Die Denkfabriken des Potsdamer Universitätsstipendiums

Denkfabrik des Potsdamer Universitätsstipendiums
Foto: Unsplash

Was ist eine Denkfabrik?

Die Denkfabrik ist ein besonderes Format, das die Universität Potsdam im Rahmen ihres Deutschlandstipendienprogramms entwickelt hat. Denkfabriken orientieren sich am hochschuleigenen Zukunftskonzept, das die Förderung und Entfaltung ihrer Wissenschaftlerpersönlichkeiten in den Mittelpunkt stellt. Die Universität will ihren Studierenden in einer Denkfabrik sowohl herausragende Lehre als auch die Möglichkeit zu eigenen Forschungsprojekten bieten. Eine Denkfabrik besteht aus 10 bis 15 Studierenden, die für ein Jahr das Universitätsstipendium erhalten und gemeinsam zu einem Forschungsthema arbeiten. Durch die Einbindung in die Denkfabrik vertiefen die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten und forschen eigenständig in interdisziplinärem Umfeld. Sie tauschen sich mit Forschenden aus und erhalten Einblicke in die Welt der Wissenschaft. Ab Oktober 2021 werden zwei Denkfabriken starten, die Denkfabrik "Scriptio Continua", welche sich mit der Antike und Gegenwart beschäftigt sowie die "Helmholtz-Denkfabrik", in welcher MINT-Studierende naturwissenschaftliche Bildung für den Schulunterricht spannender gestalten.

Wie arbeitet die Denkfabrik?

Die Denkfabrik ist ein kreativer, nicht-hierarchischer Ort, an dem Studierende ihr Potenzial aus unterschiedlichen akademischen Perspektiven und Ansätzen nutzen. Damit geht die Denkfabrik über die Grenzen der klassischen Hochschullehre hinaus. Mit vielseitigen Methoden und begleitet von WissenschaftlerInnen stellen sich Studierende in kleinen Gruppen der Frage, wie ein besseres Verständnis des jeweiligen Themas der Denkfabrik erreicht werden kann und entwickeln eigene Ideen und Konzepte. Zusätzlich zu ihren regelmäßigen Meetings treffen sich die Denkfabrik-Studierenden 1. bei einem BarCamp zur Themenfindung Ende Oktober 2021, 2. bei einem „Bergfest“ Mitte des Förderjahres und 3. bei einer Präsentation der Ergebnisse, die ein Forschungsjahr in der Denkfabrik abrundet. Interessenten für einen Platz in der Denkfabrik durchlaufen vor Beginn ihrer gemeinsamen Forschungsarbeit den allgemeinen Bewerbungsprozess für das Universitätsstipendium Potsdam. Eine eigens zusammengestellte Fachkommission der Universität Potsdam stellt sicher, dass die besten Talente für die Stipendien ausgewählt werden. Je nach Thema der Denkfabrik können sich bestimmte Studiengänge darauf bewerben.

Scriptio Continua

Denkfabrik "Scriptio Continua"

Um Studierende mit Interesse für die Antike zu unterstützen, möchte die Uni Potsdam die Denkfabrik Scriptio Continua - Antike und Gegenwart etablieren.

Helmholtz-Denkfabrik

Helmholtz-Denkfabrik

Zum 200. Geburtstag des Wissenschaftlers Hermann von Helmholtz gründet die Uni Potsdam eine „Helmholtz-Denkfabrik“ für MINT-Studierende.


Prof. Dr. Florian J. Schweigert, Vizepräsident für Internationales und Fundraising

„Auf unsere neu entwickelten Formate sind wir besonders stolz. Die Förderung und Vernetzung des exzellenten Nachwuchses in thematisch fokussierten Denkfabriken stellt die Entfaltung aller Potenziale in den Mittelpunkt.“

Kluge Ideen und Köpfe unterstützen

Für die Umsetzung der Denkfabriken sind wir stetig auf der Suche nach Unterstützerinnen und Unterstützern. Mit insgesamt 35.000 Euro pro Jahr unterstützen Sie 15 Studierende verschiedener Fachrichtungen in einer Denkfabrik:

  • 15 Stipendien zu je 1.800 Euro (insgesamt 27.000 Euro).
  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Deutschland steuert den gleichen Betrag bei (Matching Funds).
  • 8.000 Euro werden für die Gestaltung des Programms verwendet, z.B. für BarCamp, „Bergfest“ oder die Präsentation der Ergebnisse.

Prof. Dr. Florian J. Schweigert, Vizepräsident für Internationales und Fundraising

„Auf unsere neu entwickelten Formate sind wir besonders stolz. Die Förderung und Vernetzung des exzellenten Nachwuchses in thematisch fokussierten Denkfabriken stellt die Entfaltung aller Potenziale in den Mittelpunkt.“

Referentin Potsdamer Universitätsstipendium

Ansprechpartnerin:

Potsdamer Universitätsstipendium

Referentin

 

Universität Potsdam
Präsidialamt
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam