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Veranstaltungen im Jahr 2011

03. Dezember 2011: Selbst- und Zeitmanagementtraining für Mentees

Am 03. Dezember 2011 boten wir in Zusammenarbeit mit Dipl.-Psych. Julia Lehnhof zum ersten Mal für unsere Mentees ein Training zum Selbst- und Zeitmanagement an. Ziel dieses Trainings war es, ein gutes und vor allem effektives persönliches Selbst- und Zeitmanagement zu erarbeiten, um sowohl die Alltagsaufgaben als auch das Studium optimal zu meistern.

Die Teilnehmerinnen begannen zunächst damit, ihre eigene (Zeit-)Persönlichkeit genauer zu betrachten. Mit Hilfe eines Fragebogens analysierten sie die verschiedensten Lebensbereiche und nahmen dabei auch ihr Arbeitsverhalten, ihre Arbeitsorganisation und ihr Arbeitsumfeld genauer unter die Lupe. Die Mehrheit der Mentees konnte hier schon eine wesentliche Ursache ihrer Zeitprobleme erkennen. Im nächsten Schritt ging es darum, persönliche Ziele und Lösungsansätze zu formulieren. Hierfür vermittelte Julia Lehnhof den Mentees alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die für ein effektives Arbeiten unerlässlich sind. Sie sprach in diesem Zusammenhang auch das Problem der sog. Zeitfresser an  und gab hilfreiche Tipps im Umgang damit. Aufgabe war es nun, unter Anleitung auf größeren und kleineren Plakaten individuelle Tages-, Wochen-, Monats- und Jahrespläne zu erstellen, die auch die Pausen- und Freizeitgestaltung erfassten. Diese werden die Teilnehmerinnen nun ganz praktisch im Alltag umsetzen.

19. November 2011: Bewerbungstraining für Mentees und Mentorinnen

Gemeinsam mit der Dipl.-Psych. und Kommunikationstrainerin Julia Lehnhof veranstalteten wir für unsere neuen Mentees auch in diesem Jahr wieder ein ganztägiges Bewerbungstraining. Insgesamt 10 Mentees nutzten die Gelegenheit, alles Wichtige zu diesem stets aktuellen Thema in Erfahrung zu bringen. Nach einer allgemeinen Einführung stiegen die Teilnehmerinnen konkreter und individueller in die Materie ein. Schritt für Schritt arbeiteten sie sich dabei durch die einzelnen Stationen des Bewerbungsverfahrens. Neben dem richtigen Lesen und Analysieren der Stellenanzeige ging es vor allem darum, die eigenen Stärken und Fähigkeiten herauszuarbeiten und diese professionell und ansprechend im Bewerberanschreiben und Lebenslauf darzustellen.

Am Nachmittag konzentrierten sich die Mentees auf das Bewerbungsgespräch als solches. In diesem Zusammenhang besprachen sie auch den Umgang mit heiklen und unzulässigen Fragen des Arbeitgebers.  Das Gelernte setzten die Mentees anschließend  in zahlreichen Rollenspielen praktisch um.

Mit ähnlichen Fragen befassten sich auch die Teilnehmerinnen des Mentorinnen-Bewerbungstrainings, das zur selben Zeit stattfand. Als Referentin konnten wir auch in diesem Jahr wieder Frau Rechtsanwältin Astrid Wirges gewinnen, die seit mehreren Jahren erfolgreich die Personalabteilung des Deutschen Instituts für Normung e.V. leitet und zuvor in verschiedenen Unternehmen im In- und Ausland vielfältige praktische Erfahrungen sammelte. Diese gab sie nun an unsere Mentorinnen weiter:  So besprach Frau Wirges mit den Teilnehmerinnen nicht nur alle Einzelheiten zur schriftlichen Bewerbung und zum Bewerbungsgespräch, sondern beantwortete auch geduldig alle Fragen der Mentorinnen und gab ihnen zudem wertvolle Tipps aus Arbeitgebersicht. Jede Teilnehmerin erhielt von Frau Wirges schließlich auch eine Individualeinschätzung und Bewertung ihrer vorab eingereichten Bewerbungsunterlagen.

Aufgrund der vielen interessanten Fragen und Antworten kamen die Mentorinnen trotz  anderthalbstündiger(!) Verlängerung des Seminars leider nicht mehr dazu, Bewerbungsgespräche zu simulieren. Nichtsdestotrotz sind sie aber mit Hilfe des Trainings in der Lage, auch im Bewerbergespräch sicher und überzeugend aufzutreten.

07. Juli 2011: Berufsbildervortrag „Frauen im Recht – Juristinnen im Öffentlichen Recht“ und Semesterabschluss

Am 07.07.2011 veranstalteten wir einen Berufsbildervortrag zum Thema „Juristinnen im Öffentlichen Recht“, der mit insgesamt 50 Gästen sehr gut besucht war.

