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BMBF-Forschungsprojekt: Softparts – Soziale Bestimmungsgründe der Sicherheit im Luftverkehr

Teilprojekt: Netzwerkanalyse

Im Rahmen des Programms: Forschung für die zivile Sicherheit (Themenfeld "Sicherheit im Luftverkehr")

Projektlaufzeit: 06/2013 – 05/2016

Leitung: Prof. Dr. Maja Apelt

Projektteam: David Kraft; Jana Hunnius, M. A.

Wissenschaftliche Hilfskraft: Jakob Tures

Ziele des Projekts:

Sicherheit im Luftverkehr hängt unmittelbar von der Arbeit verschiedener Akteure an den einzelnen Flughäfen ab. Personen- und Frachtkontrollen, Patrouillen durch Polizei und Sicherheitsdienst, die Überprüfung und spezifische Ausbildung des Personals an Flughäfen, all diese Aufgabenfelder stellen wichtige Bausteine für die Herstellung von Sicherheit dar. Mit der konkreten Umsetzung der einzelnen Aufgaben sind dabei allerdings viele verschiedene Organisationen befasst. Die Abstimmung der Arbeitsprozesse wird demnach im Kontext vielfältiger Formen interorganisatorischer Beziehungen geleistet. Die Strukturen der Beziehungen zwischen den Organisationen am Flughafen werden somit zu einem wichtigen Faktor in der Herstellung von Luftsicherheit.

Das Projekt "Softparts – Soziale Bestimmungsgründe der Sicherheit im Luftverkehr" hatte zum Ziel, zunächst verschiedene Beziehungsformen in der Sicherheitsherstellung an den Flughäfen zu identifizieren, die genauer analysiert werden sollten. Als Forscherinnen gingen wir davon aus, dass die konkreten Beziehungen auch an Strukturen des Raumgebildes Flughafen anschließen und die Produktion von Raum für die Entstehung und Strukturierung verschiedener Beziehungen bedeutsam werden kann.

Gesamtprojekt:

Das Gesamtprojekt "Softparts – Soziale Bestimmungsgründe der Sicherheit im Luftverkehr" war ein Verbundprojekt zwischen der Katastrophenforschungsstelle (KFS) der FU Berlin, der Forschungsstelle Sicherheit am Institut für Luft- und Raumfahrt an der TU Berlin sowie des Lehrstuhls für Organisations- und Verwaltungssoziologie an der Universität Potsdam. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" (Themenfeld "Sicherheit im Luftverkehr") gefördert. Die Leitung des Verbundprojekts lag bei Prof. Dr. Martin Voss, KFS FU Berlin.