Medienecho


2021


Cover Portal Transfer
Foto: UP

Transformationen - über den neuen Blog der Universität Potsdam

Roland Verwiebe stellt in der neuesten Ausgabe des Universitätsmagazins Portal Transfer den Blog ≠ transformation vor. Er spricht über Beweggründe und wie es mit dem Blog weitergehen soll. Mehr finden Sie hier:

→ Artikel lesen→ Magazin lesen

Cover Portal Transfer
Foto: UP

2020


Blog

≠ transformation

Der Blog der Universität Potsdam ≠ transformation geht online (29.05.2020).


Titelbild
Foto: //// Getty Images/Westend61
Familienausflug statt Büro – die Prioritäten haben sich für viele Österreicher in den vergangenen Jahrzehnten verschoben.

Der Wert der Arbeit in der Krise

Die Bedeutung von Arbeit hat abgenommen, Freizeit und Familie wurden wichtiger. Doch wie wichtig Arbeit für Menschen ist, zeigt sich oft erst, wenn sie weg ist.

Bestimmt haben Sie sich die berühmte Lotto-Frage auch schon einmal gestellt: Sie gewinnen einen hohen Geldbetrag, sodass Sie finanziell ausgesorgt haben. Würden Sie sich beruflich zur Ruhe setzen oder weiterarbeiten? Wenn Sie Letzteres vorziehen, ticken Sie so wie ein großer Teil der Österreicher.
„Arbeit hat in Österreich eine unglaublich große Bedeutung für das individuelle Leben“, sagt der Soziologe Bernhard Kittel vom Institut für Wirtschaftssoziologie an der Universität Wien.

Er spricht von einer im internationalen  Vergleich „sehr spezifischen Situation“. Freizeit sei den Österreichern im Vergleich zu Arbeit sehr wichtig. „Gleichzeitig können sich die Menschen kaum vorstellen, nicht zu arbeiten.“ Ungarn etwa nehmen ihre Arbeit im Vergleich zur Freizeit sehr wichtig.
„Aber sie würden sofort aufhören zu arbeiten, wenn sie könnten.“ ... → hier weiterlesen

Titelbild
Foto: //// Getty Images/Westend61
Familienausflug statt Büro – die Prioritäten haben sich für viele Österreicher in den vergangenen Jahrzehnten verschoben.


"Wir alle sollten für soziale Gerechtigkeit streiten."

Interview mit R. Verwiebe und M. Zimmermann sowie M. Pchalek (20.02.2020)

Im Rahmen des  "Welttages der sozialen Gerechtigkeit" der UN beantwortet Prof. Verwiebe Fragen zum Thema "sozialer Gerechtigkeit" und spricht über den Beitrag, den die Forschung leisten kann, um soziale Ungleichheit zu überwinden.


Buchlesung "Soziologische Momente im Alltag" von der Sauna bis zur Kirchenbank - Raimund Haindorfer, Maria Schlechter, Lena Seewann (Hg.)

R. Haindorfer, R. Steger, L. Seewann und D. Binder
Foto: A. Wadewitz
R. Haindorfer, R. Steger, L. Seewann und D. Binder

Erstmalig präsentierte der Arbeitsbereich für Sozialstrukturanalyse und soziale Ungleichheit am 28. Januar 2020 eine Buchlesung zum kürzlich erschienenen Sammelband "Soziologische Momente im Alltag".

In kurzen Erzählungen der vier AutorenInnen Renate Steger, Lena Seewann, Raimund Haindorfer und David Binders veranschaulichten an diesem Abend, dass sich in alltäglichen Situationen oft soziologische Konzepte und Theorien entdecken lassen. Ziel des Abends war es, den StudienanfängerInnen oder Soziologieinteressierten auf unterhaltsame und zugängliche Weise soziologisches Denken nahezubringen.

