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[Anmerkungen] [Bibliographie] [Zitierhinweis] [Briefe an Gottsched]

Aron Emmerich Gumpertz

auch: Aron Ben Salman Emmerich Gumpertz, Aron Salomon Gumpertz, Aron Samuel Gumpertz sowie mit veränderter Schreibweise: Gumperz, Gomperz

(10. Dezember 1723 Berlin – 10. April 1769 Hamburg), Doktor der Medizin, Sekretär des Präsidenten der Akademie der Wissenschaften Pierre Louis Moreau de Maupertuis

Biographie

von Diana Jordan

Aron Emmerich Gumpertz wurde am 10. Dezember 1723 (13. Kislev 484), als das älteste Kind von Salman und Schöne Gumpertz, geborene Ries, in Berlin geboren. Neben Aron gab es noch einen jüngeren Bruder, Simon, der aber früh verstorben war und eine Schwester, die nach ihrer Ahnin Glückel von Hameln benannt wurde und 1744 die Gattin des Loeb ben Josef aus Bielefeld wurde.[1]

Arons Vater, Salman Emmerich Gumpertz machte 1720 vom Niederlassungsrecht seines Vaters Gebrauch und konnte sich daraufhin in Berlin ansiedeln. Vorher hatte Salman in Prossnitz und Wien gelebt und war nunmehr verheiratet mit Schöne, der Tochter des Aron Ries. In Berlin kaufte das Ehepaar das Haus des Urahn Meyerbeers, Herz Baer Oppenheimer, für 2100 Taler, welches sich an der Ecke der Rosenstraße nahe der Synagoge befand. Da Oppenheimer früh verstorben war, musste das Haus zu Gunsten der Kinder verkauft werden. Zusammen mit dem Ehepaar und den Kindern, zog auch Salmans Schwiegermutter Rahel mit in dieses Haus ein. Im Jahre 1726 wurde Salman von der jüdischen Gemeinde zum Armenvorsteher gewählt und gehörte von nun an zu den Repräsentanten der Judenschaft. Aber auch für geistige Bestrebungen besaß Salman Emmerich ein außerordentliches Interesse. Denn Salmans Vater war ein Buchdruckereibesitzer gewesen und dadurch entwickelte sich Salman zu einem Bücherfreund, der einen großen Teil seines Vermögens, für eine ansehnliche Bibliothek verwendete, die auch seinen Kindern zu Gute kam.[2]

Beide Geschwister, vor allem Aron erhielten eine traditionell-religiöse Erziehung, da die Mutter ihren Sohn für den rabbinischen Lebensgang und Beruf bestimmt hatte. Aron Gumpertz erkannte sehr bald, dass diese Enge des Unterrichtes Lücken aufwies und weder der Wissbegierde Befriedigung noch dem Verlangen des Geistes die rechte Nahrung geben konnte. So begann er bald, sich ohne Anleitung mit der Bibel und der hebräischen Grammatik, sowie mit den jüdischen Dichtern und der hebräischen Prosodie zu beschäftigen. Des Weiteren lernte er Rechnen, und die deutsche und französische Sprache. Jedoch musste er feststellen, dass er so nicht zum Ziele kommen würde und es eines Lehrers bedurfte, der ihn systematisch in all diese Wissensgebiete einführen musste. Diesen Lehrer fand Gumpertz in Israel Samosz.[3]

Israel Samosz (1700-1772) war ein aus Galizien stammender Rabbiner, der mehrere Werke über Astronomie, Mathematik und Physik veröffentlichte und besonders durch sein philosophisches Begriffswörterbuch zum „More Newuchim“ und einem Kommentar zu den Werken Jehuda Halevis bekannt wurde. 1741 kam Samosz nach Berlin. In Berlin sollte in den folgenden Jahren das Zentrum der Haskala entstehen. Samosz bildete als angesehener Lehrer den Mittelpunkt für einen kleinen Kreis jüdischer junger Männer, die sich unter seiner Anleitung den Wissenschaften widmeten und dazu gehörten Aron Emmerich Gumpertz, sowie der junge Moses Mendelssohn.[4]

