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Mehrsprachigkeit – Überblick & Standards

TYPO3 unterstützt in der Universität Potsdam standardmäßig zwei Sprachen: Deutsch (Standardsprache) und Englisch (Zweitsprache). Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Regeln und Workflows, damit mehrsprachige Inhalte strukturell sauber bleiben – und Besucher:innen nicht zwischen Sprachen „springen“ oder Inhalte doppelt gepflegt werden müssen.

Schnellstart: Was möchten Sie tun?

Webprojekte planen

Ein Webprojekt zweisprachig planen

Klären Sie vor dem Start, welche Bereiche wirklich zweisprachig sein müssen und wie eng Englisch an Deutsch gekoppelt sein soll.

Englische Seite anlegen (Seitenübersetzung erstellen)

Eine Seite übersetzen

Erstellen Sie die englische Version einer Seite und übersetzen Sie Inhaltelemente in einem nachvollziehbaren Workflow.

Inhalte übersetzen – 1:1 wie Deutsch (verbundener Modus)

Inhalte in Deutsch/Englisch konsistent halten

Nutzen Sie Standards und klare Zuständigkeiten, damit Inhalte nicht auseinanderlaufen (Stand, Aktualität, Pflichtseiten).

Mehrsprachigkeit – Fehlerbilder

Wenn etwas nicht funktioniert

Nutzen Sie Mehrsprachigkeit – Fehlerbilder in der Problemlösung (typische Ursachen und Checks).

Grundprinzipien der Mehrsprachigkeit

  • Deutsch ist die Standardsprache, Englisch ist die Zweitsprache.
  • Mehrsprachigkeit betrifft Struktur und Inhalte:
    • Seitenstruktur (Seitenbaum, Verknüpfungen)
    • Inhaltelemente (Texte, Medien, Links)
    • Navigation/Verlinkungen
  • Entscheiden Sie bewusst, ob Englisch:
    • vollständig gepflegt wird (gleichwertiger Auftritt) oder
    • teilweise gepflegt wird (nur bestimmte Bereiche/Seiten)

Wichtig: Ungeplante Teilübersetzungen wirken schnell unprofessionell (Nutzer:innen landen in leeren oder veralteten englischen Seiten).

Planung: Welche Inhalte sollten übersetzt werden?

Empfehlenswerte Übersetzungen

  • Start-/Einstiegsseiten (wenn internationale Zielgruppen angesprochen werden)
  • Zentrale Service-/Infoseiten (Kontakt, Ansprechstellen, Studien-/Serviceinformationen)
  • Seiten, auf die häufig extern verlinkt wird (z. B. internationale Partnerseiten)

Inhalte, die oft bewusst nicht übersetzt werden

  • Sehr kurzlebige Inhalte (tagesaktuelle Hinweise, kurzfristige Termine), wenn keine Ressourcen vorhanden sind
  • Inhalte, die stark interne Zielgruppen adressieren, ohne internationalen Bedarf

Tipp: Lieber wenige englische Seiten sehr gut pflegen als viele englische Seiten halb.

Workflow: Seite übersetzen und Inhalte pflegen

1) Seite übersetzen

  • Legen Sie die englische Version der Seite an (Übersetzungsfunktion).
  • Prüfen Sie, ob Seitentitel, Navigationstitel und URL-Segment in der englischen Variante sinnvoll sind.

2) Inhaltelemente übersetzen

  • Übersetzen Sie Inhaltselemente strukturiert (Text, Links, Medien, Downloads).
  • Achten Sie darauf, dass Links in Englisch möglichst auf englische Ziele zeigen (wo vorhanden).

3) Konsistenz sicherstellen

  • Prüfen Sie nach Updates in Deutsch, ob Englisch mitgezogen werden muss.
  • Definieren Sie Zuständigkeiten: Wer pflegt Englisch? Wer prüft Aktualität?

Standards & Best Practices

Überschriften und Seitentitel

  • Pro Seite genau eine H1 (Überschrift 1).
  • Verwenden Sie klare, einheitliche Seitentitel (wichtig für SEO und Orientierung).

Navigation und Links

  • Verwenden Sie aussagekräftige Linktexte (nicht „hier“/„mehr“).
  • Prüfen Sie, ob Menüpunkte in Englisch sinnvoll benannt sind (kurz, verständlich).

Medien und Downloads

  • Achten Sie auf Alt-Texte/Metadaten in der jeweiligen Sprache.
  • Wenn Downloads sprachspezifisch sind, benennen Sie sie eindeutig (z. B. „Guide (EN)“).

Wenn Sie keine englischen Inhalte pflegen

Wenn Ihr Webprojekt keine englischen Inhalte enthält, vermeiden Sie „tote“ englische Strukturen:

  • Deaktivieren Sie die englische Ausgabe dort, wo sie nicht benötigt wird, oder
  • lassen Sie nur ausgewählte Seiten übersetzen, die wirklich relevant sind.