsahara-Afrika
Foto: Devon Janse van Rensburg (unsplash.com)

Für Informationen und praktische Hinweise zu studentischen Austauschprogrammen der UP mit Partnerländern, besuchen Sie bitte den Bereich „Ins Ausland/Studierende“

Forschungskooperationen zwischen Deutschland und Subsahara-Afrika

Bei der Zusammenarbeit mit Ländern des südlichen Afrikas und der Umsetzung der EU-Afrika-Strategie nimmt Südafrika eine Schlüsselrolle ein (s. EU-Afrika-Strategie vom März 2020). Für  deutsche Studierende bieten südafrikanische Universitäten qualitativ hochwertige Master-und Promotionsprogramme in englischer Sprache und die Teilhabe an einem intellektuell herausfordernden Transformationsprozess, der auf allen Ebenen des akademischen Lebens diskutiert und gestaltet wird. An den 24 staatlichen Universitäten Südafrikas sind gut eine Million Studierende eingeschrieben – davon 65% Bachelor, 6% in Master, 2% in Promotion, 27% in kürzeren Undergraduate-Programmen (Diploma, Certificates). Der Fokus der Internationalisierung  in Südafrika liegt auf der Zusammenarbeit im afrikanischen Hochschulraum, ergänzt  durch Partnerschaften des Global South. Mit der Europäischen Union besteht seit 2006 eine strategische Partnerschaft. Die Region Subsahara-Afrika zeichnet sich durch eine Reihe von Chancen für die internationale Hochschulkooperation aus, die aus der wirtschaftlichen Dynamik, dem hohen Bevölkerungswachstum und massiven Expansion des Bildungssektors sowie in den Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Bezug auf globale Nachhaltigkeitsthemen (SDGs) resultieren. Bedarf auf afrikanischer Seite besteht v. a. in der Ausbildung von Promovierenden und in der Qualifizierung von Graduierten für den Arbeitsmarkt. Wichtige Themen der bi-nationalen Forschungskooperation sind:

  • Rohstoffeffizienz und nachhaltige Rohstofftechnologien
  • Bio-Ökonomie
  • Nachhaltigkeit, Klima und Umwelt
  • urbanes Wasserresourcenmanagement
  • Gesundheitsforschung (v.a. HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria)
  • Antarktis- und Meeresforschung
Ausschnitt Afrika auf einem Globus
Foto: James Wiseman (unsplash.com)

Subsahara-Afrika als Schwerpunktregion der Universität Potsdam

Die Region südliches Afrika ist seit 2015 Schwerpunkregion der Internationalisierungsstrategie der Universität Potsdam (seit 2019 „Subsahara-Afrika“) mit dem Ziel weitere Partnerschaften (z.B. Ghana, Nigeria und Kenia) auf Grundlage existierender Forschungskooperationen aufzubauen. Es besteht außerdem eine Hochschulkooperation mit der University of Namibia. Schwerpunkt der Potsdamer Kooperationen in Südafrika und Subsahara-Afrika ist die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre in verschiedenen Themenbereichen (Anglistik/Amerikanistik, Germanistik Linguistik, Wirtschaftsinformatik, Geo- und Vegetationsökologie, Evolutionsbiologie, Biochemie, Gesundheits- und Pharmaökonomie, Lehrerbildung, Global History).  Zukünftig möchte die UP ihr Engagement im Rahmen der EDUC-Allianz weiter ausbauen. 

Die Wichtigkeit des Aufbaus von Partnerschaften mit Afrika spiegelt sich auch in politischen Rahmenvorgaben der EU und der Bundesregierung und den davon abgeleiteten Förderprogrammen.

Fortschreibung und Weiterentwicklung der Afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung (März 2019)

Afrika-Strategie des BMBF

Ausschnitt Afrika auf einem Globus
Foto: James Wiseman (unsplash.com)

Hochschulpartnerschaften der Universität Potsdam mit Südafrika

Fakultätspartnerschaften der Universität Potsdam mit Südafrika

Hochschulpartnerschaften der Universität Potsdam mit Namibia

Programme zur Forschungs- und Mobilitätsförderung mit Subsahara-Afrika

Netzwerke

Kontakt Regionalreferentin

 


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