Veranstaltungen

Potsdamer Universitätsstipendium Vergabefeier 2022

Empfang im Foyer
Foto: Kevin Ryl

10-jähriges Jubiläum 2012 - 2022

Am 11. November 2022 wurden die neuen Stipendiat*innen bei der Festveranstaltung auf dem Campus Griebnitzsee offiziell ausgezeichnet und ihr soziales Engagement gewürdigt.

Zum zehnjährigenJubiläum des Universitätsstipendiums an der Universität Potsdam konnten über 110 Stipendien zum Wintersemester 2022/23 vergeben werden. 2012 kam das Programm als Deutschlandstipendium an die Universität Potsdam. Seitdem konnten von Jahr zu Jahr immer mehr Förderpartner*innen von den vielen frischen Ideen überzeugt werden, die das USP-Rahmenprogramm bietet. Seit dem Start des Stipendienprogramms an der Universität Potsdam 2012 wurden 575 engagierte und leistungsstarke Stipendiat*innen mit insgesamt fast 2,07 Millionen Euro gefördert. Die Hälfte des Förderbetrags wird durch eingeworbene Spenden von Unternehmen, Stiftungen aber auch Alumni und Freunde der Uni Potsdam getragen. Die anderen 50 Prozent steuert der Bund bei.

Der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D., begrüßte die rund 120 Gäste im großen Hörsaal auf dem Campus Griebnitzee und würdigte die besonderen Bildungsbiographien der Stipendiat*innen: „Das Universitätsstipendium, das wir dank unserer Förderer auf die Beine stellen, versetzt uns in die Lage, Persönlichkeiten zu unterstützen, die in ihrem jungen Leben schon außergewöhnliches geleistet haben“. Eine besonders hohe Bewerber*innenzahl in diesem Jahr weist auch auf die verschärfte finanzielle Lage der Studierenden hin, die durch Inflation und Energiekrise geprägt ist. Trotz erschwerter Umstände leisten die Stipendiat*innen unglaubliches in ihrem Studium und in ihren zahlreichen sozialen Engagements nebenbei.

Eine neue Perspektive. Prof. Dr. Florian Schweigert, Vizepräsident für Internationales und Fundraising, stellte die neue Denkfabrik vor, in dem wissenschaftlich auf den Ukraine-Krieg reagiert wird: „Ein Team aus wissenschaftlichen Betreuenden und Stipendiat*innen der neuen Denkfabrik „Translating EVROPA“ schaut mit einer Lupe auf die Region Osteuropa. Die Universität Potsdam ist eine der wenigen Universitäten Deutschlands mit einem profilierten Ukrainistik-Fachbereich und hat mit Prof. Dr. Alexander Wöll und seinem Team gefragte Osteuropa-Kenner*innen als Expert*innen in der brandneuen Denkfabrik.“

Die beiden Sprecherinnen der Denkfabrik mit Osteuropa-Fokus, Lisa Jarzynski und Evgeniaa Iakovleva betonten in ihrer Rede auch das Machtgefälle zwischen dem „Westen“ und „Osten“: „Bisher wurde eher über aber seltener mit wichtigen Akteuren aus der Region gesprochen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine zeigt ein größeres Forschungsdesiderat auf.“ Das Ziel der Denkfabrik wäre „praktische Vorgehensweisen, historische Fakten und Diskurse der Kolonisierung in Osteuropa näher zu erforschen.“

Freiraum für Veränderung. Zum Abschluss betonte die Lehramtsstudentin Maja Toebs in Ihrer Rede den persönlichen Wunsch Missstände aktiv anzugehen: „Ich möchte nicht zu denjenigen gehören, die sich immer nur beschweren, sondern habe mich dazu entschieden das Bildungssystem von innen zu verbessern, indem ich selbst Lehrerin werde.“ Sie bedankte sich aber auch im Namen aller Stipendiat*innen ausdrücklich bei den vielen Stifter*innen, die dieses Stipendium fördern und überhaupt erst möglich machen. So bliebe dann durch die finanzielle Unterstützung mehr Freiraum für Stipendiat*innen sich für gesellschaftliche und politische Veränderungen einzusetzen.