Aron Emmerich Gumpertz wurde von Samosz in all die Wissensgebiete eingeführt, die dieser beherrschte: „In die unendlichen Tiefen des Talmud, in die verbotenen Gehege des Maimonidischen Führers der Irrenden, in die Axiome der Mathematik und der Naturwissenschaften, in die Geheimnisse der Astronomie und Kalenderkunde.“[5] Mit all diesen Wissen, dass er von Samosz gelernt hatte, erkannte er nun, dass er nicht den Weg einschlagen wollte, den seine Mutter sich für ihn erdacht hatte.

So suchte Aron Emmerich Gumpertz 1744 die Königliche Akademie der Wissenschaften auf und nahm auf Anraten der Professoren vor allem in der lateinischen Sprache Unterricht. Zusammen mit Louis de Beausobre und den jungen Moses Mendelssohn besuchte Aron Emmerich Gumpertz die Philosophie Kurse von Johann Philip Heinius, der Schulleiter des Joachimsthaler Gymnasiums gewesen war. Louis de Beausobre (1730-1783) stammte aus einer Berliner hugenottischen Familie und war ein Freund von Gumpertz und den jungen Moses Mendelssohn gewesen.[6] Sein Vater Isaac de Beausobre (1659-1738) war ein glänzender Redner und Schriftsteller gewesen, der die Stelle eines Hofkaplan und Prediger in der französischen Gemeinde innehatte und zudem der Gründer des Collège Francais gewesen war.

1745 schloss sich Gumpertz mit gerade 22 Jahren den berühmten Literaturwissenschaftler und Leipziger Professor Johann Christoph Gottsched (1700-1776) an und bat ihm um seine hohe Protektion. Er blieb lange mit Gottsched in Kontakt, bis sein späterer Freund Lessing ihm diese Freundschaft ankreidete und es auch schaffte, diese Freundschaft zwischen Gottsched und Gumpertz mit Erfolg zu beenden. In einem Brief vom 8. März 1745 heißt es: „Ich bin seit 20 Jahren ein Mitglied der menschlichen Gesellschaft. Den allergrößten Theil dieser Zeit habe ich auf die Studien angewandt, die bei meinen Glaubensgenossen in Gebrauch eingeführt sind. Die Nebenstunden ungerechnet, die zuweilen zu der französischen Sprache, der Rechen Kunst und einer Uebung im Schreiben; wiewohl ohne jemandes Anführung, sondern wie mir es der natürliche Eifer eingab, herhalten mußten. […] Man kann leicht ermessen, daß ich weder Fleiß noch Mühe gesparet, weder Tag noch Nacht geschont, so wenig anmuthige Sommer als die tiefsinnige Winterzeit verfließen lassen, ohne im Nachsinnen in der Mathematic und Naturlehre, insofern es meine Umstände und die den hebräischen Studien gewidmete Zeit erlaubte, meinen Durst zu löschen, und mich zu ergezen.“[7] Es handelt sich um einen sehr langen Brief, aber Gottsched, der den Grundsatz hatte, man könne nicht genug Freunde haben, nahm sich Zeit diesen Brief zu beantworten. Er versprach Gumpertz ihn unter seine Fittiche zu nehmen, aber dieses Versprechen konnte Gottsched nicht einhalten.[8]

In den 40er und 50er Jahren des 18. Jahrhunderts kreuzte sich Gumpertz Lebensweg mit dem von Jean Baptiste de Boyer, Marquis d'Argens (Vertrauter Friedrich II.). Jean-Baptiste de Boyer, Marquis d'Argens (1704-1771) kam aus einer französischen Adelsfamilie und wurde aufgrund seines eigenwilligen Handelns in der Jugend von seiner Familie enterbt. 1734 siedelte er nach Holland über und verfasste dort die „Lettres Juives“ sowie die „Lettres cabalistique“. Ab 1742 hielt sich der Marquis d'Argens in Berlin auf und Friedrich II. ernannte ihn zum Kammerherren und Direktor der literarischen Klasse der Akademie der Wissenschaften.[9] Gumpertz wurde später der persönliche Sekretär des Marquis. Und es entstand eine enge Freundschaft zwischen beiden Männern.

