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TROPICO ist ein international vergleichendes und interdisziplinäres Forschungsprojekt, das sich mit dem Einsatz digitaler Medien in Politik und Verwaltung beschäftigt. Wir untersuchen, wie neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IT) genutzt werden, um die Zusammenarbeit innerhalb von Regierungen, aber auch zwischen Regierungen und der Zivilgesellschaft zu verbessern.

Das Potsdamer Team befasst sich dabei insbesondere mit der Frage, wie Regierungen in Zeiten von "Digital Governance" etwa Beschlüsse herbeiführen, Verordnungen erlassen oder Gesetze formulieren. Verändern sich etablierte Mechanismen der Regierungskoordination und wenn ja, wie? Welche innovativen Formen der Zusammenarbeit innerhalb der Regierung oder mit der Zivilgesellschaft werden durch digitale Technologien möglich? Wie gestalten sich die Dynamiken zwischen traditionellen und neuartigen Prozessen der Politikformulierung?

Hierzu werden vergleichende Fallstudien in Deutschland und Norwegen durchgeführt. Zudem konzipiert das Potsdamer Team länderübergreifende wissenschaftliche Surveys, in denen Expert/innen und Praktiker/innen zu Digitalisierungsthemen befragt werden.

Interne Kollaboration in der Politikformulierung

Wie beeinflussen institutionelle und politisch-administrative Rahmenbedingungen den Einsatz von neuen, digitalen Instrumenten zur Politikformulierung? Wie verändert sich dadurch das Handeln von Individuen? Was sind Treiber und was sind Hemmnisse neuer Formen der Kollaboration? Und wie verändert der Einsatz von IT-Tools Mechanismen kollaborativer Zusammenarbeit innerhalb der Ministerialverwaltung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Teilprojekt zur internen Kollaboration. Dabei sollen insbesondere auch sektor- und länderspezifische Unterschiede herausgearbeitet werden, um ein besseres Verständnis für den Wandel zu mehr Kollaboration zu erhalten und wichtige Erfolgsfaktoren für die Implementation von IT zur Politikformulierung zu identifizieren.

Kollaboration mit externen Akteuren in der Politikformulierung

Was sind Treiber, was Hemmnisse innovativer, digitaler Beteiligungsverfahren der Zivilgesellschaft? Welche politisch-administrativen, institutionellen und kulturellen Kontextbedingungen haben einen Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg von Onlinebeteiligungen? Wie verarbeiten Politik und Verwaltung die Online-Eingaben der Bevölkerung? Welche Motivationen haben Bürger/innen, NGOs, Verbände oder Unternehmen, sich zu beteiligen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Teilprojekt zur externen Kollaboration. Dabei soll sowohl die Effektivität von E-Partizipationsinstrumenten untersucht werden, als auch die Effekte auf die Legitimität des politischen Entscheidungsprozesses.

Praxistransfer

Wie legen großen Wert auf den Transfer unserer Forschungsergebnisse in die Praxis. Darum beziehen wir Entscheidungsträger/innen in Politik und Verwaltung aber auch gesellschaftliche Akteure und andere Interessenvertreter/innen aktiv in unsere Forschung mit ein. Auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse leiten wir Handlungsempfehlungen für die politische Praxis ab und veröffentlichen diese regelmäßig.

Mehr Informationen, Veröffentlichungen und Policy Briefs finden Sie auf unserer Website.

 

Projektlaufzeit: Juni 2017 - Mai 2021

Mehr Informationen auf www.tropico-project.eu

Kontakt: infotropico-projecteu

Dieses Projekt wird durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union unter der Zuwendungsvereinbarung No 726840 gefördert.

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