Professur Didaktik der Geschichte

Bild: Collage

!Bitte beachten!

Liebe Studierende,
wie Sie sicherlich wissen, starten wir infolge der Corona-bedingten Einschränkungen über online-Lehre in das SoSe 2020. Bitte melden Sie sich ab 20.4.2020 wie gewohnt über PULS für die Lehrveranstaltungen an. Beachten Sie bitte auch die Bemerkungen in PULS mit neuesten Informationen.

 

Achtung: Der Kurs "E-Learning vs. E-Teaching: zwei neue Pole des Geschichtsunterrichts" (Urban) muss leider kurzfristig ersatzlos entfallen. Bitte melden Sie sich für die Lehrveranstaltung ""Musealisierung zwischen 'zeigen und deuten'. Re- und De-Konstruktion außerschulischer Lernorte" (Arlt) an, die dieselbe Modulzuordnung aufweist.

Diese Lehrveranstaltung ist auch nach der Studienordnung von 2011 belegbar. Da PULS erst in Kürze eine Anmeldung dazu ermöglicht, wenden Sie sich vorerst bitte direkt an Herrn Arlt.

Frau Urban ist derzeit weder telefonisch noch per Mail erreichbar. Anfragen richten Sie bitte an Frau Anika Schütte (anschue@uni-potsdam.de).

 

Abgabefrist Hausarbeiten WiSe 2019/20:

In Absprache zwischen Prof. Dr. Geppert und der Studiendekanin verlängert auf den 15.6.2020.

Die Didaktik der Geschichte beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Erforschung der Vermittlung und Rezeption von Geschichte in der Öffentlichkeit: Sie untersucht Prozesse im „sozialen System Geschichtskultur“ (Schönemann), das sich nicht nur auf Schule, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler bezieht, sondern ebenso auf andere Institutionen (z.B. Museen, Archive, Gedenkstätten, Universität), Akteure und Adressaten. Dabei interessieren die medialen Formen im Umgang mit Geschichte (z.B. in Filmen, Spielen, Comics, Denkmälern, Re-enactment, historisches Fest), das Geschichtsbewusstsein der Akteure und Adressaten sowie die Kontexte und Diskussionen, in denen die Kommunikation über Geschichte stattfindet.

In diesem Selbstverständnis sieht sich auch das Team des Lehrstuhls für Geschichtsdidaktik an der Universität Potsdam. Der reflektierte und (selbst-)reflexive Umgang mit Geschichte und damit verbundenen Narrativen ist wesentliches Ziel historischen Denkens. Daher analysieren wir Geschichtskultur und betrachten dies auch als Gegenstand des historischen Lernens in der Schule.

Wir arbeiten daran, die Professionalisierung der universitären Lehrerbildung voranzutreiben, indem wir Theorie mit Praxis verknüpfen. Das reflektierte Arbeiten mit Unterrichtsvideos ist daher ein wesentlicher Bestandteil unserer Lehrveranstaltungen.

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Aufsatz über Gedenkstätte Berliner Mauer erschienen

In der Zeitschrift GWU ist ein Aufsatz von Prof. Dr. Monika Fenn und Dr. Katrin Passens, Mitarbeiterin der Gedenkstätte Berliner Mauer, erschienen. Der Beitrag entwickelte sich aus einer Tagung heraus, in deren Rahmen GeschichtsdidaktikerInnen und GedenkstättenmitarbeiterInnen über Konzepte von DDR-Gedenkstätten diskutiert haben.

Vergangenheit und Geschichte am historischen Ort forschend entdecken. Potential des historischen Lernens in der Gedenkstätte Berliner Mauer, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 70 (2019), H. 7/8, S. 402–417 (m. Passens, Katrin).

08.01.2019

Vortrag „Professionelles Fachwissen für angehende Geschichtslehrkräfte – Ergebnisse einer laufenden Delphi-Befragung von Expert*innen“ von Prof. Dr. Monika Fenn und Stefanie Urban im Rahmen des Forschungskolloquiums der Didaktik der Geschichte in Duisburg-Essen (Prof. Dr. Markus Bernhardt)