Neben dem Marquis d'Argens hatte Gumpertz auch Kontakt zu Pierre Louis Moreau de Maupertuis (1698-1759), der 1745 Präsident der Königlichen Akademie wurde und bei dem Gumpertz nach seiner bestandenen Dissertation zum Doktor der Medizin als Sekretär tätig gewesen war. Wie schon zwischen den Marquis d'Argens und Gumpertz, entwickelte sich auch zwischen Maupertuis und Aron Emmerich Gumpertz eine enge Freundschaft. Als Maupertuis 1745 der Präsident der Königlichen Akademie wurde, gewährte er 1746 den jungen Moses Mendelssohn, auf Ersuch von Aron Emmerich Gumpertz, eine Audienz.[10]

In den 40er Jahren des 18. Jahrhunderts lernte Gumpertz den sechs Jahre jüngeren Moses Mendelssohn kennen. Mendelssohn schrieb zu Gumpertz folgendes: „Durch den Umgang mit dem nachherigen Doctor der Arzeigelartheit, Herrn Aron Gumperz, habe ich Geschmack an den Wissenschaften gewonnen, dazu ich auch von demselben einige Anleitung erhielt.“[11] Gumpertz war es auch, der Mendelssohn dazu brachte, sich Kenntnisse in der englischen und französischen Sprache anzueignen, da er diese gut verstand und auch sprach. Gumpertz war es aber auch, der Mendelssohn dazu brachte sich mit der neueren Literatur bekannt zu machen. Zudem weckte er Mendelssohns Interesse für Leibnitz und Wolff und führte ihn in die gebildeten Kreise Berlins ein. Gumpertz vermittelte Mendelssohn die Bekanntschaft mit einigen jungen Leuten des Joachimsthalschen Gymnasiums, die auch die Philosophie lehrten und lasen und mit diesen Jünglingen disputierte Mendelssohn sehr oft.[12] Somit kann man sagen, dass Moses Mendelssohn durch Aron Emmerich Gumpertz, den Marquis d'Argens und Louis Maupertuis, zwei der führenden intellektuellen Köpfe des Berliner Lebens kennen lernte.[13]

1745 heiratete er auf Wunsch seiner Eltern Hitzel Spanier. Er hätte sich jetzt als Kaufmann niederlassen können und sich so seinen literarischen Neigungen widmen können, wie es einst Moses Mendelssohn getan hatte. Zwischen 1745 und 1752 war Gumpertz verantwortlich für die astronomischen mathematischen Kalkulationen der Jüdischen Kalender, die in Berlin unter den Namen der Königlichen Akademie veröffentlich wurden.[14] Von diesen jüdischen Kalendern wurden nur 1600 Stück verlegt, für dessen Druck aber die Juden eine Steuer zahlen mussten, da die Akademie das Kalenderprivileg innehatte.[15]

Doch Gumpertz gab sich damit nicht zufrieden und begann am 12. Mai 1750 ein Studium der Medizin an der Universität zu Frankfurt an der Oder bei Johann Friedrich Cartheuser (1704-1777). Die Hochschule in Frankfurt an der Oder, galt als die erste Hochschule in Deutschland in der Juden immatrikuliert waren und promoviert hatten. In der Zeit von 1721-1794 erhielten hier 29 Juden das medizinische Doktordiplom. Die Mehrzahl der eingeschriebenen jüdischen Studenten stammte aus Schlesien, Polen und der Berliner jüdischen Gemeinde.[16]