 Im Vorfeld zu der feierlichen Vergabe der Stipendien, hatte die rund 20-köpfige Auswahlkommission die herausfordernde Aufgabe, aus den 505 Bewerbungen die geeignetsten Kandidat*innen auszuwählen – keine leichte Aufgabe. Neben den Studienleistungen zählen hier insbesondere die Motivation, ebenso das ehrenamtliche Engagement und die vielfältigen Bildungsbiographien der jungen Leute. Die Gruppe der neuen Stipendiat*innen spiegelt auch in diesem Jahr die Diversität der gesamten Studierendenschaft an der Universität Potsdam wider: 65 Prozent der Ausgewählten sind Frauen und mehr als ein Drittel stammt aus einem nichtakademischen Elternhaus. Rund 20 Prozent sind internationale Studierende und viele der Stipendiat*innen sind (alleinerziehende) Elternteile, Studierende, die Angehörige pflegen oder eine chronische Krankheit oder Einschränkung haben.

Herzlichen Dank an alle unsere Föderinnen und Förderer für ihr Engagement.


Vergabefeier 2021

Zum Wintersemester 2021/22 haben 115 Studierende ein Potsdamer Universitätsstipendium erhalten. Damit konnte die Universität Potsdam 40 Stipendien mehr als im Jahr zuvor vergeben. Auch die Zahl der Spenderinnen und Spender hat sich verdoppelt. Mehr als 44 Paten und Stifter fördern aktuell die jungen Talente, die nun die begehrte finanzielle Unterstützung von 300 Euro pro Monat für ein Jahr bekommen. Am 5. November 2021 wurden die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten bei einer Festveranstaltung auf dem Campus Griebnitzsee offiziell ausgezeichnet.

Der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D., begrüßte die rund 130 Personen im großen Hörsaal auf dem Campus Giebnitzee. „Das zehnte Jahr des Stipendienprogramms traf und trifft in diesem Jahr auf das 30-jährige Bestehen der Uni Potsdam und deshalb ist es auch ein bisschen über sich hinausgewachsen.“ Seit Start des Stipendienprogramms an der Universität Potsdam 2012 wurden 465 engagierte und leistungsstarke Stipendiatinnen und Stipendiaten mit insgesamt fast 1,7 Millionen Euro gefördert. 50 Prozent des Geldes kommt von eingeworbenen Spendern, wie Unternehmen, Stiftungen aber auch Alumni und Freunde der Uni Potsdam. Die anderen 50 Prozent steuert der Bund bei. „In 2021 haben wir unsere Rekorde brechen können. Das macht uns sehr stolz und froh“, sagt Prof. Dr. Florian Schweigert, Vizepräsident für Internationales und Fundraising.

„Das Stipendium ermöglicht Studierenden wie uns, unseren individuellen Träumen, Wünschen oder unserem Drang, die Welt ein Stück zu verbessern, etwas sorgenfreier nachzugehen – denn das Ziel des Potsdamer Universitätsstipendiums ist die Unterstützung hart arbeitender Studierender, welche die ein oder andere Finanzspritze gut gebrauchen können und sich neben dem Studium sozial engagieren“, erklärten die Stipendiatin Anja Henke und der Stipendiat Karol Peters in ihrer gemeinsamen Rede.

