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Aschkenasische Studien. Austauschprojekt mit der Universität Haifa (Israel)

Leitung: Prof. Dr. Magdalena Marszałek

Projektkoordination: Franziska Koch

Überblick

Seit dem Wintersemester 2015/16 besteht zwischen der Universität Haifa und der Universität Potsdam ein institutionalisierter wechselseitiger Studierenden- und Dozent_innenaustausch auf dem Gebiet der aschkenasischen Studien (Jüdische Geschichte und Kultur in Mittel- und Osteuropa). Partner des gemeinsamen Vorhabens sind auf der Seite der Universität Potsdam das Institut für Slavistik und das Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft sowie auf der Seite der Universität Haifa das Department of Jewish History und die School of History.

Durch die DAAD-Förderung im Rahmen des ISAP-Programms können jeweils pro Wintersemester drei Vollstipendien an Studierende für einen Semesteraufenthalt an der Universität Haifa vergeben werden. Masterstudierende der Osteuropäische Kulturstudien sowie der Jüdische Studien können sich um die Stipendien bewerben. Gleichzeitig besteht pro Jahr für drei Studierende der Universität Haifa die Möglichkeit, ein Semester an der Universität Potsdam zu verbringen. Die Studierenden der Universität Haifa werden durch das Erasmus + International Credit Mobility Programme gefördert.

Zusätzlich entsendet jede Universität einmal pro Jahr eine_n Lehrende_n für eine Kurzzeitdozentur an die Partnerinstitution.

Laufzeit: 01.08.2015 - 31.07.2020

Foto: Franziska Koch
Zu Gast in Potsdam: Efrat Lev-Klein, Osher Leizer und Ela Ackerman am Institut für Slavistik

Stipendien

Die DAAD-Vollstipendien ermöglichen ein fünf-monatiges Studium am Department of Jewish History und der School of History der Universität Haifa. Die Curricula der Masterprogramme an den teilnehmenden Instituten der Universität Haifa bieten den Studierenden ein breites Spektrum an englischsprachigen Lehrveranstaltungen zur europäischen und außereuropäischen jüdischen Kulturgeschichte sowie die Spezialisierungsmöglichkeit auf die (aschkenasische) jüdische Geschichte und Kultur in Mittel- und Osteuropa. Außerdem können Kurse im Bereich der Holocaust- und Israel Studies belegt und Fremdsprachenkenntnisse in Jiddisch, Hebräisch und Arabisch erworben bzw. ausgebaut werden.

Das DAAD-Stipendium umfasst (ab dem Wintersemester 2018/19)

  • 1.125 € pro Monat für Unterkunft und Verpflegung
  • 400 € Reisekostenpauschale
  • 35 € pro Monat für Versicherungszahlungen

Voraussetzungen für eine Teilnahme am Programm

  • eingeschriebene_r Student_in im MA Osteuropäische Kulturstudien oder im MA Jüdische Studien der Universität Potsdam
  • überdurchschnittlich gute akademische Leistungen
  • durch Studienleistungen nachgewiesenes Interesse an jüdischer Geschichte und Kultur in Mittel- und Osteuropa
  • gute Englischsprachkenntnisse (wenigstens Niveau B2)

Bewerbung

Jeweils zu Beginn des Jahres wird die aktuelle Stipendienausschreibung veröffentlicht auf die sich Masterstudierende der Osteuropäischen Kulturstudien und der Jüdischen Studien bewerben können.

Ausschreibung für das Wintersemester 2018/19 (Bewerbungsschluss: 30.03.2018)

Stipendiat_innen

Andriy Drach in Haifa

Andriy Drach, Stipendiat im Wintersemester 2016/17

"Ich habe in Israel viele Spuren aus der jüdischen Geschichte gefunden, die ihren Ursprung in der Ukraine haben. Auf dem Bild, aufgenommen im Diaspora Museum in Tel Aviv, stehe ich vor dem Model der alten Synagoge aus meiner Heimatstadt Lutsk."

Zu Gast an der Universität Haifa

  • Glafira Silvestrova, Andriy Drach, Nino Margvelani (Wintersemester 2016/17)
  • Lisa Trzaska, Viktoria Antonie Hellwig, Michael Judajev (Wintersemester 2017/18)

Zu Gast an der Universität Potsdam

  • Osher Leizer, Ella Ackerman (Sommersemester 2016)
  • Efrat Lev Klein (Sommersemester 2016 und Wintersemester 2016/17)
  • Noam Leibman, Sagit Kerbis (Sommersemester 2017)
  • Ehud Shkedy, Niv Perelsztejn (Sommersemester 2018)

Erfahrungsberichte

Andriy Drach in Haifa

Andriy Drach, Stipendiat im Wintersemester 2016/17

"Ich habe in Israel viele Spuren aus der jüdischen Geschichte gefunden, die ihren Ursprung in der Ukraine haben. Auf dem Bild, aufgenommen im Diaspora Museum in Tel Aviv, stehe ich vor dem Model der alten Synagoge aus meiner Heimatstadt Lutsk."

Kurzzeitdozenturen

Foto: Christoph Schulte
Prof. Dr. Schulte an der Universität Haifa

Zu Gast an der Universität Haifa

  • Prof. Dr. Christoph Schulte (März 2017)
  • Prof. Dr. Magdalena Marszałek (April 2018)

Zu Gast an der Universität Potsdam

  • Dr. Marcos Silber (Juli 2017)
  • Prof. Amos Morris-Reich (Juli 2018)
Foto: Christoph Schulte
Prof. Dr. Schulte an der Universität Haifa