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[Bibliographie] [Zitierhinweis] [Quelle I: Autobiographie (1806)] [Quelle II: Biographie (1917)]

Lazarus Bendavid - לצרוס בנדוד

Lazarus Bendavid (1762 Berlin - 1832 Berlin), Philosoph, Pädagoge

 

Biographie

von Christina Feist

Quelle: Göttinger Digitalisierungszentrum
Lazarus Bendavid, Stich von M. S. Lowe (aus Bildnisse jetztlebender Berliner Gelehrten, Berlin u. Leipzig, 1806).

Frühe Jahre

Lazarus Bendavid wurde 1762 in Berlin geboren und genoss eine „bei den Juden jener Zeit allgemein übliche Erziehung“ [1] in Talmudschulen, wuchs allerdings in einem Elternhaus auf, in dem „freiere religiöse Anschauungen als bei den anderen Juden“ [2] herrschten, und wo er mit Hilfe von Hauslehrern und Freunden schon als Jugendlicher auch unsystematische Kenntnisse in Philosophie, Fremdsprachen, Mathematik, Mechanik, Literatur, Künsten und Musik erwarb. So berichtet er in seiner Autobiographie und erzählt dort, dass die Einhaltung der jüdischen Glaubensvorschriften im Elternhaus nicht so genau genommen wurde. Als junger Erwachsener bricht er nach dem Tod seines Vaters endgültig mit der Synagoge,[3] „[s]ein religiöses Bekenntnis deckte sich seitdem mit den rationalistischen Anschauungen der Aufklärungstheologie“. [4]

Privatdozent in Wien

Nach einigen Jahren der freiberuflichen Tätigkeit als Mathematiker und Hauslehrer, sowie ersten mathematischen Veröffentlichungen, studierte Bendavid 1790 in Göttingen und Halle auch Physik, Kirchengeschichte und Philosophie, bevor er im Jahr 1791 nach Wien zog. Dort verdiente er als Privatgelehrter seinen Lebensunterhalt. Während seiner Zeit in Wien beschäftigte ihn vor allem die Verbreitung der Philosophie Immanuel Kants. Im Rahmen von öffentlich zugänglichen Vorlesungen zu den Kritiken Kants, die er in Privathaushalten abhielt, bemühte er sich, die kantische Philosophie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Bendavids gesammelte Kant-Vorlesungen wurden 1795/96 in Wien publiziert (siehe Bibliographie). In Wien wurde die kantische Philosophie als revolutionär empfunden, die Vorlesungen waren dennoch gut besucht. 1797, nach einem kurzen Berlin-Aufenthalt, wurde Bendavid die erneute Einreise sowie der Aufenthalt in Wien aufgrund verschärfter politischer Umstände jedoch verwehrt.

Rückkehr nach Berlin

Er kehrte nach Berlin zurück, arbeitete dort als Privatgelehrter und Rechnungsprüfer, gewann 1801 mit der Schrift „Philotheos, oder über den Ursprung unserer Erkenntniss“ den ersten Preis der Akademie der Wissenschaften, und wurde schließlich 1806 Direktor der aufklärungsorientierten Jüdischen Freyschule in Berlin. In dieser Funktion versuchte er die Finanzen der Schule in Ordnung zu bringen, um ihr weiteres Bestehen zu sichern. Das gelang ihm bis 1825, als die Schule wegen Geldmangels schließen musste.[5]Bendavid beschäftigte sich allerdings nicht nur mit den finanziellen Mitteln der Schule, sondern setzte sich auch mit pädagogischen Angelegenheiten wie dem Angebot an Unterrichtsfächern, Didaktik, sowie Disziplinarmaßnahmen auseinander. Details zu diesen Themen und zur jeweils aktuellen Situation der Schule lassen sich in Bendavids „Nachricht[en] vom Zustande der jüdischen Freischule in Berlin“ (siehe Bibliographie) nachlesen.