Im Monat vor der Stipendienfeier hatte die rund 20-köpfige Auswahlkommission die schwierige Aufgabe, aus den 460 Bewerbungen die geeignetsten Kandidatinnen und Kandidaten auszuwählen. Neben den Studienleistungen zählen hier insbesondere die Motivation, aber auch das ehrenamtliche Engagement und die sozialen Hintergründe der jungen Leuten. Die Gruppe der neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten spiegelt die Diversität der gesamten Studierendenschaft an der Uni Potsdam wider: 65 Prozent Prozent der Ausgewählten sind Frauen und mehr als ein Drittel stammt aus einem nichtakademischen Elternhaus. Rund 20 Prozent sind internationale Studierende und viele der Stipendiatinnen und Stipendien sind (alleinerziehende) Elternteile, Studierende, die Angehörige pflegen oder eine chronische Krankheit oder Behinderung haben.

Elf der vergebenen Stipendien kamen durch die diesjährige Kampagne „Bildung statt Blumen“ zusammen. Die Universität Potsdam hat sich anlässlich ihres 30. Jubiläums zum Ziel gesetzt, 30 Stipendien für Studierende in finanzieller Not zu vergeben. 22 private Spenderinnen und Spender haben die Kampagne bereits unterstützt. Juliane Seip, die sich bislang um das Stipendienprogramm kümmerte, hofft auf weitere Spenderinnen und Spender bis Ende des Jahres, damit die 30 Jubiläumsstipendien zustande kommen. „Das wäre auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für unsere Studierenden“, sagt sie.

Herzlichen Dank an alle unsere Föderinnen und Förderer für ihr Engagement.



Potsdamer Universitätsstipendium digitale Vergabefeier 2020

Grußbotschaft des Präsidenten an die Förderer und Stipendiaten des Potsdamer Universitätsstipendiums

74  besonders leistungsstarke und engagierte Studierende der Universität Potsdam erhalten in diesem akademischen Jahr ein Potsdamer Universitätsstipendium im Rahmen des Deutschlandstipendiums. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten waren aus einem Feld von 550 Bewerbungen ausgewählt worden.  Um die Stipendiatinnen und Stipendiaten zu feiern, Ihnen Ihre Urkunde zu überreichen und den ersten Kontakt zu Ihren Förderern herzustellen, bieten wir jedes Jahr die Stipendienfeier vor den Kulissen des Neuen Palais an. Doch aus bekannten Gründen musste die gemeinsame Feier der Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Förderinnen und Förderer im November 2020 erstmals rein digital stattfinden. Neben dem Grußvideo des Päsidenten der Universität und Dankesworte vom Vizepräsidenten Prof. Schweigert, gab es auch Videos mit Grußbotschaften der einzelnen Förderer. Trotzdem sollte es an dem Abend einen Austausch und eine Vernetzung geben, denn beim Universitätsstipendium geht es eben nicht nur um die finanzielle Förderung. In kleinen Gruppen konnten sich Stipendiatinnen und Stipendiaten mit ihren Förderinnen und Förderern virtuell in eigens eingerichteten Video-Chatrooms kennenlernen.


Potsdamer Universitätsstipendium Vergabefeier 2019

Vergabefeier Deutschlandstipendium Gruppenbild
Foto: Universität Potsdam, ZIM, Thomas Roese

59 besonders leistungsstarke und engagierte Studierende der Universität Potsdam erhalten in diesem akademischen Jahr ein Deutschlandstipendium. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro monatlich sind am 12. November 2019 auf der feierlichen Vergabeveranstaltung auf dem Campus Am Neuen Palais übergeben worden. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten waren aus einem Feld von 350 Bewerbungen ausgewählt worden.  Die Feier in der Oberen Mensa bot den Studierenden und den Förderinnen und Förderern Gelegenheit, einander kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. „Die Stipendiatinnen und Stipendiaten spiegeln die Vielfalt unserer Universität wider“, sagte der Vizepräsident für Internationales, Alumni und Fundraising, Prof. Dr. Florian Schweigert. Insgesamt repräsentieren die Geförderten 27 Studiengänge und haben unterschiedliche soziale Hintergründe. Rund 20 Prozent der geförderten Studierenden kommen aus dem Ausland, zwei Drittel sind weiblich.