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Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase (FideS)

FideS steht nicht nur für Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase, sondern bedeutet lateinische auch „Vertrauen“ - im Sinne unseres Projekts das Vertrauen in das Interesse der Studierenden und die Eigendynamik (studentischer) Forschungsprozesse. FideS ist ein Verbundprojekt zwischen der Universität Hamburg, der Technischen Universität Kaiserslautern und der Universität Potsdam. Das Projekt arbeitet in zwei Phasen, wobei die erste Ende 2018 abgeschlossen wurde.

Im Rahmen der Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre untersuchte FideS in der ersten Projektphase, wie Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase in Projekten des Qualitätspakts Lehre und darüber hinaus auch in anderen institutionellen Strukturen umgesetzt und wirksam wird. Mit Hilfe von E-Learning-Tools können das Forschungshandeln und der dafür notwendige Kompetenzerwerb unterstützt werden. Dabei stehen die Selbstreflexion der Studierenden, die Selbstorganisation und die Präsentationsfähigkeiten (Portfoliogedanke) im Vordergrund.

In der aktuellen, zweiten Projektphase mit Namen Fides-Transfer werden verstärkt E-Learning-Tools für die Unterstützung projektbasierter Kurse in der Hochschullehre entwickelt. Hier werden die einzelnen Schritte eines Forschungsprojekts interdisziplinär und modular unterstützt für eine selbstbestimmte und zugleich begleitete Lehre. Fokussiert werden dabei die Erkenntnisse der ersten Projektphase bezüglich der Selbstorganisation und Selbstreflexion umgesetzt. Weiterhin werden Algorithmen für Gruppenfindung, Peer-Feedback und Peer-Assessement erforscht und implementiert.

Die Ziele unseres Projektes lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Das Konzept des forschenden Lernens/der forschungsorientierten Lehre soll theoretisch begründet sowie empirisch unterfüttert und ausdifferenziert werden.

  • Möglichkeiten der Einbettung forschenden Lernens in die erste Phase von Studienprogrammen sollen empirisch untersucht wie auch theoretisch gerahmt werden. Dabei werden die Spezifika verschiedener Fächer und Disziplinen berücksichtigt.
  • Möglichkeiten der technischen Unterstützung forschenden Lernens (Werkzeuge und Plattformen) werden analysiert, kategorisiert und mit theoretischen Modellen abgeglichen.
  • Es werden auf der genannten Basis handlungsleitende Modelle, Materialien und technische Werkzeuge für die forschungsorientierte Gestaltung der Lehre in der Studieneingangsphase entwickelt.
  • Diese entwickelten Modelle werden über durch die Pilotierung eines Forschungs- und Entwicklungsaudits nicht nur öffentlich zugänglich gemacht, sondern nachhaltig und mit dem Ziel der Erarbeitung von Qualitätsstandards diskutiert, geprüft und verbreitet.
Bild von Julian Dehne

Julian Dehne, M.A., B.A. European Studies

FideS Mitarbeiter Universität Potsdam

 

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