„German Gaze“? – Jüdische Literaturen im aktuellen deutschsprachigen Feuilleton

Das Beharren auf einer jüdischen Alterität, verbunden mit der Zuschreibung bestimmter Stereotype und Narrative, ist kein historisches, sondern ein nach wie vor aktuelles Phänomen, das im Rahmen des geplanten Lehrprojekts näher ergründet werden soll: Dafür wird – nach einer theoretischen Einführung in den Themenkomplex Jüdische Literaturen (Teil 1) – das Schreiben und Sprechen über Jüdische Literaturen im deutschsprachigen Feuilleton (miteinbezogen werden neben Print- auch audiovisuelle Formate) in den Mittelpunkt gerückt und mithilfe eines Analysemodells, das im Seminar gemeinsam mit den Studierenden entwickelt wird, untersucht (Teil 2). Flankierend werden drei Gäste (Autor*innen und Literaturkritiker*innen) eingeladen, die über ihre Erfahrungen berichten sollen. Abschließend werden die Ergebnisse des Projekts sowohl als Podcast (Reihe „Jüdische Geschichte Kompakt“) als auch als Zeitschriftenbeitrag bei MEDAON öffentlich gemacht (Teil 3); beide Medien sind online frei zugänglich.

 

Projektverantwortliche:

  • PD Dr. Anna-Dorothea Ludewig, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Moses Mendelssohn Zentrum / Institut für Künste und Medien
  • Dr. Ulrike Schneider, Funktionsstelle Deutsche Literatur Schwerpunkt Jüdische Studien, Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft / Institut für Germanistik