Professur für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt

Zu den veränderten Lehrbedingungen im Sommersemester 2020

Die Lehrveranstaltungen für das Sommersemester werden online durchgeführt. Die erste Sitzung aller Lehrveranstaltungen findet in der Woche vom 20. April 2020 zu der im Vorlesungsverzeichnis angegebenen Zeit statt. Studierende sollen sich dazu in PULS für die jeweiligen Kurse anmelden und in den entsprechenden (passwortfreien) Kursmoodles einschreiben. Dort liegen in der ersten Vorlesungswoche Aufgaben und erste Materialien bereit. Die Dozenten stehen während dieser Zeit elektronisch für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Nicht in jedem Fall wird es eine Videokonferenz in der ersten Kurssitzung geben. Eine Einladung zur Videokonferenz wird spätestens für die zweite Sitzung an die angemeldeten Teilnehmer versandt.

Regarding the changes in teaching during the 2020 summer term

The courses for the summer semester will be offered online. The first session for all courses will take place in the week of April 20, 2020 at the times mentioned in the course listing. Students should register for courses in PULS and also enroll in the respective course moodles (no password). There, during the first week of classes, students will find assignments and some relevant reading material. Lecturers will be available for questions during that time. Not every course will hold a video conference during its first class. An invitation to a video conference will be sent out by the lecturers to all registered students before the second class.

Foto: Kai Bublitz Fotoproduktion
Team der Professur

Die Professur für Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt ist die einzige ihrer Art in Deutschland. Sie ist ein zentraler Ort der Vernetzung universitärer und außeruniversitärer Forschung zur Militärgeschichte, verschiedener methodischer Ansätze des Faches sowie des Wissenstransfers im nationalen und internationalen Rahmen.

Der Lehrstuhl beschäftigt sich mit der Militärgeschichte und der Kulturgeschichte der Gewalt von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Der Forschungsschwerpunkt liegt im 19. und 20. Jahrhundert.

Reihe Krieg und Konflikt

Herausgegeben von Martin Clauss, Marian Füssel, Oliver Janz, Sönke Neitzel und Oliver Stoll

Die weltweite Präsenz militärischer Konflikte in gegenwärtigen Gesellschaften hat auch das Bewusstsein der historischen Forschung verändert, die sich intensiv mit Kriegen, gewaltsamen Konflikten und dem Militär auseinandersetzt. Die 2017 begründete Reihe „Krieg und Konflikt“ versammelt Studien von herausragender wissenschaftlicher Qualität zur „modernen Militärgeschichte“ und zur „Kulturgeschichte der Gewalt“. Methodisch breit angelegt, schließt die Reihe auch soziologische und politikwissenschaftliche Zugänge mit ein. Der zeitliche und räumliche Rahmen ist ebenso breit gesteckt: Er reicht von der Antike bis zur Zeitgeschichte und setzt globalgeschichtliche Schwerpunkte, um insbesondere der außereuropäischen Militär- und Gewaltgeschichte im deutschsprachigen Raum zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen.

 

 
 

28.05.2020

Reimar Lüst-Preisträger Robert Gerwarth aus Dublin kommt als Gastwissenschaftler nach Potsdam

07.05.2020: Alex J. Kay/David Stahel: Crimes of the Wehrmacht: A Re-evaluation

Alex J. Kay (Universität Potsdam) und David Stahel (Universität New South Wales in Canberra) haben einen Artikel zu den Verbrechen der Wehrmacht am Schauplatz der Sowjetunion zwischen 1941 und 1944 veröffentlicht. Die besondere Brutalität der deutschen Kriegs- und Besatzungsführung in der Sowjetunion hätten viele Handlungen überschattet, die sonst zu Recht als Straftaten angesehen worden wären.

Crimes of the Wehrmacht: A Re-evaluation. In: Journal of Perpetrator Research, 3:1 (2020), S. 95–127 (zus. mit David Stahel).

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11.02.2020

44. Internationaler Diplomatenlehrgang des Auswärtigen Amtes

03.02.2020

War and Conflict Studies zu Besuch im Bundestag