Zum Hauptinhalt springen

Mentoring Plus

Ihre Erfahrung zählt. Ihre Promotion auch. 

Zielgruppe:  promovierende Frauen, trans, inter und nicht-binäre (TIN) Personen 
Programmsprache: deutsch
Programmdauer: 12 Monate

Das Mentoring Plus Programm für Promovierende wird voraussichtlich Mitte Januar 2026 ausgeschrieben und startet im April 2026. Weitere Informationen folgen zeitnah.

Eine Boulderwand in den Transfarben und dem Schriftzug "Ihre Erfahrung zählt. Ihre Promotion auch."
Foto: KFC | PoGS

Progammübersicht

Kennen Sie das? Sie suchen in der Wissenschaft Ihren Platz zwischen hohen Erwartungen und fehlenden Orientierungspunkten? Sie erleben als promovierende Frau, trans, inter oder nicht-binäre (TIN) Person Hürden, die Ihren Weg erschweren? Sie sind als Erste*r in Ihrer Familie an der Uni und merken, dass Netzwerke oder informelles Erfahrungswissen fehlen? Oder Sie möchten Ihre Promotion selbstbewusster gestalten, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen?

Dann ist dieses Mentoringprogramm genau das Richtige für Sie. Mentoring Plus setzt sich aus 5 Komponenten zusammen.

Bildliche Darstellung der 5 Komponenten des Mentoring Plus Programms: Diversitätssensibilisierung und Empowerment, Mentoring, Training und Vernetzung sowie kontinuierliche Belgeitung und Beratung.
Foto: PoGS

Die Programmlinie 2026 legt einen besonderen Fokus auf das Thema soziale Herkunft und Erfahrungen von Erst-Akademiker*innen (First Generation). Alle Frauen und TIN-Personen in der Promotionsphase können sich bewerben, unabhängig davon, ob sie selbst aus einem nicht-akademischen Familienhintergrund kommen oder nicht. Es sollte jedoch Interesse und Offenheit bestehen, sich mit Fragen von Chancengerechtigkeit, Bildungsbiografien und Diversität in der Wissenschaft auseinander zu setzen.

Mentoring Plus steht für intersektionale[1] und chancengerechte Talentförderung von Frauen und TIN-Personen in der Promotionsphase.
Damit ist gemeint, dass akademische Entwicklung und berufliche Chancen immer auch von gesellschaftlichen Positionierungen, Privilegien und Diskriminierungserfahrungen beeinflusst werden und deshalb nicht losgelöst davon gefördert werden können. Als Gleichstellungsmaßnahme der Universität Potsdam setzt Mentoring Plus den Fokus auf Geschlecht und bezieht gleichzeitig weitere Erfahrungen wie soziale Herkunft, Rassismus, Behinderung oder Neurodivergenz mit ein.

Die Wege in der Wissenschaft sind vielfältig und Mentoring Plus unterstützt Sie dabei, Ihren eigenen Weg selbstbewusst und gut begleitet zu gehen.


[1] Intersektionalität beschreibt das Überschneiden und Zusammenwirken von verschiedenen Diskriminierungsformen. 
 

Programmziele

Das Programm stärkt gezielt Ihre Karriere- und Aufstiegschancen indem Sie

  • durch Mentoring, Laufbahnreflexion und Kompetenzentwicklung gezielt unterstützt werden,
  • an Sichtbarkeit gewinnen und in den intergenerationalen Wissens- und Technologietransfer eingebunden sind,
  • für Vielfalt und Chancengerechtigkeit in der Wissenschaft gestärkt werden,
  • für Diversität sensibilisiert werden und Ihre Handlungsspielräume erweitern sowie
  • Empowerment und Antidiskriminierung als Grundlage einer chancengerechten Hochschule erleben und mitgestalten.
     

Interesse am Programm?

Gerne informieren wir Sie, sobald ein neuer Ausschreibungszeitraum beginnt und halten Sie über Programm-Neuigkeiten auf dem Laufenden.

captcha
„Bitte tragen Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe in das Eingabefeld ein.“

Förderung und Kooperationen

Das Mentoring Plus für Promovierende ist ein Angebot des Koordinationsbüros für Chancengleichheit der Universität Potsdam sowie der Potsdam Graduate School. Zudem kooperiert das Programm mit dem Mentoring Plus für Student*innen, das vom Career Service betreut wird.
 

Porträt von Margo Damm

Kontakt: Margo Damm

Margo Damm (keine Pronomen)

Koordinationsbüro für Chancengleichheit

Adresse: Campus Am Neuen Palais
Am Neuen Palais 10, Haus 6
14469 Potsdam

Portraitfoto Marie Schneider

Kontakt: Marie Schneider

Potsdam Graduate School

Adresse: 4. Etage
Bildungsforum
Am Kanal 47
14467 Potsdam