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Chemiedidaktische Konzeptionen und ihre Erprobung an der Schule

Projektteilnehmer des Projekts "Chemiedidaktische Konzeptionen und ihre Erprobung in der Schule"

Die seit vielen Jahren bestehende Kooperation zwischen der Universität Potsdam, der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule Potsdam, der Voltaire-Gesamtschule Potsdam und dem Einstein Gymnasium ist fokussiert auf die Weiterentwicklung von fachdidaktischen Theorieansätzen, daraus ableitbaren innovativen Gestaltungsvarianten für einen experimentellen Chemieunterricht und letztlich der schulpraktischen empirischen Erprobung.

In diesem Kontext kann auf eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zurückgeblickt werden, die durch den gemeinsamen wissenschaftlichen und didaktisch-methodischen Diskurs im Ergebnis zu praxisrelevanten Unterrichtskonzeptionen und neuen Impulsen für die Gestaltung von Chemieunterricht führten und damit verbunden Unterrichtsmaterialien erprobt und publiziert wurden. Die Chemielehrenden sind unter anderem Mitautoren und Mitautorinnen bei den „Zeus-Materialien Chemie“ und „Chemie und Supermarktprodukte“. Insofern konnten sowohl für die Schulpraxis als auch für die universitäre Lehre Impulse gesetzt werden, die eine jeweilige Beförderung von Theorie- und Praxisbezügen zur Folge hatten.

Diese bestehende Zusammenarbeit ist  in ein Campusschulennetzwerk überführt worden, um sowohl Studierenden und Doktoranden stärker die Möglichkeit zu eröffnen sich im Rahmen ihrer Qualifizierungsarbeiten in den wissenschaftlichen Diskurs zu chemiedidaktischen Forschungsfragen einzubinden und schuladäquate Konzeptionen in gemeinsamer Arbeit  mit Praxislehrkräften zu erproben und zu reflektieren als auch  ihre Forschungsergebnisse in den Lehr- und Lehrerfortbildungsveranstaltungen vorstellen zu lassen und zu integrieren. Mit in dieser Intention sind in den letzten drei Jahren fünf Bachelor- und fünf Masterarbeiten sowie zwei Promotionsarbeiten zum individuellen Lernen und Experimentieren, zur Entwicklung von wissenschaftlichem Arbeiten im Seminarkurs realisiert und ein selbst zubauendes Schülerphotometer entwickelt und schulpraktisch an den Kooperationsschulen mit den Kooperationslehrern erprobt worden.

In der jetzigen Phase erfolgt die Integration des Schülerphotometers in das Praktikum Chemische Schulexperimente, so dass die Studierenden soweit befähigt sind, mit diesem zu arbeiten und didaktisch-methodisch bestimmt im Praxissemester in ihrem Unterricht einzusetzen. Im Rahmen eines Didaktikseminars werden die theoriegeleiteten Konzeptionen diskutiert und schuladäquat konkretisiert, um zugleich auf die Anforderungen des Praxissemesters vorzubereiten.

Insofern sollen die Studierenden einen stärkeren Praxisbezug im Studium erfahren und zusätzlich für die bereits bestehende Zusammenarbeit neue Impulse und Ideen entstehen.

SchulenArbeitsbereichStudierende
 
  • Einstein-Gymnasium, Potsdam
  • Gesamtschule "Peter Joseph Lenné", Potsdam
  • Voltaireschule, Potsdam
 
   
  • im Rahmen von Seminaren, Praktika und Abschlussarbeiten