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Der Einfluss flexibler Einsatzteams auf Mitarbeitende und Verwaltung

Mit dem Eintritt neuer Generationen in das Berufsleben und der Veränderung der Erwartungen an die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben überdenken öffentliche Verwaltungen die Organisation von Arbeit. Daher ist es wichtig, innovative Arbeitsregelungen zu untersuchen, die diese veränderten Bedingungen unterstützen können.

In unserem Projekt untersuchen wir einen solchen neuen Ansatz: flexible Springerpool-Modelle, bei denen Mitarbeitende vorübergehend in Einheiten mit kurzfristigem Personalbedarf eingesetzt werden. Kommunen wie die Stadt Kiel erproben diese internen Springer-Modelle, manchmal auch "Float-Pool" genannt, bereits, um Arbeitsspitzen zu bewältigen oder kurz- und mittelfristigen Personalbedarf auszugleichen.

Da dieses Thema in der öffentlichen Verwaltungsforschung noch weitgehend unerforscht ist, untersucht unsere Studie, wie diese Teams gestaltet sind, welche organisatorischen Bedingungen sie erfordern und welchen Einfluss sie auf Gruppenzugehörigkeit, Rollenkonflikte und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, letztlich aber auch auf die Leistungsfähigkeit der Verwaltung haben.

https://www.youtube.com/watch?v=dUdC1cFVcgs
Quelle: KI-generierte Illustration

Flexible Personalbesetzung mit der FLEX:Unit in der Landeshauptstadt Kiel

Die Landeshauptstadt Kiel hat während der Pandemie die FLEX:Unit ins Leben gerufen, um Talente dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden. Diese agile Einsatzeinheit bringt Mitarbeitende mit unterschiedlichen Profilen zusammen und setzt sie kurzfristig ein. Das Ziel besteht in der unmittelbaren Unterstützung in Führung, Verwaltung und Projektmanagement, der Entlastung der bestehenden Teams und der Aufrechterhaltung der vollen Einsatzfähigkeit der Verwaltung auch in Krisensituationen.

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