Maresa Nzinga Pinto
Maresa Nzinga Pinto
Wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur Globalgeschichte
Werdegang
Maresa Nzinga Pinto (sie/ihr) beschäftigt sich im Master Global Studies transdisziplinär mit kollektiver Erinnerung, Zugehörigkeit und Widerstand in (neo-)kolonialen und (post-)realsozialistischen Kontexten. In partizipativen erinnerungskulturellen Projekten wie "Kolonialismus erinnern" und "Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt" forschte sie zu deutscher Kolonialgeschichte, Schwarzer Bewegungsgeschichte sowie zu Solidaritäten zwischen marginalisierten Communities. Basierend auf Archivmaterialien und Oral History Interviews ihrer Masterarbeit zu Schwarzen Migrantinnen in der DDR, entwickelte sie eine Webtour zum Leben afrikanischer Studierender und Vertragsarbeitender in der DDR. Als Teil der 5. Künstler*innenresidenz "UpCycles", übersetzte sie ihre Archivforschung in eine künstlerische Intervention in der ehemaligen kolonialen Festung in Maputo in Mosambik. Zudem initiierte sie im Oktober 2025 das Community-Archivprojekt „Schwarze Geschichte(n) in Ostdeutschland“.