Zum Hauptinhalt springen

Antisemitismus

Antisemitismus ist eine Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die sich gegen jüdische Menschen oder als jüdisch gelesene Personen richtet. Diese Seite bietet Informationen und Hinweise wo Betroffene Unterstützung finden. Zusätzlich hat der Landtag 2024 einen „Beauftragten zur Bekämpfung des Antisemitismus im Land Brandenburg“ (Andreas Büttner) berufen.

In der Forschung zum Antisemitismus finden sich verschiedene Definitionen des Antisemitismus. Am bekanntesten ist die auch öffentlich geführte Diskussion um die Definitionen der IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance) und der JDA (Jerusalem Declaration on Antisemitism). Antisemitismus hängt eng mit anderen menschenfeindlichen Ideologien, Strukturen und Prozessen zusammen. Einblicke in den breiten Kontext dieser Debatte finden Sie unter anderem in diesem Vortrag  von Miriam Rürup.

In Brandenburg ist die übergeordnete Anlaufstelle für von Antisemitismus Betroffener die Fachstelle Antisemitismus Brandenburg (FAB), die in Trägerschaft der KIGA (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V.) organisiert ist, ein Monitoring aller Fälle betreibt und konkrete Beratungsangebote macht. Zum Überblick über Antisemitismusfällen und zum Umgang mit Antisemitismus an Brandenburgs Hochschulen siehe auch den jüngsten Bericht der Fachstelle, der online hier  eingesehen werden kann.

Ansprechperson für Diskriminierungserfahrungen jüdischer Studierender und für von Antisemitismus betroffene Personen

Prof. Dr. Miriam Rürup

Adresse:
Moses Mendelssohn Zentrum
für europäisch-jüdische Studien e. V.

Am Neuen Markt 8
14467 Potsdam

Öffnungszeiten: Sprechzeiten
Individuelle Absprache