Neu ernannt
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Margret Bülow wurde zum 1. Januar 2026 zur W2-Professorin für Biochemie der Ernährung am Institut für Ernährungswissenschaften an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ernannt.
Zuvor war sie Gruppenleiterin mit Schwerpunkt Membrane Contact Sites am Uniklinikum Düsseldorf und am Life and Medical Sciences Institute (LIMES) der Universität Bonn mit Schwerpunkt Neuronal Cell Metabolism, wo sie 2022 habilitierte und anschließend als Postdoktorandin den peroxisomalen Stoffwechsel erforschte.
Sie promovierte 2011 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich bei Ruedi Aebersold am Institut für Molekulare Systembiologie. Ihre aktuelle Forschung befasst sich mit der Interaktion von Zellorganellen in Neuronen und wie diese den Stoffwechsel beeinflussen. Ihre Arbeit zeigt, wie Organellinteraktionen zur Sekretion von Neuropeptiden, zur Bildung von reaktiven Sauerstoffspezies und zur neuronalen Aktivität beitragen.
Stefan Konigorksi wurde am 1. Juli 2026 zum W3-Professor für Computational Precision Nutrition am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke ernannt.
Zudem ist er als außerordentlicher Professor am Windreich Department for Articial Intelligence and Human Health an der Icahn School of Medicine am Mount Sinai in New York tätig.
Von 2019 bis 2026 war Stefan Konigorski als Senior Researcher und Postdoc am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam tätig, wo er das Labor für Health Intervention Analytics leitete. Prof. Konigorski promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin in Informatik, erwarb ein Diplom in Mathematik an der Universität Heidelberg sowie einen M.Sc. in Biostatistik an der University of Toronto. In seiner Forschung kombiniert er KI, kausale Inferenz und Software-Engineering, um personalisierte Gesundheitsverläufe zu verstehen und nutzerzentrierte Werkzeuge für Präzisionsernährung und personalisierte Gesundheit zu entwickeln.
Georg Kaissis hat am 1. November 2025 die W3-Professur für Digital Health - Health Information Technology als gemeinsame Berufung mit dem Hasso-Plattner-Institut und der Digital Engineering Fakultät übernommen.
Er studierte Medizin und promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach seiner Facharztausbildung in Radiologie sammelte er umfassende Expertise in medizinischer Bildgebung, maschinellem Lernen und vertrauenswürdiger KI in leitenden Forschungspositionen an der Technischen Universität München, am Helmholtz Munich und am Imperial College London. Zuletzt war er Senior Researcher bei Google DeepMind in London.
Sein Forschungsschwerpunkt ist die Entwicklung der nächsten Generation multimodaler KI-Modelle, die unterschiedliche medizinische Daten zusammenführen und interpretieren können. Ziel ist es, vertrauenswürdige, sichere und faire Systeme zu schaffen, die Diagnoseprozesse beschleunigen, personalisierte Therapien ermöglichen und die Analyse umfassender Gesundheitsinformationen verbessern.
Katarina Braune hat am 1. November 2025 die W3-Professur für Digital Health - Non-Communicable Diseases als gemeinsame Berufung mit dem Hasso-Plattner-Institut an der Digital Engineering Fakultät übernommen.
Sie ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Diabetologin und habilitierte Medizininformatikerin. In ihrer Arbeit verbindet sie medizinische, technologische und gesellschaftliche Perspektiven, um digitale Lösungen für chronische, nichtübertragbare Erkrankungen – insbesondere Diabetes mellitus – zu entwickeln.
Zuvor forschte und lehrte sie unter anderem an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und hat internationale Initiativen mitgestaltet, die Standards in der Versorgung chronischer Erkrankungen setzen. Gleichzeitig lebt sie seit ihrer Kindheit mit Typ-1-Diabetes und engagiert sich in der internationalen Diabetes Online Community für Menschen mit Diabetes weltweit. Diese persönliche Erfahrung prägt ihre Forschung und ihr Ziel, digitale Gesundheitslösungen zu entwickeln, die nah an den Bedürfnissen der Betroffenen sind.
Patrick Ebel hat zum 1. März 2026 die W1-Professur für Computational Interaction an der Digital Engineering Fakultät als gemeinsame Berufung mit dem Hasso-Plattner-Institut übernommen.