Werk und Wirken

Bendavid engagierte sich auch in wissenschaftlichen Vereinen. So wurde er 1797 in die „Gesellschaft der Freunde der Humanität“ aufgenommen und fungierte einige Jahre lang als deren Vorsitzender. Ab 1800 war er Sekretär der „Philomathischen Gesellschaft“. Als Mitbegründer des „Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden“ 1819/20 publizierte er Artikel in der „Zeitschrift für die Wissenschaft des Judentums“(1822/23) und leistete so einen Beitrag zu den Anfängen der heutigen Jüdischen Studien. Bendavid war „Philosoph, Judaist und Pädagoge […] am Ursprung des jüdischen Kantianismus“.[6] Seine wissenschaftliche Tätigkeit umfasst insgesamt neun Bücher und unzählige weitere Artikel zu kantischer Philosophie, sowie Bücher und Schriften zu Themen der Mathematik, zu Reformbestrebungen für das Judentum und (jüdischer) Religion. Seine literarische Produktivität umfaßte auch einen Roman und ein Lustspiel.[7] Bendavids Leserschaft erstreckte sich gegen Ende der Aufklärung über ganz Zentraleuropa, seine Werke stießen sowohl bei Juden als auch bei Christen auf Resonanz.

Er starb 1832 in Berlin.

Quelle: Göttinger Digitalisierungszentrum
Lazarus Bendavid, Stich von M. S. Lowe (aus Bildnisse jetztlebender Berliner Gelehrten, Berlin u. Leipzig, 1806).

Literatur: Lazarus Bendavid, Autobiographie, in: Bildnisse jetztlebender Berliner Gelehrten mit Ihren Selbstbiographien, hrsg. v. M. S. Lowe, 2. Sammlung, J. F. Starke Verlag, Berlin 1806, S. 1–72. Dominique Bourel, Eine Generation später: Lazarus Bendavid (1762–1832), in: Moses Mendelssohn und die Kreise seiner Wirksamkeit, hrsg. v. Michael Albrecht et alii, Niemeyer Verlag, Tübingen 1994. Dominique Bourel, Lazarus Bendavid et l'éducation des juifs à Berlin au début du XIXe siècle, in: Plurales Deutschland – Allemagne Plurielle, Festschrift für Etienne François, hrsg. v. Peter Schöttler et alii, Wallstein Verlag, Göttingen 1999. Jacob Guttmann, Lazarus Bendavid. Seine Stellung zum Judentum und seine literarische Wirksamkeit, S. 31, in: Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums, 1917, Nr. 1, S. 26–50; Nr. 2, S. 176–211.


Quelle I - Autobiographie (1806)

Erfahren Sie mehr: Wie sich Lazarus Bendavid in den "Bildnissen jetztlebender Berliner Gelehrten" aus dem Jahr 1806 selbst beschrieb.

Quelle II - Biographie (1917)

Erfahren Sie mehr: Wie vor 100 Jahren der Rabbiner und Religionsphilosoph Jakob Guttmann das Leben des Lazarus Bendavids deutete.


Anmerkungen

[1] Jacob Guttmann, Lazarus Bendavid. Seine Stellung zum Judentum und seine literarische Wirksamkeit, S. 31, in: Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums, 1917, Nr. 1, S. 26 – 50; Nr. 2, S. 176 – 211.  [2] Ibid.  [3] Lazarus Bendavid, Autobiographie, in: Bildnisse jetztlebender Berliner Gelehrten mit Ihren Selbstbiographien, hrsg. von M. S. Lowe, 2. Sammlung, J.F. Starke, Berlin, 1806; S. 53 – 54.  [4] Jacob Guttmann, Lazarus Bendavid. Seine Stellung zum Judentum und seine literarische Wirksamkeit, S. 33.  [5] Vgl. Dominique Bourel, Eine Generation später: Lazarus Bendavid (1762 – 1832), in: Moses Mendelssohn und die Kreise seiner Wirksamkeit, hrsg. v. Michael Albrecht et alii, Niemeyer Verlag, Tübingen 1994.  [6] Dominique Bourel, Lazarus Bendavid et l'éducation des juifs à Berlin au début du XIXe siècle, in: Plurales Deutschland – Allemagne Plurielle, Festschrift für Etienne François, hrsg. v. Peter Schöttler et alii, Wallstein Verlag, Göttingen 1999.  [7] Lazarus Bendavid: Ferdinand und Madam Weber. Ein kleiner Roman, in: Österreichische Monatsschrift, 1794 und Sophia, oder Rache macht ihn tugendhaft. Ein Originallustspiel in Prosa und fünf Aufzügen, ungedruckt; vgl. Jacob Guttmann, Lazarus Bendavid. Seine Stellung zum Judentum und seine literarische Wirksamkeit.

