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Promovierende

Die Erstbetreuung liegt für alle hier aufgeführten Promovierenden bei Prof. Dr. Winnie-Karen Giera.

Mariesa Keskemeti

Foto: Thomas Roese

Mariesa Keskemeti ist akademische Mitarbeiterin an der Juniorprofessur für Deutschdidaktik im inklusiven Kontext an der Universität Potsdam. Sie verfügt über umfangreiche Unterrichtserfahrung in heterogenen Klassen und beruflichen Lernsettings, unter anderem an Integrierten Sekundarschulen, Oberstufenzentren, Willkommensklassen und in der Erwachsenenbildung. Internationale Unterrichtserfahrung sammelte sie während ihres Praxissemesters an der Deutschen Schule Bilbao, Spanien. 

Ihr Referendariat absolvierte sie verkürzt in Berlin-Kreuzberg (12 Monate Deutsch und WAT für Sek I/II). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich sprachliche Bildung, Schreib- und Argumentationsförderung, Inklusion sowie digitale Lernformate. Im Rahmen ihres Promotionsvorhabens untersucht sie die Qualitative Argumentationsstrukturanalyse (QASA) als Brücke zwischen Textlinguistik und Deutschdidaktik. Der Fokus liegt auf der Analyse, Modellierung und Visualisierung argumentativer Strukturen in schulischen Erörterungen sowie auf deren didaktischer Nutzbarmachung für formative Rückmeldungen und Schreibförderung. 

Mariesa Keskemeti hat 2024 einen Master of Education in Deutsch (Humboldt-Universität zu Berlin) und Arbeitslehre (Technische Universität Berlin) erworben und ergänzend ein Zertifikatsstudium Deutsch im Mehrsprachigkeitskontext (Humboldt-Universität zu Berlin, 2020) abgeschlossen. Ihr Werdegang verbindet empirische Forschung, Unterrichtspraxis und die Entwicklung innovativer, inklusiver Unterrichtskonzepte zur Förderung argumentativer Textkompetenz.

Foto: Thomas Roese

Kontakt

Mariesa Keskemeti

Akademische Mitarbeiterin

Adresse:
Campus Am Neuen Palais
Am Neuen Palais 10
Haus 4, Raum 1.02
14469 Potsdam
Germany

Anja Karen Kölling

Foto: Thomas Roese

Anja Karen Kölling absolvierte ihr Magisterstudium in Neuerer deutscher Literatur, Linguistik, Psychologie und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin (Abschluss 2007) und ergänzte ihr Profil durch weiterführende Studiengänge in Angewandter Literaturwissenschaft und Deutsch als Fremdsprache (DaF).

Internationale Unterrichtserfahrung sammelte sie bereits ab 2000 im Bereich DaF/DaZ, unter anderem an der Casa de Cultura Alemã an der Universidade Federal do Ceará (Fortaleza, Brasilien), am Deutschen Haus at NYU der New York University (New York, USA), an den Universitäten UFRRJ (Rio de Janeiro, Brasilien) und Università degli Studi di Milano (Mailand, Italien), am Goethe-Institut (Berlin und Lissabon, Portugal) sowie am GLS Sprachenzentrum Berlin.

Nach mehreren Jahren Tätigkeit als Lehrkraft in Willkommens- und Deutschklassen am Oberstufenzentrum Modeschule Berlin (2015–2018) war sie in der Erwachsenenbildung als Projektmanagerin und Redakteurin beim Cornelsen Verlag (2018–2020) sowie als ehrenamtliche Weiterbildnerin am Netbased Learning Institute Berlin tätig. Sie konzipierte und leitete zudem freiberuflich Fortbildungen und Coachings für (DaF-/DaZ-)Lehrkräfte. Von 2021 bis 2024 war sie als DAAD-Regellektorin und Dozentin an der Università degli Studi di Milano in Italien aktiv.

Seit ihrer Rückkehr nach Potsdam im Jahr 2024 konzentriert sich Karen Kölling im Rahmen eines innovativen Lehrprojektes und ihres Dissertationsprojekts an der Universität Potsdam auf forschungsbasierte Innovationen im Bereich der Deutschdidaktik und insbesondere auf den Theorie-Praxis-Transfer in mehrsprachigen, inklusiven Lernumgebungen. Ihr Promotionsvorhaben ist im Design-Based-Research angesiedelt und soll qualitative wie quantitative Methoden kombinieren. Ziel ist es, theaterpädagogisch und auf embodied learning fundierte Interventionskonzepte zur Förderung der Aussprache- und Lesekompetenz (insbesondere Leseflüssigkeit und Verständlichkeit) bei Lernenden der Sekundarstufe I zu entwickeln und zu evaluieren.

Foto: Thomas Roese

Kontakt

Anja Karen Kölling

akademische Mitarbeiterin

Adresse:
Campus Am Neuen Palais
Am Neuen Palais 10
Haus 4, Raum 1.02
14469 Potsdam
Germany

Susanne Stadlmayr

Foto: Thomas Roese

Der akademische Weg der gebürtigen Österreicherin begann mit dem Magisterstudium der Germanistik an der Universität Wien, das sie 2005 mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur abschloss. Während des Studiums war sie als pädagogische und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Internationalen Institut für Jugendliteratur und Leseforschung in Wien tätig.

Ihre berufliche Laufbahn führte sie anschließend zu einem bilingualen Schulungsinstitut für Gehörlosigkeit, Schwerhörigkeit und Diversität, wo sie als Projektmanagerin für Bildungskonzepte im inklusiven Kontext tätig war. Nach Abschluss des „Lehramtsstudiums für Sonderschulen“ trat sie in den Schuldienst der Wiener Pflichtschulen ein.

Bis 2022 arbeitete sie als Sonderpädagogin an mehreren Wiener Schulstandorten mit dem Schwerpunkt auf Lese- und Sprachförderung. Sie unterrichtete Kinder der Primarstufe in inklusiven, mehrsprachigen Kontexten und initiierte zahlreiche Projekte wie Kamishibai-Theateraufführungen oder vorschulische Programme zur Literacy-Förderung.

Ab 2019 war sie am Aufbau des „Fachbereichs Lesen in der Primarstufe“ der Bildungsdirektion Wien beteiligt und trug maßgeblich zur Professionalisierung der Lehrkräfte in inklusiven Kontexten bei. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet – unter anderem durch den Stadtschulrat für Wien – und 2016 für den Leseaward mit dem Projekt „Lesetandems in mehrsprachigen Klassen“ nominiert.

Seit 2009 ist sie zudem als freiberufliche Hochschuldozentin und Autorin im In- und Ausland tätig. Zu ihren Publikationen zählen unter anderem  ein Schulbuch zur Anbahnung des Schriftspracherwerbs in heterogenen Klassen sowie Materialien und Veröffentlichungen zur inklusiven Bildung.

Im Jahr 2022 übernahm sie eine Vollzeitstelle als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich im Department für Diversität, wo sie sich schwerpunktmäßig mit Deutsch- und Schriftsprachdidaktik, dem Förderbereich Hören und Kommunikation sowie dem Mentoring in der Schulpraxis befasste.

Seit September 2025 leitet sie den "Förderbereich Hören und Kommunikation" an einem Wiener Bildungscampus.

Im Juni 2024 startete sie ihre Dissertation zum Thema „Inklusive Deutschdidaktik für den Förderbereich Hören und Kommunikation“.

Foto: Thomas Roese

Abdelaziz Amine Benyamina

Foto: Abdelaziz Amine Benyamina

Abdelaziz Amine Benyamina ist Doktorand im Fach Angewandte Sprachwissenschaft an der Universität Potsdam unter der Betreuung von Prof. Dr. Winnie-Karen Giera und Prof. Dr. Outi Tuomainen. Seine Forschung befasst sich mit Dyslexie in mehrsprachigen Bildungskontexten, wobei der Schwerpunkt auf der Einbindung interkultureller Perspektiven und evidenzbasierter Ansätze in die inklusive Didaktik und die naturalistische Sprachbeurteilung liegt. An der Schnittstelle von Bildungslinguistik, Alphabetisierungsforschung und Sonderpädagogik zielt seine Arbeit darauf ab, kontextsensitive Rahmenkonzepte für die Identifizierung und Förderung von Lernenden mit Legasthenie in unterschiedlichen sprachlichen Umgebungen zu entwickeln.


Als Stipendiat des Chevening-Programms schloss er 2025 einen Master in Interkultureller Kommunikation und Bildung an der University of Exeter ab. In seiner Masterarbeit untersuchte er interkulturelle Dimensionen der Dyslexie-Förderung in multikulturellen Klassenzimmern. Darüber hinaus besitzt er einen Master-Abschluss in Didaktik des Englischen und Angewandter Linguistik (2013) mit Schwerpunkt auf kulturellem Bewusstsein im Sprachenlernen.


Vor seiner Promotion sammelte er über acht Jahre Berufserfahrung als Englischlehrer an einer weiterführenden Schule in Algerien, wo er Unterrichtskonzepte für sprachlich und bildungsmäßig vielfältige Lernende entwarf und umsetzte. Im Jahr 2022 absolvierte er das Programm „From Teacher to Trainer“ am Norwich Institute for Language Education (NILE) und führte anschließend Lehrkräftefortbildungen durch und trug zu Initiativen zur beruflichen Weiterbildung bei. Im Jahr 2023 koordinierte er in Zusammenarbeit mit dem British Council eine Transferstelle, die den Wissensaustausch zwischen Pädagog:innen in ganz Algerien und der MENA-Region förderte. Seine Forschung verfolgt einen interdisziplinären und praxisorientierten Ansatz, der darauf abzielt, empirische Erkenntnisse in pädagogische Anwendungen umzusetzen und eine inklusive, evidenzbasierte Sprachausbildung voranzutreiben.

 

Foto: Abdelaziz Amine Benyamina

Ziba Tavakolifar

Foto: Ziba Tavakolifar

Ziba Tavakolifar ist Doktorandin im Fach Angewandte Sprachwissenschaft an der Universität Potsdam unter der Erstbetreuung von Prof. Dr. Winnie-Karen Giera und der Zweitbetreuung von Prof. Dr. Aoife Ahern (Complutense Universität Madrid). Ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Gestaltung inklusiver Englischunterrichtsstunden für mehrsprachige Lernende (Sek. I): Lese-, Sprech- und Schreibpfade in heterogenen Klassenräumen (R2L-Informed DBR)“ befasst sich mit inklusivem Englischunterricht, mehrsprachigen Klassenräumen und der Entwicklung evidenzbasierter pädagogischer Ansätze für vielfältige Lernende.


Sie absolvierte einen zweiten Masterstudiengang in „Englischsprachige Kultur, Sprache und Medien“ an der Universität Bremen, wo sich ihre Forschung auf multimodale ELT-Materialien, Annotations- und Kodierungsschemata, semiotische Analyse sowie den Englischunterricht in mehrsprachigen Kontexten konzentrierte. Darüber hinaus verfügt sie über einen Masterabschluss in Allgemeiner Linguistik mit einer Abschlussarbeit zur Kritischen Diskursanalyse sowie einen Bachelorabschluss in Englischer Literatur.
Vor Beginn ihres Doktoratsstudiums sammelte sie mehr als zehn Jahre Berufserfahrung als Englischlehrerin, Tutorin und Lehrerausbilderin in verschiedenen Bildungsumgebungen. Ihre Unterrichtserfahrung umfasst die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Lernenden in Präsenz-, Online- und hybriden Formaten. In Deutschland unterrichtete sie Business English I und Business English II an der IU International University of Applied Sciences in Bremen. Sie verfügt zudem über international anerkannte Qualifikationen, darunter TESOL-, IELTS-Lehrerausbildung- und Young Learners TTC-Zertifizierungen.

Ihre wissenschaftlichen und beruflichen Interessen liegen in den Bereichen Angewandte Sprachwissenschaft, Mehrsprachigkeit, inklusive Bildung, multimodale Pädagogik, Lese- und Schreibkompetenz sowie innovative Ansätze im Sprachunterricht. Sie arbeitet beruflich auf Englisch und baut derzeit ihre Deutschkenntnisse aus. 

 

Foto: Ziba Tavakolifar