Er promovierte 2023 an der Universität Köln zur datengetriebenen Evaluation von Informationssystemen in Fahrzeugen und leitete anschließend am Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz, Datenwissenschaften und Big Data der Universitäten Leipzig und Dresden eine Forschungsgruppe zur Entwicklung computergestützter Nutzermodelle.
Den Schwerpunkt seiner Forschung bildet die Modellierung menschlichen Interaktionsverhaltens im Umgang mit Computern, Smartphones und Informationssystemen in Autos. Zu diesem Thema leitet er am HPI eine Forschungsgruppe.
Sandra Schulz wurde zum 15. März 2026 zur W2-Professorin für Didaktik der Informatik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ernannt.
Sie studierte Informatik und Sportwissenschaft auf Lehramt an der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte zum Thema „Physical Computing als Mittel der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung“. Anschließend absolvierte sie den Vorbereitungsdienst an einem Berliner Gymnasium, ehe sie ab 2020 Juniorprofessorin für die Didaktik der Informatik an der Universität Hamburg war.
In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Frage, welche Vorstellungen von Künstlicher Intelligenz Schülerinnen und Schüler in den Unterricht mitbringen und wie diese das Lernen beeinflussen. Zudem forscht sie zu interdisziplinärem MINT-Lernen, dem Umgang mit Daten und kollaborativem Lernen in Schule und Hochschulbildung.
Walid Maalej hat zum 1. Februar 2026 die W3-Professur für Software Engineering and AI an der Digital Engineering Fakultät als gemeinsame Berufung mit dem Hasso-Plattner-Institut übernommen.
Zuvor war er – nach Stationen als Forscher an der TU München sowie Gastprofessor in Italien und Singapur – Professor an der Universität Hamburg, wo er den gesamten Fachbereich Informatik leitete.
Mit seiner Forschung will er die Entwicklung vertrauenswürdiger, menschenzentrierter Software mit KI vorantreiben und dabei Forschung, Lehre und Technologietransfer verbinden. Dafür bringt er umfassende Expertise aus dem Transferbereich mit: Er leitete mehr als 100 Kooperationsprojekte mit der Industrie, engagiert sich in der Start-up-Förderung und ist Vorstandsvorsitzender des Hamburger Tech-Transfer-Instituts HITeC.
Matthias Weidlich hat zum 1. April 2026 die W3-Professur für Data Systems an der Digital Engineering Fakultät als gemeinsame Berufung mit dem Hasso-Plattner-Institut übernommen.
Im Jahr 2011 promovierte er am HPI und leitet nun – nach Stationen am Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin, am Imperial College London und am Israel Institute of Technology – das neue Fachgebiet „Data Systems“ an der vom HPI und der Universität Potsdam gemeinsam getragenen Digital Engineering Fakultät.
Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Analyse komplexer Prozesse, wie Behandlungsabläufen in Krankenhäusern, globalen Warenströmen und Lieferketten oder standardisierten Auswertungsmethoden wissenschaftlicher Experimente. Dazu entwickelt er Algorithmen, um diese Prozesse in Echtzeit beobachten und auswerten zu können.
Max Pfeffer wurde zum 1. April 2026 zum W2-Professor für Bioanalytik und Data Science an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften als gemeinsame Berufung mit der Fraunhofer-Gesellschaft (IZI-BB) ernannt.
Er studierte Mathematik an der Technischen Universität Berlin, wo er 2018 promovierte. Ab 2023 war er Juniorprofessor für Optimization on smooth manifolds an der Georg-August-Universität Göttingen.
In seiner Forschung befasst er sich mit unüberwachtem maschinellem Lernen, Explainable Artificial Intelligence, Dimensionalitätsreduzierung, Modelierung, Optimisierung sowie deren Anwendung in Biomedizin und Quantenchemie.
Sebastian Marquardt übernahm zum 1. April 2026 die W3-Heisenberg-Professur für Molekularbiologie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.
Zuvor war er Gruppenleiter an den Universitäten Lund und Kopenhagen und hatte Forschungsstellen an der Harvard Medical School sowie am Whitehead Institute des MIT inne.
Er leitet das Marquardt-Labor am Institut für Biochemie und Biologie der Universität Potsdam. Seine Forschung bewegt sich an der Schnittstelle zwischen RNA-Biologie, Genexpression und Epigenomik, wobei ein besonderer Schwerpunkt darauf liegt, wie das nicht-kodierende Genom zu den Funktionen eukaryotischer Zellen beiträgt.