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Veranstaltungen im Jahr 2018

 

25.10.2018: Besuch Deutsches Institut für Menschenrechte DIMR e. V.

Am Besuch im Deutschen Institut für Menschenrechte nahmen insgesamt siebzehn Teilnehmerinnen teil. Die Referentin Frau Lissa Bettzieche ging auf ihren beruflichen Werdegang ein und erörterte dabei auch die Bewerbungs- und Auswahlverfahren des Instituts. Sie gab detaillierte Informationen über Praktika sowie Referendariatsmöglichkeiten und sprach über ihre eigenen Erfahrungen im Institut. Frau Bettzieche schilderte auch die Aufgaben und thematischen Schwerpunkte sowie die Struktur des Instituts. Als politisch unabhängige, Nationale Menschenrechtsinstitution arbeitet das Institut auf Grundlage der „Pariser Prinzipien“ der Vereinten Nationen und wird hauptsächlich aus dem Haushalt des Deutschen Bundestages finanziert. Anschließend gab es eine Führung durch die Institutsbibliothek, die den deutschlandweit größten Bestand an Materialien zur Menschenrechtsbildung besitzt.

Herzlichen Dank an die wissenschaftliche Mitarbeiterin des DIMR Frau Lissa Bettzieche für den Empfang und den spannenden Vortrag.

 

28.06.2018: Berufsbildervortrag „Frauen in Führungspositionen“

Am zweiten BBV im Jahr 2018 mit dem Thema „Frauen in Führungspositionen“ nahmen circa zehn Personen teil. Die Referentinnen gewährten Eindrücke aus ihren verschiedenen Berufen als Führungspositionen.

Die Referentinnen waren:

- Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit und Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

- Frauke Kreis, Prüfungsgebietsleiterin des Landesrechnungshofs Brandenburg

- Roswitha Neumaier, Direktorin des Amtsgerichts Luckenwalde

- Astrid Wirges, Geschäftsleitung des Deutschen Instituts für Normung

Die Moderation führte Frau Dr. Roswitha Schwerdtfeger, Fakultätsgeschäftsführerin.

Frauen in Führungspositionen sind zentrale Akteurinnen unserer Gesellschaft und üben eine wichtige Vorbildfunktion für Studentinnen aus. Dabei ist ihr beruflicher Werdegang von entscheidender Bedeutung und welche Hürden sie auf dem Weg zu ihrem beruflichen Ziel meistern mussten. Diese und noch weitere Fragen über die Tätigkeit als Führungspositionen und welche Erfahrungen sie speziell als Frau erlebt haben, stellten sich unsere vier Referentinnen auf dem Podium. Wir durften Interessantes über die unterschiedlichen Arbeitsfelder der Referentinnen erfahren und es zeigten sich besonders Unterschiede zwischen der Arbeit im öffentlichen Dienst und der freien Wirtschaft auf. Das anhaltende Gewinnstreben macht die freie Wirtschaft härter und ist gegenwärtig noch von Männern dominiert. Umso beeindruckender war es, die Stärke von Frau Wirges zu sehen und zu erfahren, wie sie als Mitglied der Geschäftsleitung des Deutschen Instituts für Normung im Bereich Personal und Recht agiert. Beeindruckend war auch, zu erfahren, dass Frau Neumaier erst nach einem langen Bildungsweg zu den Rechtswissenschaften gefunden hat und nun Direktorin und Richterin am Amtsgericht Luckenwalde ist. Sie ist ein gutes juristisches Vorbild für viele Studentinnen, die sich erst später für das Studium Rechtswissenschaften entschieden haben. Als Prüfungsgebietsleiterin des Landesrechnungshofs Brandenburg konnte uns Frau Kreis das Umgehen mit Zahlen näher bringen und zeigte damit, dass ebenso Frauen in einem wohl noch vorwiegend männlichen Berufsfeld sehr gute Karrierechancen haben können. Ebenso interessant war es, die Arbeit im öffentlichen Dienst aus der Perspektive von der Staatssekretärin des MASGF Frau Hartwig-Tiedt kennen zu lernen und etwas zur Gleichstellung zwischen Frau und Mann in den Ministerien zu erfahren.

Wir danken den Referentinnen und der Moderatorin herzlich für die Teilnahme an unserer der Veranstaltung. Weiterer Dank geht an den Verein Freunde und Förderer der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam, der uns finanziell unterstützt hat.

 

24.05.2018: Besuch des Deutschen Bundestages mit anschließendem Gespräch zur parlamentarischen Versammlung des Europarates

Am 24. Mai 2018 besuchte eine JurMeP-Gruppe von knapp zehn Personen den Deutschen
Bundestag. Während der Führung des Bundestages bestaunten wir das Parlament, kamen an zeitgenössischen und gegenwärtigen Kunstwerken vorbei, besichtigten die CDU/CSU-Fraktionssäle im Haus und die Kuppel, von der man einen einzigartigen Blick über Berlin erhaschen konnte. Nachdem uns interessante Fakten über das Haus sowie über die Regierungsarbeit auf den Weg gegeben wurden, trafen wir Herrn Hilger zum Gespräch über die parlamentarische Versammlung des Europarates. Zunächst erklärte er uns die Zusammensetzung der parlamentarischen Versammlung des Europarates, mit Sitz in Straßburg und klärte uns über die Ausschussbildung und dessen Aufgaben auf. Ausschüsse der parlamentarischen Versammlung sind u.a. der Ausschuss für politische Angelegenheiten und Demokratie, der Ausschuss für Rechte und Menschenrechte sowie der Ausschuss für Migration, Flüchtlinge und Vertriebene.
Wir danken Herrn Hilger für die Organisation der Führung durch den Deutschen Bundestag sowie das interessante und sympathische Gespräch über die parlamentarische Versammlung des Europarates.

 

19.04.2018: Besuch des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat

Nach einer strengen Personenkontrolle konnten die Studierenden den großen Innenhof des BMI betreten. Im Hauptgebäude angekommen, empfang uns Herr Ziegler, Mitarbeiter des BMI. Mithilfe einer umfangreichen Powerpoint Präsentation, stellte er die Aufgaben und Strukturen dar und antwortete auf viele Fragen der interessierten Teilnehmer/-innen.
Nach der neuen Regierungsbildung steht das BMI zurzeit im Umbruch, die Bereiche Bau und Heimat wurden angegliedert und weitere Räumlichkeiten werden zur Unterbringung der neuen Mitarbeiter angemietet. Herr Ziegler ging des Weiteren ausführlich auf die einzelnen Zuständigkeitsbereiche des BMI ein, die sich nicht nur auf die innere Sicherheit erstrecken. Teilbereiche sind außerdem die Organisation der öffentlichen Verwaltung, Integration und politische Bildung…

Wir danken Herrn Erhardt für die Organisation der Veranstaltung, Herrn Ziegler für den interessanten Vortrag und den Studierenden für ihr großes Interesse.