Als erste der insgesamt vier Referentinnen sprach Frau Dr. Lisa von Laffert über ihre Tätigkeit als Rechtsanwältin in der Berliner Kanzlei HÜLSEN MICHAEL HAUSCHKE. Dort ist sie für alle verwaltungsrechtlichen, insbesondere dienstrechtlichen Angelegenheiten zuständig. Zu ihren Mandanten gehören vor allem Behörden, von der kleinen Gemeinde bis hin zum Bundesministerium ist alles vertreten. Im Rahmen ihres Vortrages gab Frau Dr. von Laffert auch Einblick in ihren Kanzleialltag. In diesem Zusammenhang machte sie darauf aufmerksam, dass bei der Bearbeitung öffentlich-rechtlicher Mandate neben der rechtlichen Beurteilung mitunter auch politische Aspekte zu berücksichtigen sind.

Im Anschluss daran stellte Frau Brigitte Scheiper zunächst ihren beruflichen Werdegang dar. Erste Berufserfahrungen sammelte sie nach ihrer juristischen Ausbildung in der Kreisverwaltung, bevor sie im Jahr 1992 zum Ministerium des Innern des Landes Brandenburg wechselte.  Seit nunmehr fünfeinhalb Jahren leitet sie das Referat II/4, das sich neben dem Allgemeinen Verwaltungsrecht schwerpunktmäßig mit dem Verwaltungskostenrecht, Verwaltungsvollstreckungsrecht, dem Stiftungsgesetz sowie dem Friedhofswesen befasst. Ihren vielseitigen juristischen Alltag veranschaulichte Frau Scheiper anhand einiger interessanter Sachverhalte, die sie in ihrem Referat bislang zu bearbeiten hatte. Schließlich gab sie noch Tipps für das Bewerbungsverfahren im behördlichen Bereich.

Rautgundis Schneidereit verfolgte ihr Ziel, Richterin am Verwaltungsgericht zu werden, sehr konsequent. Im Jahr 2003 ging ihr Wunsch mit der Ernennung zur Richterin auf Probe endlich in Erfüllung. Heute entscheidet sie am Verwaltungsgericht Berlin vor allem hochschulrechtliche Streitigkeiten. Die klare Struktur des Verwaltungsrechts mache dieses Rechtsgebiet für sie so interessant. Für den Richterberuf müsse man allerdings entscheidungsfreudig und bereit sein, alle fünf Jahre die Zuständigkeit zu wechseln. Flexible Teilzeitmodelle und die freie Einteilung der Arbeitszeit machen das Berufsbild dafür aber vor allem für Volljuristinnen mit Kind attraktiv.

Schließlich stellte Frau Mareike Wittenberg, unsere vierte Referentin, das weniger bekannte Berufsbild der Rechtsberaterin und Wehrdisziplinaranwältin vor. Seit nunmehr acht Jahren ist sie in der Rechtspflege der Bundeswehr tätig. In dieser Zeit wurde sie sowohl als Rechtsberaterin und Wehrdisziplinaranwältin als auch als Rechtslehrerin eingesetzt. Derzeit arbeitet Frau Wittenberg im Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Geltow. Ihre Aufgabe als Rechtsberaterin besteht darin, wehrrechtliche Sachverhalte und Verfügungen, insbesondere mit völkerrechtlichem Bezug, juristisch zu beurteilen und Soldaten, insbesondere militärische Führer, rechtlich zu beraten.

In der anschließenden Fragerunde beantworteten die Referentinnen alle speziellen Fragen der Zuhörer, etwa zu den Einstellungsvoraussetzungen, dem Einstellungsverfahren oder einzelnen beruflichen Stationen.

Am Abend setzten wir die Gespräche in gemütlicher Atmosphäre im Lokal „Albers“ fort. Dies war zugleich der Semesterabschluss. Wir danken allen Mitwirkenden, insbesondere unserer Moderatorin Frau Prof. Dr. Dorothea Assmann, herzlich für den in jeder Hinsicht gelungenen Abend!

9. Juni 2011: Besuch des Deutschen Bundestages

Am 9.6.2011 trafen sich ca. 20 Mentees und Mentorinnen nachmittags vor dem Paul-Löbe-Haus in der Konrad-Adenauer Straße 1, um zunächst ein Gespräch mit den beiden Bundestagsabgeordneten Christel Humme, Sprecherin der SPD-Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik sowie stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, und Sonja Steffen, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht sowie Mitglied der SPD-Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik, zu führen.