Auch Aron Emmerich Gumpertz promovierte dort am 12. Mai 1751 mit seiner Dissertation „De Temeramentis“. Seine Dissertation widmete Gumpertz seinen Patron und Unterstützer Louis Maupertuis. Auch sein Freund Beausobre gratulierte Gumpertz in einem der Dissertation angehängten lateinischen Glückwunschbrief, in dem er den Juden Aron Emmerich Gumpertz als angenehmsten Freund bezeichnete. Auch an Johann Christoph Gottsched ging ein Exemplar seiner Dissertation heraus. Dennoch wurde die Freude über das errungene Ziel getrübt, da kurze Zeit später seine Mutter verstarb. Außerdem war Gumpertz auch Mitglied in der gelehrten Kaffeehausgesellschaft, in der sich die angesehensten Persönlichkeiten des damaligen Berliner Lebens trafen. 1754 gab er die Stellung bei Maupertuis auf und verlies Berlin um eine längere Auslandsreise zu unternehmen. Nach diesem Aufenthalt verlegte Gumpertz seinen Wohnsitz 1761 von Berlin nach Hamburg.[17]

Kurz nach der Ankunft in Hamburg verstarb seine erste Frau. 1761 suchte er sich eine neue Frau und diese fand er im Hause Abraham Gugenheims. Es handelte sich um Friebchen Getting, die Tochter des Vorstehers Josef Gugenheims. Sie heirateten im selben Jahr und auch wenn es nur eine kurze Ehe gewesen war, wurden sie sehr glücklich und Aron genoss die Liebe in vollen Zügen, da er nicht mehr lange zu Leben hatte. Als Arons Vater kurz nach der Heirat seines Sohnes mit Friebchen Getting am 6. Dezember 1761 verstarb, war es ein großer Schock für das junge Ehepaar. Doch dieser Schicksalsschlag sollte nicht der einzige sein, der Aron in den nächsten Jahren treffen sollte. Denn einige Zeit nach dem Tod des Vaters, erkrankte Aron Gumpertz an einer Brusterkrankung, die ihm kein allzu langes Leben mehr vergönnen sollte. Doch dies hinderte ihm nicht daran, dass einzige Werk in die Öffentlichkeit zu tragen, das seinen Namen trägt. Es handelt sich um den im Jahre 1765 erschienen hebräischen Kommentar „Megalleh Sod“.[18]

Über die Gründe, warum er gerade dieses Werk herausgegeben hatte, äußerte sich Aron Gumpertz in der im poetischen Hebräisch gehaltenen Einleitung: „Da Gott ihm leibliche Kinder – also auch in der zweiten Ehe – versagt habe und seine Jahre nunmehr hingingen –, so wolle er wenigstens ein geistiges Erzeugnis hinterlassen, das seinen Namen weiter erhalte.“[19] Es handelt sich um einen Superkommentar zu Ibn Ezra's Kommentar zu den 5 Megillot. Auf den letzten 15 Seiten wird eine systematische Präsentation und Kalkulation der Wissenschaften dargestellt, die als Beigabe unter den Titel „Ma'amar ha-madda“ in den Werk „Megalleh Sod“ erschienen ist. Gumpertz wollte mit diesen Werk, den unter seinen Glaubensgenossen verbreiteten wissens- und bildungsfeindlichen Anschauungen entgegentreten und damit zeigen, dass der Erwerb solcher Kenntnisse keineswegs dem religiösen Empfinden schädlich werden könnte. Obwohl dieses Werk von Aron Emmerich Gumpertz nur in einer kleinen Auflage gedruckt wurde, hatte es doch einen großen Erfolg, da das Werk innerhalb von kurzer Zeit bereits vergriffen gewesen war.[20]

