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Denkfabrik VR in der Lehrkräftebildung Edu:VActoRy

Die ganze Welt in einem Klassenzimmer: Virtual Reality in der Lehrkräftebildung

Foto: Jessica Rehse

Lernen 4.0: Mit VR und AR die Zukunft der Bildung gestalten

Der Einsatz von Virtual und Augmented Reality erschließt neue Dimensionen des Lernens. Ob die Erkundung ferner Länder oder die Sichtbarmachung und Darstellung sonst schwer zugänglicher Erfahrungsbereiche – mithilfe der neuen Technologien wird dies bereits heute möglich. Besonders in Schulen und in der Ausbildung von Lehrkräften eröffnen sich dadurch vielfältige neue Chancen für innovatives Lehren und Lernen.

Der Einsatz dieser Technologie in der Bildung eröffnet gänzlich neue Möglichkeiten, die jedoch nur dann erfolgreich genutzt werden können, wenn die Lehrkräfte entsprechend auf den Einsatz der Technologie vorbereitet werden. Als Universität mit einem Schwerpunkt in der Lehrkräftebildung und einer hohen Expertise im Bereich Virtual Reality und Augmented Reality etabliert die Universität Potsdam eine Denkfabrik, in der Lehramtsstudierende und damit angehende Lehrkräfte praxisnahe und immersive VR-Anwendungen entwickeln. Mit diesen stellen sie sich bereits in einer frühen Phase ihres Studiums den Herausforderungen einer digitalisierten Bildungswelt.

Gemeinsam mit unserer Förderpartnerin der Friede Springer Stiftung ist die erste Phase im Oktober 2025 gestartet. Ab Oktober 2026 startet die Denkfabrik in das zweite Förderjahr. 

Wie arbeitet die Denkfabrik?

Die Denkfabrik ist ein kreativer, nicht-hierarchischer Ort, an dem Studierende ihr Potenzial aus unterschiedlichen akademischen Perspektiven und Ansätzen nutzen. Damit geht die Denkfabrik über die Grenzen der klassischen Hochschullehre hinaus. Mit vielseitigen Methoden und begleitet von Wissenschaftler*innen entwickeln Studierende in kleinen Gruppen eigene Ideen und Konzepte zur Förderung und Einbettung von VR in der Lehrkräftebildung der Zukunft. Zusätzlich zu ihren regelmäßigen Meetings treffen sich die Denkfabrik-Studierenden:
• bei einem BarCamp zur Themenfindung,
• bei einem „Bergfest“ Mitte des Jahres und
• bei einer Präsentation der Ergebnisse die ein
Forschungsjahr in der Denkfabrik abrundet.

Der Fokus liegt auf der Entwicklung maßgeschneiderter VR-Anwendungen, der Erstellung von Implementierungsstrategien für den Fachunterricht, sowie der praktischen Erprobung vorhandener VR-Tools im Schulalltag. Darüber hinaus analysiert die Denkfabrik curriculare Anwendungsmöglichkeiten und schafft Begleitmaterialien sowie Fortbildungsangebote für Lehrkräfte.

Die Denkfabrik wird eng begleitet von und kooperiert mit VR-Expert*innen der Lehrkräftebildung.

Was bringt die Mitarbeit in der Denkfabrik?

Neben einem Potsdamer Universtitätsstipendium in Höhe von 300€ monatlich für ein Jahr profitieren die Studierenden von der Arbeit in der Denkfabrik  durch interdisziplinäre Zusammenarbeit an einem zukunftsrelevanten und praxisnahen Forschungsprojekt.

Wer kann sich bewerben?

In die Denkfabrik sollen Lehramtsstudierende für die Sekundarstufen I und II eingebunden werden. Dazu zählen die Fächer Französisch, Spanisch, Mathematik, Informatik sowie Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT). Darüber hinaus sind auch Studierende des Masterstudiengangs Digitale Bildung, der Computational Science, IT Systems Engeneering sowie Computer Science zur Teilnahme eingeladen.

Die Bewerbung auf die Denkfabrik findet im Rahmen des Universitätsstipendiums statt. 

Ihr wollt euch über die neue Denkfabrik VR informieren?

-→ Alle Projekte, Betreunden und Stipendiat*innen hier. 

In einer digitalen Info-Veranstaltung am 18.6.26 ab 15:00 könnt ihr eure Fragen loswerden.

Info-Veranstaltung
https://uni-potsdam.zoom-x.de/j/62093927878

Meeting-ID: 620 9392 7878
Kenncode: 00473594

Portraitfoto Referentin

Ansprechpartnerin:

Potsdamer Universitätsstipendium

Referentin

Marianna Bähnisch

Adresse: Universität Potsdam
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam