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Professur für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt

Foto: Kai Bublitz
Prof. Neitzel (Mitte) mit seinem Team und den WHKs

Feierlicher Semesterauftakt 2026

Am 09. Oktober 2026 findet der diesjährige feierliche Semesterauftakt statt.
Wir begrüßen die neuen Kohorten in den Masterstudiengängen MA War and Conflict Studies sowie MA International War Studies.

Außerdem verabschieden wir Studierende, die sich entweder auf die zweite Reise des Studiums, zum Studienjahr nach Dublin begeben, oder ihr Studium abgeschlossen haben.
Des Weiteren können wir dieses Jahr mehrere Stipendien vergeben, die vor allem durch den Förderverein des Lehrstuhls Militärgeschichte ermöglicht wurden. Auch die Verleihung des Bestpreises, welcher verliehen wird um die besonderen Leistungen der Studierenden anzuerkennen, ist Dank des Fördervereins wieder möglich.

Nach dem offiziellen Teil lassen wir die Veranstaltung auf der schönen historischen Terrasse des Universitätsgebäudes mit Blick auf das Neue Palais in entspannter Atmosphäre ausklingen. Bei einem Getränk und Knabbereien wird den neuen Studierenden die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und erste Kontakte zu knüpfen, auch mit Absolventen der vorherigen Jahre und anderen geladenen Gästen.

Den Flyer mit Programm zum Semesterauftakt finden Sie hier.

Um eine Anmeldung wird gebeten.

Sommerfest und 10-jähriges Jubiläum des Studiengangs „War and Conflict Studies“ in der Pan Am Lounge

Prof. Neitzel mit Teammitgliedern bei der Eröffnungsrede
Foto: Louisa Scholten

Am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, beging der Lehrstuhl nicht nur das alljährliche Sommerfest, sondern auch das 10-jährige Jubiläum des Studiengangs „War and Conflict Studies“. Die Pan Am Lounge bot für diesen besonderen Anlass die perfekte Kulisse: Über den Dächern Berlins feierten wir das Sommersemester mit hervorragendem Service, intensivem Austausch und einem einmaligen Ambiente. Studierende aller bisherigen Jahrgänge sowie Dozent*innen des Lehrstuhls und des Historischen Instituts der Universität Potsdam kamen zusammen. Wie jedes Jahr bereicherten die von Professor Neitzel geladenen Gäste aus Presse, Politik, Bundeswehr und Gesellschaft das Event als ein besonderes Highlight und ermöglichten wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten sowie anregende Gespräche.
Es wurde musiziert (herzlichen Dank an Oliver Günther und Familie), geredet, geschmaust und bis in die Nachtstunden getanzt.

Unser Dank gilt dem Förderverein Militärgeschichte, dessen finanzielle Unterstützung die Wahl dieser herausragenden Location erst ermöglichte.

Die Feier stellte den Abschluss eines erfolgreichen Sommersemesters sowie des ersten akademischen Jahres der aktuellen Kohorte „International War Studies“ und „War and Conflict Studies“ dar. Nun zieht der IWS-Jahrgang weiter nach Dublin, während viele Studierende des WCS-Programms spannende Auslandssemester vor sich haben oder bereits mit ihrer Masterarbeit beginnen.

Im Oktober freuen wir uns darauf, einen neuen Jahrgang willkommen zu heißen. Zuvor jedoch verabschiedet sich der Lehrstuhl in die wohlverdiente Sommerpause, bevor das akademische Jahr 2026/27 mit der geplanten Semesterauftaktveranstaltung am 9. Oktober beginnt.

Der Lehrstuhl als Gastgeber für die SHOW-Konferenz 2025

Foto: Louisa Scholten

Im November 2025 richtete der Lehrstuhl Militärgeschichte gemeinsam mit der Society of the History of War (Show) und dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) die jährliche Tagung der Show aus. Diese Veranstaltung war ein besonderes Highlight im Jahresprogramm des Lehrstuhls und wurde mit großer Sorgfalt vorbereitet. Vom 27. bis 28.11.2025 trafen hier unter dem Thema „Kulturen des Krieges und der Gewalt” über 170 Teilnehmende aus aller Welt in Potsdam zum fachlichen Austausch aufeinander. Die Show fördert einen interdisziplinären Dialog über die Geschichte und Durchführung von Kriegen, um deren tiefgreifende Auswirkungen auf Gesellschaft, Kultur und den historischen Wandel zu verstehen. Die Veranstaltung dient aber nicht nur dem Austausch neuer Forschungsergebnisse, sondern fördert auch ein globales Netzwerk von Expertinnen und Experten, die sich der Bewältigung der fortdauernden Herausforderungen widmen, die aus den Vermächtnissen von Krieg und Gewalt erwachsen. Ihre Konferenzen führte die Show unter anderem nach Amsterdam (2022), Lissabon (2023), Nikosia (2024); dieses Jahr waren die Universität Potsdam und das ZSMBW Gastgeber. Während der Veranstaltung liefen bis zu acht Panels gleichzeitig. Die Keynote Speech hielt Professor Beatrice de Graaf.
Der Auftakt erfolgte am 27.11. am ZSMBW. Am zweiten Tag kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Campus Am Neuen Palais der Iniversität Potsdam zusammen.
An beiden Tagen unterstützten engagierte Studierende des Lehrstuhls Militärgeschichte die Veranstaltung und sorgten so mit für einen reibungslosen Ablauf. 

Der Förderverein Militärgeschichte hat einen wesentlichen finanziellen Beitrag zur Veranstaltung geleistet, ohne den z.B. die vielgelobte gute Verpflegung während der Konferenz nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank! In Kombination mit der ebenso hervorragenden Bewirtung durch die Bundeswehr trug dies dazu bei, dass der Austausch in den Panels von morgens früh bis spät in den Abend in einer äußerst produktiven Atmosphäre stattfinden konnte. 
Die Teilnehmenden äußerten sich positiv über die Gastfreundlichkeit der Universität Potsdam sowie die Breite der angebotenen Panels.
Als Highlight wurde mehrfach das Conference Dinner mit seinem tollen 3-Gänge-Menü genannt, welches den Abschluss der Veranstaltung bildete. Daher möchten wir auch der Mensa am Neuen Palais herzlich danken.

Foto: Ernst Kaczynski

Die Professur ist der Militärgeschichte sowie der Kulturgeschichte der Gewalt gewidmet. Sie ist die einzige ihrer Art in Deutschland und ist ein zentraler Ort der Vernetzung von universitärer und außeruniversitärer Forschung zur Militärgeschichte, von verschiedenen methodischen Ansätzen dieses vielgestaltigen Faches sowie des Wissenstransfers im nationalen und internationalen Rahmen. Wir wollen dazu beitragen, Potsdam mit seiner Geschichte und seiner Zukunftsorientierung als Zentrum der interdisziplinären Militärforschung international sichtbarer zu machen.

Der Lehrstuhl beschäftigt sich mit der Militärgeschichte und der Kulturgeschichte der Gewalt von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Untersucht werden die Gründe, Dynamiken und Folgen von gewaltsamen Konflikten auf der nationalen wie der internationalen Ebene. Über interdisziplinäre Zugänge analysiert der Lehrstuhl wie Staat, Gesellschaft und Streitkräfte interagieren. Der Forschungsschwerpunkt liegt dabei im 19. und 20. Jahrhundert.

Angesiedelt sind bei der Professur darüber hinaus zwei in Deutschland einzigartige Studiengänge im Masterbereich FAQ. Beide sind interdisziplinär, international und praxisorientiert angelegt: Der MA War and Conflict Studies ist ein Single Degree an der Universität Potsdam, in dem vorwiegend deutsche und europäische Studierende in Kleingruppen Geschichte und Gegenwart von Gewaltphänomenen erforschen. Der MA International War Studies ist ein Double Degree-Programm mit dem University College Dublin, das Studierenden die Möglichkeit bietet, sich stärker in der angelsächsischen Welt der War Studies zu vernetzen und sich vor allem an ein internationales Publikum richtet.

Beide Studiengänge verbindet die Ambition, das Kriegs- und Konfliktthema in Vergangenheit und Gegenwart aus einer Vielzahl an unterschiedlichen fachlichen und nationalen Perspektiven zu ergründen. Dabei sollen neben konkreten bewaffneten Konflikten die Wechselwirkungen beleuchtet werden, die zwischen Krieg und Gewalt, Sicherheit und Stabilität, Konflikt und Entwicklung existieren. Unser Lehrangebot bietet folglich eine breite Auswahl an Kursen aus der Geschichte, der Politikwissenschaft, der Soziologie und dem Völkerrecht: von Clausewitz zum Cyberkrieg.

Die Arbeit des Lehrstuhls profitiert dabei enorm von einer Vielzahl an Partnern, die in Potsdam selbst als auch im nahen Berlin angesiedelt sind. Zu den wichtigsten wissenschaftlichen Partnern zählen das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) ebenso wie das Bundesarchiv und dem dazugehörigen Militärarchiv. Auch zur Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) sowie zum Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik oder der hauseigenen Beratungsagentur der Bundeswehr bestehen gute Arbeitsverbindungen. Denkfabriken, politische Stiftungen und die Hauptstadtpresse unterstützen uns aktiv bei Lehrveranstaltungen und Praktika. Ausgezeichnete Verbindungen bestehen weiterhin zum Bundesministerium der Verteidigung, aber auch zum Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die sich dem Kriegs- und Konfliktthema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven nähern.

Die Internetpräsenz der Professur soll die ganze hier beschriebene thematische Breite der Arbeit des Lehrstuhls abbilden. Zögern Sie nicht, bei Interesse auf uns zuzukommen.

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Foto: Christian E. Rieck