Aktuelle Forschungsprojekte

Meine Kapazitäten sind bis zum SS 21 erschöpft.

Geometrie in der Grundschule aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer

Heutzutage ist unumstritten, dass bereits in der Grundschule Geometrieunterricht erfolgen muss (u.a. Bauersfeld, 1993; Franke & Reinhold, 2015; Mammana & Villani, 1998). Viele Funktionen die der Geometrieunterricht erfüllt, sind für die weitere schulische Laufbahn, aber auch für die alltäglichen Erkenntnisprozesse der Kinder, von großer Bedeutung. Dennoch zeigen empirische Studien, dass der Geometrieunterricht an Grundschulen zuweilen eher als Unterhaltung dient, denn als vollwertiger mathematischer Inhalt (u.a. Backe-Neuwald, 2000). So gaben knapp 80% der Befragten an, dass sie der These zustimmen würden, laut welcher der Geometrieunterricht in der Grundschule vernachlässigt werde. Berner (2017) berichtete über eine Sechstklässlerin, die seit zwei Jahren keinen Geometrieunterricht mehr gehabt hat und sich an geometrischen Aktivitäten nicht gut erinnern konnte. Anscheinend wird das Vermitteln geometrischer Inhalte auch heute noch von einigen Lehrkräften versäumt. Doch warum sollte eine Lehrkraft sich dazu entschließen, so wenig Geometrie wie möglich in den Mathematikunterricht der Grundschule einzubringen? Welche Rolle spielt der Geometrieunterricht momentan in der Grundschulmathematik und welche Funktionen sind ihm eigentlich zugeschrieben, die ihn als Rahmenlehrplaninhalt der Grundschule legitimieren? Diese Fragen stehen u.a. im Zentrum der Studie „Geometrie in der Grundschule aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer“.

 

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Anforderungen an Schulbücher ausgehend von fundamentalen Ideen der Geometrie

Heutzutage ist unumstritten, dass bereits in der Grundschule Geometrieunterricht erfolgen muss (u.a. Bauersfeld, 1993; Franke & Reinhold, 2015; Mammana & Villani, 1998). Viele Funktionen die der Geometrieunterricht erfüllt, sind für die weitere schulische Laufbahn, aber auch für die alltäglichen Erkenntnisprozesse der Kinder, von großer Bedeutung. Seit vielen Jahrzehnten ist die Anzahl der Geometrieaktivitäten und -themen weltweit reduziert worden und die Geometrie wurde auf einen etwas eklektischen Mix von Aktivitäten reduziert. Hierzu zeigen empirische Studien, dass der Geometrieunterricht an Grundschulen zuweilen eher als Unterhaltung und nicht als vollwertiger mathematischer Inhalt dient (u.a. Backe-Neuwald, 2000). Die geometrischen Inhalte werden nicht ausreichend oder gar nicht unterrichtet (Glasnović-Gracin & Kuzle, 2018; Kuzle, Glasnović-Gracin, & Klunter, 2018). In jüngster Zeit haben neue Trends begonnen, dieser Tendenz entgegenzuwirken, indem neue Lehrpläne rund um fundamentale Ideen (u.a. Van de Walle & Lovin, 2006; Wittmann, 1999) ausgerichtet sind. Dennoch zeigt die Analyse des Rahmenlehrplans Berlin-Brandenburg (Kuzle & Glasnović-Gracin, eingereicht), dass die fundamentalen Ideen ungleichmäßig verteilt sind und zwei fundamentale Ideen überwiegen. Es ist jedoch nicht klar, ob und wie diese Reform Auswirkung auf Schulbücher hatte. Werden fundamentale Ideen breit und systematisch in den Schulbüchern gefunden oder sind sie ungleichmäßig über die Klassenstufen verteilt? Inwieweit verkörpern die Schulbücher die Positionen der Reformstandards in Richtung eines kohärenteren Geometriecurriculums? Diese Fragen stehen im Zentrum der Studie „Anforderungen an Schulbücher ausgehend von fundamentalen Ideen der Geometrie“.

 

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Kinderzeichnungen als externe Darstellungen der geometrischen fundamentalen Ideen und des Unterrichtsklimas im Geometrieunterricht der Primarstufe

Heutzutage ist unumstritten, dass bereits in der Grundschule Geometrieunterricht erfolgen muss (u.a. Bauersfeld, 1993; Franke & Reinhold, 2015; Mammana & Villani, 1998). Viele Funktionen die der Geometrieunterricht erfüllt, sind für die weitere schulische Laufbahn, aber auch für die alltäglichen Erkenntnisprozesse der Kinder, von großer Bedeutung. Dennoch zeigen empirische Studien, dass der Geometrieunterricht an Grundschulen zuweilen eher als Unterhaltung und nicht als vollwertiger mathematischer Inhalt dient (u.a. Backe-Neuwald, 2000). Die geometrischen Inhalte werden nicht ausreichend oder gar nicht unterrichtet (Glasnović-Gracin & Kuzle, 2018; Kuzle, Glasnović-Gracin, & Klunter, 2018). In diesem Zusammenhang bleiben einige Fragen offen: Welche Vorstellungen zur Geometrie, ausgehend von fundamentalen Ideen, besitzen die Grundschulkinder? Wie wird heutzutage Geometrie unterrichtet? Wie fühlen sich die Kinder im Geometrieunterricht? Das Ziel des Projektes Draw Me Emma ist es, ein aspektreiches und vollständiges Bild vom Geometrieunterricht zu erhalten.

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