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Infomarktplatz IT: „Ich habe gar nicht gewusst, dass es das gibt“ 

Von UP2date Redaktion

Nach einer vom Projekt E-Learning in Studienbereichen (eLiS) durchgeführten Infoveranstaltung zum Thema „Innovative Lehrformen in der Praxis“, auf der neue Lösungen und Anwendungsfälle rund um die Nutzung digitaler Medien in der Lehre vorgestellt und zwischen Interessierten und Fachexperten diskutiert wurden, fand im Foyer des Hauses 8 am Neuen Palais der zweite Infomarktplatz IT der Universität Potsdam statt.

Die Vielfalt an Informationsangeboten war groß: an 14 Ständen präsentierten Mitarbeitende verschiedener Einrichtungen der Universität digitale Anwendungen, die die Gestaltung von Lehre und Studium oder die Organisation von Forschungsprojekten und Verwaltungsangelegenheiten erleichtern. Entsprechend breit gestreut war das interessierte Publikum, das sich fachkundige Informationen zu Funktionen, Einsatzmöglichkeiten und Mehrwerten der Online-Dienste und Services einholen konnte. Auch Präsident Prof. Oliver Günther ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit der CIO Prof. Ulrike Lucke und den Mitarbeitenden an jedem Stand ins Gespräch zu kommen.

Neben guten alten Bekannten wie der Lehr-Lernplattform Moodle.UP oder den schon länger in Nutzung befindlichen Diensten Media.UP (Medienplattform) und Box.UP (Cloud-Speicher), die universitätsweit im Einsatz sind, wurden auch „kleinere“ bzw. in der Nutzung zeitlich begrenzte Anwendungen vorgestellt, die in Lehre und Studium Eingang gefunden haben. 

So wird die mobile App „Reflect.UP“ vorrangig für die Studieneingangsphase an der WiSo-Fakultät genutzt. Mit studienrelevanten Terminen und Ansprechpartner*innen sowie reflektionsfördernden Fragen und Feedbackmöglichkeiten soll der Einstieg ins Studium erleichtert werden. „Interessierte Standbesucher*innen fragten jedoch explizit auch nach der Übertragbarkeit in Studiengänge außerhalb der Fakultät oder nach der Nutzung der App auf der Ebene konkreter Lehrveranstaltungen“ wissen Alexander Knoth und Mathias Klein, E-Learning-Koordinatoren im eLiS-Projekt, zu berichten. Auch Raphael Zender vom Lehrstuhl für Komplexe Multimediale Anwendungsstrukturen (Prof. Ulrike Lucke), der an seinem Stand das Erstsemesterspiel Fresh.UP vorstellte, wurden ähnliche Fragen gestellt, die um die längerfristige Nutzung über das 1. Semester hinaus und die konkrete Kopplung mit einer Lehrveranstaltung kreisten. Es dürfte die Entwickler*innen und die Projektbetreuenden freuen, dass diese Lösungen aufgrund des erfolgreichen Einsatzes breiter nachgefragt werden.

In vollem Gange ist auch die schrittweise universitätsweite Nutzbarmachung des Online-Dienstes Beschaffung.UP. „Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Fachbereichen fragten am Stand nach, wann die papierlose und automatisch vorausgefüllte Weitergabe von Beschaffungsanträgen auch für ihren Bereich zur Verfügung steht“, sagt Stefanie Lemcke vom Institut für Informatik und eine der Betreuer*innen des Software-Projektes. Zwar kann der Dienst bereits von allen Mitarbeiter*innen der Universität genutzt werden, zeiteinsparende vorausgefüllte Formulare gibt es jedoch erst nach und nach, da in enger Abstimmung mit dem Dezernat 4 wichtige Angaben wie Kostenstellen und Zeichnungsbefugte schrittweise nach Bereichen und Fakultäten in das System übernommen werden.

An weiteren Tischen wurden Anwendungen wie Reisen.UP, die digitale Umgebung zur Beantragung und Verwaltung von Dienstreisen, die Uni-App Mobile.UP, die vor allem am Campus Griebnitzsee über Flatpanels dargestellte Raumnutzungsübersicht Freiraum.UP, die digitale Klausurunterstützung und andere hilfreiche Werkzeuge präsentiert. Deren Bekanntheits- und Nutzungsgrad variiert jedoch. Ein Teil der Dienste ist einer breiteren Öffentlichkeit an der Universität bekannt und wird verwendet. Bei anderen Diensten hingegen traf das Motto des Infomarktplatzes IT ganz ins Schwarze, wie Tina-Marie Ziegler vom 3D-Druck und Modelling-Stand des AVZ erfahren hat: „Einige Besucher freuten sich über unser Angebot und meinten: Dass es so etwas an unserer Uni gibt, wusste ich gar nicht.“ Eine bessere Bestätigung für die Veranstaltung kann es wohl nicht geben.

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