Zitierhinweis: Christina Feist: Lazarus Bendavid. Biographie, in: haskala.net. Das online-Lexikon zur jüdischen Aufklärung / hg. von Christoph Schulte u. Marie Ch. Behrendt, URL<>, letzter Zugriff [Datum, Uhrzeit].


Bibliographie

zusammengestellt von Christina Feist

Die vorliegende Bibliographie basiert auf einer früheren Version von Dominique Bourel für haskala.net. Diese Version finden Sie hier.

Bücher

  • Über die Parallellinien; In einem Schreiben an Herrn Hofrath Karsten, 1786, Berlin, bei Christian Friedrich Voss und Sohn
  • Beweis, dass heutzutage in den K. K. Staaten die Juden zu Kriegsdienst ebensowohl verpflichtet sind als die Christen, 1788, Wien   
  • Sammlung der Schriften an die Nationalversammlung die Juden und ihre bürgerliche Verbesserung betreffend, aus dem Französischen, 1789, Berlin, Petit und Schöne
  • Versuch einer logischen Auseinandersetzung des Mathematischen Unendlichen, 1789, Berlin, Petit und Schöne
  • Etwas zur Charackteristick der Juden, 1793, Leipzig, Joseph Stahel
  • Ferdinand und Madam Weber, ein kleiner Roman, 1794, Prag, ÖM
  • Versuch über das Vergnügen; 1.-2. Theil, 1794, Wien, Joseph Stahel und Comp.
  • Vorlesungen über die Critik der reinen Vernunft, 1795, Wien, A. A. Patzowsky
  • Vorlesungen über die Critik der practischen Vernunft, 1796, Wien    , Joseph Stahel und Comp.
  • Rede über den Zweck der kritischen Philosophie, 1796, Wien   
  • Vorlesungen über die Critik der Urtheilskraft, 1796    , Wien, Joseph Stahel
  • Beiträge zur Kritik des Geschmacks, 1797, Wien, Carl Schaumburg und Comp.
  • Vorlesungen über die metaphysischen Anfangsgründe der Naturwissenschaft, 1798, Wien, Carl Schaumburg und Comp.
  • Versuch einer Geschmackslehre, 1799, Berlin, Belitz und Braun
  • Aufsätze verschiedenen Inhalts; Inhalt: Über die Beschränkung der Einbildungskraft durch sich selbst. – Wechselseitiger Einfluss der Ausbildung des Schönheitssinnes und der Geselligkeit auf einander. – Über Realismus und Idealismus. – Über Geld und Geldwerth. – Leo und Isabelle. – Über den Unterricht der Juden. – Über die Würde des Menschen. – Über die Erregungstheorie, 1800, Berlin, Fröhlich
  • Vorlesung über die Kritik der Reinen Vernunft, 2. verb. Aufl., 1802, Berlin, L. Quien
  • Philotheos, oder über den Ursprung unserer Erkenntniss, in: Über den Ursprung unserer Erkenntniss. Zwei Preisschriften: von Lazarus Bendavid und Block, 1802    , Berlin, Friedrich Maurer
  • Versuch einer Rechtslehre, 1802, Berlin, L. Quien
  • Nachricht von dem Zustande der jüdischen Freischule in Berlin 1-17, 1802 – 1826, Berlin
  • Nachricht von dem Zustande der jüdischen Freischule in Berlin 2 und 6, 1804 und 1812, Berlin, Gottfried Hayn
  • [Autobiographie], in: Bildnisse jetztlebender Berliner Gelehrten mit Ihren Selbstbiographieen, Hrsg.: M. S. Lowe, 2. Sammlung, 1806, Berlin, J. F. Starke
  • Über die Religion der Ebräer vor Moses, 1812, Berlin, Julius Eduard Hitzig
  • Neunte Nachricht von dem Zustande der jüdischen Freyschule in Berlin, 1816, Berlin   
  • Zur Berechnung und Geschichte des jüdischen Kalenders, aus den Quellen geschöpft, 1817, Berlin, Nicolaische Buchhandlung
  • Elfte Nachricht von dem Zustande der Jüdischen Freyschule in Berlin, 1818, Berlin   