1763 brachte Aron Emmerich Gumpertz ein Hand- und Lehrbuch eines verstorbenen Berliner Professor für Medizin neu heraus und erweiterte dieses Werk mit einer Tabelle im Anhang und einen kurzen Vorwort, das an seinen Gönner und Patron gerichtet war. Außerdem war dieses 678 Seiten lange Werk noch mit Anmerkungen von Aron Emmerich Gumpertz versehen. Gedruckt hat dieses medizinische Werk der Verleger Friedrich Nicolai. Johann Ludwig Leberecht Löseke verfasste sein Hand- und Lehrbuch, das unter den folgenden Namen, „Abhandlung der auserlesensten Arzneymittel nach derselben Ursprung, Güte, Bestandtheilen, Maasse und Art zu würken ingleichen wie dieselben aus der Apotheke zu verschreiben sind zum Nutzen seiner Zuhörer abgefasst“ wahrscheinlich zwischen 1745 und 1756.a Es erschien aber erst nach seinem Tode im Jahre 1758.Insgesamt erschien dieses Werk in sechs verbesserten Auflagen. Johann Ludwig Leberecht Löseke wurde 1724 in Berlin geboren und studierte in Halle Medizin. 1745 erlangte Löseke die Doktorwürde und ließ sich daraufhin in Berlin nieder, wo er als Arzt praktizierte und kurze Zeit später zum Professor an dem medizinisch-chirurgischen Kollegium ernannt wurde. Er starb aber schon 1757 im jugendlichen Alter und seine bis dahin von ihm verfassten Werke, sind alle erst nach seinem Tode herausgebracht wurden.[21]

Ein Jahr vor seinem Tod, ließ er durch den Beglaubigten der jüdischen Gemeinde, Chajjim ben Josef Fürst, sein Testament aufsetzen. In diesem Testament bedachte er nicht nur seine Schwester Glückel, sondern auch deren Sohn Josef Bielefeld, sowie die Altonaer Gemeinde und setzte seine Frau als Haupterbin ein. Aron Emmerich Gumpertz verstarb am 10. April 1769 nach einen langen Leidensweg in Hamburg. Moses Mendelssohn erfuhr vom Tod seines Freundes, als er in Leipzig zur Messe war.

In einem Brief Moses Mendelssohns an Joseph Meyer (Schmalkalden) vom 25. April 1769 erfahren wir, das Mendelssohn zwar tief betroffen von den Tod seines Freundes und Lehrers gewesen war, er aber Friebchen Getting noch nicht kondoliert haben soll. Aron Emmerich Gumpertz war die letzte Zeit seines Lebens nicht mehr zu ertragen gewesen. Seine Krankheit hat ihn von innen aufgefressen und so sein Wesen bestimmt. Des Weiteren schreibt Mendelssohn noch, ob Aron Emmerich Gumpertz viele Manuskripte hinterlassen hatte, die Friebchen ihn doch zuschicken möge, damit er diese herausbringen könnte.[22]

Das einzige, was Mendelssohn noch für seinen verstorbenen Lehrer und Freund tun konnte, war die Herausgabe eines seiner hinterlassenen Manuskripte, um ihm so ein Denkmal für die Ewigkeit zu setzen.[23]

Literatur 

  • Altmann, Alexander: Moses Mendelssohn. A Biographical Study. London, Portland. Vallentine Mitchel & Co. Ltd. 1998.
  • Bourel, Dominique: Moses Mendelssohn. Begründer des modernen Judentums. Zürich. Ammann Verlag 2007.
  • Danzel, Theodor Wilhelm (Hrsg.): Gottsched und seine Zeit, Zweite Wohlfeile Auflage. Leipzig, Verlag der Dyk’schen Buchhandlung 1855.
  • Kaufmann, David, Freudenthal, Max: Die Familie Gomperz. Frankfurt am Main. Kommisionsverlag von J. Kauffmann 1907.
  • Kayserling, Meyer: Moses Mendelssohn. Sein Leben und Wirken. Leipzig. Hermann Mendelssohn 1888.
  • Mendelssohn, Moses: Gesammelte Schriften. Jubiläumsausgabe. Briefwechsel (1761-1785). Bd.20,2. Stuttgart-Bad Cannstatt. Friedrich Frommann Verlag 1994.
  • Mendelssohn, Moses: Gesammelte Schriften. Jubiläumsausgabe. Porträts und Bilddokumente. Stuttgart-Bad Cannstatt. Friedrich Frommann Verlag 1997.
  • Nicolai, Friedrich: Nachrichten, Todesfälle. In: Allgemeine deutsche Bibliothek, Bd. 62,2. St. 1786. S. 624-631.
  • Richarz, Monika: Der Eintritt der Juden in die akademischen Berufe. Jüdische Studenten und Akademiker in Deutschland 1678-1848. Tübingen. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) 1974.
  • Schoeps, Julius H.: Das Erbe der Mendelssohns. Biographie einer Familie. Frankfurt am Main. S. Fischer Verlag 2009.