Nachdem wir alle im Konferenzraum Platz genommen hatten, stellten sich die beiden Abgeordneten vor und erläuterten ihren parlamentarischen Alltag in Berlin. Danach beantworteten sie geduldig und ausführlich die zahlreichen Fragen der Mentees und Mentorinnen. Frau MdB Steffen, die neben ihrem Mandat noch eine Kanzlei führt, konnte aufgrund ihres beruflichen Hintergrundes auf die spezifisch juristischen Fragen der Mitglieder von JurMeP eingehen. Weitere Fragen betrafen das Gesetzgebungsverfahren, die Arbeitsweise der Abgeordneten und Fraktionen sowie die Rolle der Frau in der heutigen Gesellschaft. Dabei gaben sie sehr ehrlich über Alles Auskunft.

Anschließend begab sich die Gruppe zum historischen Reichstagsgebäude, um nach Überwindung der strengen Sicherheitskontrollen die Kuppel, je nach Wunsch, mit oder ohne Audio-Guide zu besichtigen und den tollen Blick über Berlin zu genießen.

21. Februar 2011: Semesterabschlussveranstaltung - Führung durch das rbb-Sendehaus

Am 21.2.2011 nahmen unsere Mentorinnen und Mentees anlässlich des Semesterabschlusses an einer Führung durch das Sendehaus des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) in der Masurenallee in Berlin teil. Die Führung begann in der Eingangshalle des ältesten Rundfunkstandorts Europas. Danach ging es in das Studio der Abendschau mit Teleprompter sowie viel Regieraumtechnik. Das Studio selbst ist tatsächlich viel kleiner, als es im Fernsehen wirkt. Durch schalldichte Räume, die für Hörspielaufnahmen oder kurze Radiosequenzen bestimmt sind, gingen wir nun in den alten Teil des Gebäudes. Hier sahen wir einen Film, der sich neben der Geschichte des Hauses auch mit dem lokalen Hintergrund des rbb als Teil der ARD-Gruppe befasste. Danach folgte ein Beitrag über einen typischen Redaktionstag bei der Abendschau. Zum rbb gehören daneben, dies erfuhren wir in diesem Zusammenhang auch, diverse Radiosender, wie beispielsweise Inforadio, Kulturradio, radioBerlin 88,8, Radio Fritz oder radioeins. Uns wurden auch das Studio des Tonmeisters und verschiedene Radiokabinen gezeigt, in denen die Moderatoren nicht nur ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen, sondern auch selbst für Ton und Mitschnitte verantwortlich sind. Im großen Sendesaal erhielten wir einen Eindruck davon, wie wichtig der Raum für die Entstehung der Töne ist und welch herausragende Bedeutung die Schrägen der Wände für die Akustik besitzen. Außerdem kann auch die Anwesenheit vieler Menschen den Klang der Töne stark verändern.

Abschließend warfen wir noch einen Blick in ein 800 qm großes Fernsehstudio, in dem rbb-Formate gedreht werden. Alles in allem war es eine sehr spannende und interessante Führung.

Den Abend ließen wir im Kant-Café ausklingen.

19. Januar 2011: Besuch des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Am Mittwoch, dem 19.1. 2011, besuchte JurMeP mit einer Gruppe von zehn Mentorinnen und Mentees das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Wir wurden herzlich von Frau Ebbinghaus empfangen, die in der Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums tätig ist. In der Eingangshalle gab es eine kurze Einführung in die geschichtsträchtige Bedeutung des Gebäudes, das insbesondere während der NS-Diktatur eine wichtige Funktion hatte. Dort können heute vor allem Künstler mit Behinderung ihre Kunstwerke ausstellen. Während eines kleinen Rundganges durch das Ministerium erklärte uns Frau Ebbinghaus einige der zahlreichen Kunstinstallationen im Haus und brachte uns weitere geschichtliche Hintergründe des Hauses sowie mehrere Anekdoten nahe. Der interessanten Führung folgte eine Gesprächsrunde mit Frau Pagel, einer der vielen Referentinnen beim BMAS. Sie referierte zunächst über ihren Werdegang und stellte danach die Bewerbungsvoraussetzungen sowie das eigentliche Bewerbungsverfahren beim BMAS vor. Des Weiteren beschrieb sie den vielseitigen Arbeitsalltag sowie die Arbeitsweise des Ministeriums. Anschließend beantwortete Frau Pagel sämtliche Fragen unserer Gruppe. Die rege Beteiligung der Mentorinnen und Mentees an der Fragerunde ließ auf deren großes Interesse an einer Tätigkeit beim BMAS schließen, nicht zuletzt auch wegen der vielen attraktiven Teilzeitmodelle, die das Ministerium anbietet.  Nach dem Besuch saßen die Teilnehmerinnen abends gemütlich in der Weingalerie NÖ! zusammen.