Artikel

  • „Ob die sieben Hauptfarben schon die einfachen sind?“, 1785, Berlin, in: Berlinische Monatsschrift (BM)
  • „Deduction der mathematischen Principien aus Begriffen: von dem Principien der Geometrie“, 1791, in: Philosophisches Magazin (PM)
  • „Ist Fortschreiten nur Mittel zur Glückseligkeit oder höchster Zweck der Menschheit?“, 1791, Berlin, in: Deutsche Monatsschrift (DM)
  • „Kabbalistische Fragmente“, 1791, Berlin, in: DM
  • „Darf eine moderne Statue in modernem Kostüm dargestellt werden?“, 1791, Berlin, in: DM
  • „Sonderbare Art des Trübsinnes“, 1792, in: Gnothi Seauton, oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde
  • „Selbstmord aus Rechtschaffenheit und Lebensüberdruß“, 1792, in: Gnothi Seauton, oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde
  • „Deduction der mathematischen Principien aus Begriffen. Von den Principien der Arithmetik“, 1792, Halle ?, PM
  • „Bürgerliche Verbesserung der Juden“, 1793, Göttingen, in: Staats-Anzeigen
  • „Über Zerstreuung in pädagogischer Rücksicht“, 1794, Wien, in: Beyträge zur philosophischen Anthropologie und den damit verwandten Wissenschaften, Joseph Stahel und Comp.
  • „Sonderbare Art des Wahnsinnes“, 1794, Wien, in: Beyträge zur philosophischen Anthropologie und den damit verwandten Wissenschaften
  • „Ueber Caricatur“, 1794, Berlin, in: DM
  • „Kant und Herder“, 1795, Berlin, in: BM
  • „Über griechische und gothische Baukunst“, 1795, Tübingen, in: Die Horen
  • „Und er soll dein Herr sein (l. Moses III, 16)“, 1796, Berlin, in: BM
  • „Nachrichten“; [Kopie eines Manuskripts, Wien], 1796, Leipzig, in: Allgemeine Bibliothek der biblischen Litteratur
  • „Über die innere Einrichtung der Stiftshütte; ein Beitrag zur Geschichte der Elektrizität. An Herrn Hofrath und Professor Lichtenberg in Göttingen“, 1797, Berlin, in: Berlinisches Archiv der Zeit und ihres Geschmacks (BA)
  • „Über Attribute und Personification“, 1798, Berlin, in: BA
  • „Über Cultur“, 1798, Berlin, in: BA
  • „Über die Absicht des Jubeljahres (3 Moses XXV, 8ff)“, 1798, Berlin, in: BA
  • „Über den Nutzen literarischer Gesellschaften; eine Rede am Stiftungstage der literarischer Gesellschaft der Freunde der Humanität“, 1799, Berlin, in: Neue Berlinische Monatsschrift (NBM)
  • „Über das Sittengesetz; an Herrn Friedrich Nicolai“, 1799, Berlin, in: NBM
  • „Über den moralischen Beweis vom Dasein Gottes“, 1800, Berlin, in: NBM
  • „Über den logischen Egoism; an Herrn Salomon Maimon“, 1800, Berlin, in: NBM
  • „Über Salomon Maimon“, 1801, in: Nationalzeitschrift für Wissenschaft, Kunst und Gewerbe in den preußischen Staaten
  • „Über die Erzeugung der Begriffe, in Bezug auf Taubstumme“, 1801, Berlin, in: NBM
  • „Erklärung in Bezug des Aufsatzes (Nov. 1801, I). An Herrn Bibliothekar Biester“, 1802, Berlin, in: NBM
  • „Über Liebe und Eifersucht, mit Bezug auf deren Darstellung auf der Bühne, vorgelesen in der feierlichen Sitzung der Gesellschaft der Humanitätsfreunde d. 14. Jänner 1804“, 1804, Berlin, in: NBM
  • „Über Erinnerungsvermögen und Vorgefühl“, 1804    , Berlin, in: NBM
  • „Erinnerung und Vorgefühl“, 1805, Berlin, in: NBM
  • „Über das Reflektieren über sich selbst“, 1805, Berlin, in: NBM
  • „Helvetius und Kant. Ein Gespräch über das Moralprinzip“, 1805, Berlin, in: NBM
  • „Über die Hoffnung; vorgelesen in der Gesellschaft der Humanitätsfreunde am Stiftungsfeste d. 11. Jänner 1806“, 1806, Berlin, in: NBM
  • „Wie weit kann und darf die Philosophie zur Bezähmung der Affekte angewandt werden“, 1807, Berlin, in: NBM
  • ”Über den Menschen als Kunstwerk”, 1807, Berlin, in: NBM
  • „Etwas über das Leben und den Charackter des Kaisers Titus, oder: Widerspruch in den Traditionen“, 1807, Dessau/Leipzig, in: Sulamith
  • „Das mosaïsche Verbot des Zinsennehmens“, 1807, Dessau/Leipzig, in: Sulamith
  • „Über שעטנז (Schaatnes); ein Fragment aus meinem Werke: ‚Über den Pentateuch’“, 1811, Dessau/Leipzig, in: Sulamith
  • „Über den Ursprung der Sprachen; vorgelesen in der philomathischen Gesellschaft am 13. November 1813“, 1817, Berlin, in: Jedidja
  • „Über den Glauben der Juden an einen künftigen Messias (Nach Maimonides und den Kabbalisten)“, 1823, Berlin, in: Zeitschrift für die Wissenschaft des Judentums (ZWJ)
  • „Über geschriebenes und mündliches Gesetz“, 1823, Berlin, in: ZWJ   

Briefe

  •  L. Geiger: „Briefe von Lazarus Bendavid an J. J. Bellermann“, 1890, Berlin, in: Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
  • L. Geiger: „Aus Zunz’ Nachlass“, 1892, Berlin, in: Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
  • J. Guttmann: „Zwei Briefe Salomon Maimons an Lazarus Bendavid über Kants Anthropologie und die Fichtesche Philosophie“, 1917, Berlin, in: Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums (MGWJ)
  • M. Stern: „Gutachten und Briefe David Friedländers“, 1936, Berlin, Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland
  • [Über die zweckmässigste Einrichtung der jüdischen Schulen in Südpreussen (1795–1797)], 1917, Berlin, in: MGWJ
  • Hartwig Wessely: Trauerrede über das Ableben des weisesten Monarchen, 1786, Berlin, Jüdische Freischule           

Anderes

  • •    „Jakob Frank und seine Angehörigen“, ed. in Jacob Guttmann, „Lazarus Bendavid. SeineStellung zum Judentum und seine literarische Wirksamkeit“, 1917, Berlin, in: MGWJ

Die vorliegende Bibliographie basiert auf einer früheren Version von Dominique Bourel für haskala.net. Diese Version finden Sie hier.

Zitierhinweis: Christina Feist: Lazarus Bendavid. Bibliographie, in: haskala.net. Das online-Lexikon zur jüdischen Aufklärung / hg. von Christoph Schulte, URL<>, letzter Zugriff [Datum, Uhrzeit].