Anmerkungen

[1] Freudenthal, Max, Kaufmann, David: Die Familie Gomperz. Frankfurt am Main. Kommissionsverlag von J. Kauffmann 1907, S.167. [2] Vgl.: Ebd., S. 165-166. [3] Vgl.: Ebd., S. 168-169. [4] Richarz, Monika: Der Eintritt der Juden in die akademischen Berufe. Jüdische Studenten und Akademiker in Deutschland 1678-1848. Tübingen. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck). 1974, S. 13. [5] Freudenthal, Max, Kaufmann, David: Die Familie Gomperz. Frankfurt am Main. Kommissionsverlag von J. Kauffmann 1907, S.170. [6] Altmann, Alexander: Moses Mendelssohn. A Biographical Study. London. Valentine Mitchell & Co. Ltd. 1998, S. 23-24. [7] Danzel, Theodor Wilhelm (Hrsg.): Gottsched und seine Zeit, Zweite Wohlfeile Auflage. Leipzig, Verlag der Dyk’schen Buchhandlung 1855, S. 333-334. [8] Kayserling, Meyer: Moses Mendelssohn. Sein Leben und Wirken. Leipzig. Hermann Mendelssohn 1888, S. 15-18. [9] Mendelssohn, Moses: Gesammelte Schriften. Jubiläumsausgabe. Porträts und Bilddokumente. Stuttgart-Bad Cannstatt. Friedrich Frommann Verlag 1997, S. 145. [10] Vgl.: Ebd., S. 149. [11] Schoeps, Julius: Das Erbe der Mendelssohns. Frankfurt am Main. S. Fischer 2009, S. 35. [12] Nicolai, Friedrich: Nachrichten, Todesfälle. In: Allgemeine deutsche Bibliothek, Bd. 62,2. St. 1786, S. 624-631. [13] Vgl.: Ebd., S. 35-36. [14] Freudenthal, Max, Kaufmann, David: Die Familie Gomperz. Frankfurt am Main. Kommissionsverlag von J. Kauffmann 1907, S.181-182. [15] Bourel, Dominique: Moses Mendelssohn. Begründer des modernen Judentums. Zürich. Ammann Verlag 2007, S. 115. [16] Richarz, Monika: Der Eintritt der Juden in die akademischen Berufe. Jüdische Studenten und Akademiker in Deutschland 1678-1848. Tübingen. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) 1974, S. 54-55. [17] Freudenthal, Max, Kaufmann, David: Die Familie Gomperz. Frankfurt am Main. Kommissionsverlag von J. Kauffmann 1907, S.183-190. [18] Vgl.: Ebd., S. 190-196. [19] Vgl.: Ebd., S. 197. [20] Vgl.: Ebd., S.198-199. [21] Löseke, Johann Ludwig Leberecht. In: Allgemeine Deutsche Biographie, Bd.19. München/Leipzig 1884, S. 214. [22] Mendelssohn, Moses: Gesammelte Schriften. Jubiläumsausgabe. Briefwechsel (1761-1785), Bd. 20,2. Stuttgart-Bad Cannstatt. Friedrich Frommann Verlag 1994, S. 174-175. [23] Vgl.: Ebd., S. 199-200.

[nach oben]