Gelesen wurden die Kurzgeschichten
- "Iwona, Swetlana oder Maria? Die Rolle von Netzwerken bei der Vermittlung von Haushaltshilfen" von Renate Steger
- "Die Lust am Erlebnis. Das Beispiel Skitouren" von Raimund Haindorfer
- "Religöse Rotznase. Die Annäherung von Heiligem und Profanem" von Lena Seewann
- "Das Gestrüpp am Fußballplatz. Schichtübergreifende Distinktion und symbolische Grenzziehungen" von David Binder.

 

R. Haindorfer, R. Steger, L. Seewann und D. Binder
Foto: A. Wadewitz
R. Haindorfer, R. Steger, L. Seewann und D. Binder


2019


"Führt Zuwanderung zu einem Wertewandel?"

Lena Seewann zu Gast in der Robert Jungk Bibliothek, 28. Oktober 2019

Lena Seewann, Soziologin Universität Potsdam
Foto: NN

Die Zuwanderung von Menschen aus EU-Mitgliedstaaten, Drittstaaten und Flüchtlingen aus Kriegsländern wie Syrien prägt das Zusammenleben in Österreich zunehmen. Auch unsere Werte werden durch sie verändert oder in Frage gestellt. Doch: Stimmt das eigentlich? Lena Seewann präsentierte am 28. Oktober dazu Forschungsergebnisse in der Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg. Gemeinsam mit 60 ZuhörerInnen diskutierte sie Werthaltungen und Wertebildung in der Einwanderungsgesellschaft. Empirische Befunde zeigen, dass sich die Werthaltungen von zugewanderten Menschen, ihren Kindern und der ansässigen Bevölkerung nur geringfügig unterscheiden. Trotzdem ist Migration werteprägend, für Menschen die einwandern und die die sie empfangen.

Lena Seewann, Soziologin Universität Potsdam
Foto: NN

Eine Kurzzusammenfassung des Vortrags wurde vorab für FS1 festgehalten: https://www.youtube.com/watch?v=GHiL8nybh-E

Der Buchbeitrag auf dem der Vortrag basiert ist hier abrufbar: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-21976-5_11


"Wo Wohnen?" - Über die Ware Wohnung und eine sozialverträgliche Stadtentwicklung

Ein Gespräch mit Roland Verwiebe über den Wohnungsmarkt, den Wert sozialer Durchmischung sowie wirkungslose und hoffnungsvolle Lösungsansätze für das Problem. (2019)

→ Interview lesen / → Portal lesen


Buchcover "Quo vadis, Österreich?"
Foto: NN

Wertewandel und Wertebildung in Österreich

Diskussionsveranstaltung vom 18.07.2019 des Forschungsverbundes "Interdisziplinäre Wertforschung" der Universität Wien

Am 18. Juli präsentierte der Forschungsverbund Interdisziplinäre Werteforschung die beiden kürzlich erschienenen Publikationen "Quo vadis, Österreich? Wertewandel zwischen 1990 und 2018" sowie "Werte und Wertebildung aus interdisziplinärer Perspektive". Dabei wurden zentrale Ergebnisse vorgestellt und zusammen mit Expertinnen und Experten diskutiert.

Medienberichte:

• Studie: Soziale Dimension von Religion nimmt zu (ORF) 
• Studie: Christen und Muslime unterscheiden sich wenig (ORF)
• Österreichern werden Freunde und Freizeit wichtiger, Religion nicht (APA)

Buchcover "Quo vadis, Österreich?"
Foto: NN

Radio-Interview - Deutschlandfunk & Roland Verwiebe

Am 28.04.2019 fand ein Radiointerview mit dem Deutschlandfunk und Roland Verwiebe zum Thema "Rechtsruck in Österreich - Politik der Abschreckung" statt.

Hier hören


"Ein Konzept, das im Grunde sehr alt ist." / Zeitungsinterview mit der MAZ  vom 24.05.2019

→ Hier lesen

 


"Flüchtlinge brauchen Netzwerke für Jobsuche"

Zeitungsinterview mit Roland Verwiebe, Wiener Zeitung vom 05.05.2019

→ Mehr lesen