Bibliographie

zusammengestellt von Diana Jordan

Bücher

  • Gumpertz, Aron Salomon: Dissertatio Inavgvralis Medica De Temperamentis: Qvam Indult Gratiosi Medicorvm Ordinis Pro Gradv Doctoris... Die XIX. Mart. MDCCLI, tvebitur Aron Salomon Gumpertz, Francofvrti ad Viadrvm, Johann Christian Winter, 1751.
  • Gumpertz, Aron Salomon: An den höchsterfreulichen Tage der Zurückkunft Sr. Königl. Maj. In Preussen,... nach dero Feldzuge hat die hiesige Judenschaft... … gegenwärtiges Danck-Lied... abgesungen... aus dem hebräischen in deutsch. Gebundener Rede / übersetzet durch Aron Salomon Gumpertz, Berlin, Christian Albrecht Gäbert, 1745.
  • Fränkel, David Hirschel: Als Seine Königliche Majestät in Preussen, unser allertheuerster Landes-Vater und Herr, zum höchsten Vergnügen Deri treuen Unterthanen, den 28. December 1745. in hiesiger Residentz-Stadt Berlin, Nach einem... geendigten Feldzuge angelanget; hat der Wohlgelarhte hiesige Ober-Land-Rabiner, Rabj David Fränckel, an dem von der Judenschaft desfalls angestellten Danck- und Freuden-Feste, diese erbauliche Rede in der Synagoge an der Gemeinde gehalten... Zu deutsch übersetzt durch die hiesige Schutz-Juden; als den gelahrten Lazarus Nehemias; und den Beflissenen der Philosophischen und Mathematischen Wissenschaften Aron Salomon Gumpertz, Berlin, Christian Albrecht Gäbert, 1745.
  • Gumpertz, Aron Salomon: Sēfer Megalle sôd: we-hû`bē'ûr le pērûš hā-Rāv Rabbî Avrāhām Ben-Ezrā al hamēš ham megillôt Qohelet, Rût, Sîr haš-šîrîm, Ester, Ekā; We-ôd bô dāvûq we-nismāk Maamār ham-maddā..., Hamburg, Konrad Jakob Spiring, 525 (1765).

Herausgeberwerke

  • Löseke, Johann Ludwig Leberecht: Abhandlung der auserlesensten Arzneymittel nach derselben Ursprung, Güte, Bestandtheilen, Maasse und Art zu würken ingleichen wie dieselben aus der Apotheke zu verschreiben sind zum Nutzen seiner Zuhörer abgefasst. Dritte und verbesserte Auflage. Mit Anmerkungen versehen, und mit einer Tabelle vermehret von A. S. Gumperz der Arzneygelährtheit Doctor. Berlin, Friedrich Nicolai, 1763.

Briefe

  • Moses Mendelssohn an Aron Emmerich Gumpertz, Berlin, Ende Juni 1754, in: Moses Mendelssohn: Gesammelte Schriften, Jubiläumsausgabe, Briefwechsel I., Bd.11, Stuttgart-Bad Cannstatt, Friedrich Frommann Verlag, 1974.
  • Aron Emmerich Gumpertz an Moses Mendelssohn, Berlin, Juli 1754, in: Moses Mendelssohn: Gesammelte Schriften, Jubiläumsausgabe, Briefwechsel I., Bd.11, Stuttgart-Bad Cannstatt, Friedrich Frommann Verlag, 1974.
  • Aron Emmerich Gumperz an Johann Christoph Gottsched, Berlin, den 8. Merz 1745, in: Theodor Wilhelm Danzel (Hrsg.): Gottsched und seine Zeit, Zweite Wohlfeile Ausgabe, Leipzig, Verlag der Dyk'schen Buchhandlung, 1855, S. 333-335.
  • Aron Emmerich Gumperz an Johann Christoph Gottsched, Berlin, den 15. December 1747, in: Theodor Wilhelm Danzel (Hrsg.): Gottsched und seine Zeit, Zweite Wohlfeile Ausgabe, Leipzig, Verlag der Dyk'schen Buchhandlung, 1855, S. 335-336.
  •  Aron Emmerich Gumperz an Johann Christoph Gottsched, Berlin, den 9. October 1748, in: Theodor Wilhelm Danzel (Hrsg.): Gottsched und seine Zeit, Zweite Wohlfeile Ausgabe, Leipzig, Verlag der Dyk'schen Buchhandlung, 1855, S. 337.

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Zitierhinweis:

Diana Jordan: Aron Emmerich Gumpertz. Biographie und Bibliographie, in: haskala.net. Das online-Lexikon zur jüdischen Aufklärung / hg. von Christoph Schulte, URL<>, letzter Zugriff [Datum, Uhrzeit].