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Neues zum Sommersemester 2026

Zum Sommersemester 2026 gibt es viele Neuigkeiten im Bereich Studium: Das neue Campusmanagementsystem ist in den Testbetrieb gegangen, die erste Klausurenkampagne in den neuen Studienordnungen ist geschafft und im Studienbüro wird es größere Veränderungen geben. Im Sommer wird die Fakultät außerdem eine Ehrenpromotion an den ehemaligen polnischen Justizminister Prof. Dr. Adam Bodnar verleihen, eine im akademischen Leben sehr seltene Ehrung. 

Neues zum Sommersemester 2026

Das erste Semester mit den neuen Studienordnungen ist inzwischen abgeschlossen. Vom dem Wahlrecht zum Wechsel aus den alten in die neuen Studienordnungen hatten zum Wintersemester 2025/2026 bereits 154 Studierende Gebrauch gemacht. Zum Sommersemester sind weitere 38 Studierende hinzugekommen. Außerdem wurden zum Sommersemester 2026 nach bestandener Zwischenprüfung von Amts wegen 53 Studierende in die neuen Ordnungen überführt. Einschließlich der Neueinschreibungen sind im Sommersemester insgesamt 663 Studierende in den neuen Ordnungen immatrikuliert. Im Rahmen der Abschlussklausuren wurden im Februar 2026 knapp 2.200 Klausuren geschrieben (ohne Probeexamen), davon 1.835 Modulklausuren in den neuen Ordnungen. Die meisten Ergebnisse liegen inzwischen vor und sind durchweg erfreulich. 

Wiederholungsklausuren

Wie bei einem derart komplexen Vorhaben zu erwarten war, hat sich in der Zwischenzeit bei der grundlegenden Reform der Studienordnungen ein gewisser Nachsteuerungsbedarf gezeigt. Auf eine Petition des Fachschaftsrats hin hat der zuständige Prüfungsausschuss im März entschieden, dass die Wiederholungsklausuren für das 3. Fachsemester im Mai 2026 auch für Studierende in den neuen Studienordnungen angeboten werden. Die Fakultät nimmt die Bedenken der Studierenden hinsichtlich BAföG und Freischuss ernst und ist zuversichtlich, dass im Sommersemester unter Beteiligung aller betroffenen Gruppen eine tragfähige und für alle befriedigende Lösung gefunden wird.

Campusmanagementsystem

Ein wesentliches Ziel der Modularisierung des Studiums bestand darin, eine Abbildung der juristischen Studiengänge im neuen Campusmanagementsystem HISinOne EXA zu ermöglichen, welches an der Universität Potsdam weiterhin PULS heißen wird. Die Arbeiten gehen dank der tatkräftigen Unterstützung des zentralen Studierendendezernats zügig voran. Am 27.02.2026 hat der Testbetrieb des neuen Systems begonnen. Sämtliche Studierende in den neuen Studienordnungen werden bereits im neuen PULS verwaltet. Von außen ist davon zur Zeit allerdings noch nicht viel zu bemerken, weil das neue Selbstbedienungsportal erst noch eingerichtet werden muss. Das Studienbüro verbucht aber bereits alle neuen Noten in dem zentralen System und spätestens zum Wintersemester 2026/2027 wird es für die Studierenden der neuen Studiengänge möglich sein, eigene Leistungsnachweise herunterzuladen. Im zurückliegenden Wintersemester wurden parallel die technischen Strukturen im Studienbüro der Fakultät verbessert, so dass die Erstellung von Leistungsnachweisen in den alten Studienordnungen deutlich beschleunigt werden konnte. 

Personeller Umbruch im Studienbüro

Eine große Herausforderung wird sich für das Studienbüro im Sommersemester daraus ergeben, dass Frau Kampa (geb. Dörwaldt) Ende April in den Mutterschutz und die anschließende Elternzeit gehen wird und Frau Padelt die Fakultät zum Juni verlassen wird. Frau Padelt war seit 01.04.2014 im Studienbüro beschäftigt und seit dem 01.01.2020 Koordinatorin des Bachelorstudiengangs. Die Fakultät dankt Frau Padelt für die oft unter sehr schwierigen Bedingungen geleistete aufopferungsvolle Arbeit.

Ab dem 01.04.2026 werden mit Blick auf die personellen Herausforderungen die Aufgaben des Studienbüros wie folgt neu verteilt:

  • Frau Padelt: Erstellung der Bachelorzeugnisse nach altem Recht (bis 01.06.2026!)
  • Dekanat: Erstellung der Bachelorzeugnisse nach neuem Recht (Anträge und Anfragen bitte ausschließlich an jura-zeugnisseuni-potsdamde
  • Frau Testorp (Dekanat): Übernahme der Verwaltung des Magisterstudiengangs für im Ausland graduierte Juristinnen und Juristen
  • Herr Fourmont (Dekanat): Verwaltung des Schwerpunktbereichsstudiums und des Schwerpunktbereichsprüfungsverfahrens als Vertretung
  • Frau Paasch (Dekanat): Verwaltung der Schlüsselqualifikationen als Vertretung
  • Frau Ryl: Verwaltung des Grund- und Hauptstudiums, insb. der Zwischenprüfung 
  • Frau Rathnow (Assistenz im Öffentlichen Recht): Verwaltung des Grund- und Hauptstudiums als Vertretung

Mit Blick auf ihr Ausscheiden wird Frau Padelt bis Juni 2026 nahezu ausschließlich die Abschlussdokumente für den alten Bachelorstudiengang ausstellen. Sofern möglich, sollten noch offene Anträge zeitnah bei ihr gestellt werden. Die Fakultät geht davon aus, dass so ein Großteil des bestehenden Rückstaus zeitnah abgebaut werden kann.

Zu Beginn des Vorlesungszeitraums wird es eine Informationsveranstaltung für Studierende im alten Bachelorstudiengang geben, um über die Modalitäten eines Wechsels in die neuen Studienordnungen noch einmal eingehender zu informieren. Studierende der alten Studienordnung, die die Zwischenprüfung sowie die drei Übungen bestanden haben, können nach Ableistung des Praktikums von drei Monaten (13 Wochen) in aller Regel direkt nach dem Wechsel in die neuen Studienordnungen die Ausstellung des Abschlusszeugnisses beantragen. Weder das Schwerpunktbereichsstudium noch das außerjuristische Profilfach müssen dafür absolviert sein.

Zur Entlastung der Verwaltung wird darum gebeten, die Anfragen auf ein Minimum zu reduzieren. Die Webseite zu den neuen Studienordnungen wird fortlaufend aktualisiert. Die meisten Anfragen lassen sich dort selbst beantworten.

Neuer IT-Administrator der Juristischen Fakultät

Am 01.04.2026 hat Herr Michael Hahn seinen Dienst als IT-Administrator der Juristischen Fakultät angetreten. Damit verfügt die Fakultät erstmals über einen eigenen IT-Experten. Als erstes Projekt wird Herr Hahn die technische Umsetzung zur Einführung des „Unirep Online“ in Kooperation u.a. mit der Universität Münster betreuen. Wir hoffen auf einen Start von „Unirep Online“ bis zum Wintersemester 2026/2027. 

Gespräche über ein digitales Prüfungszentrum in Griebnitzsee

Im Februar 2026 hat ein Gespräch der Hochschul- und Fakultätsleitung mit den Verantwortlichen im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) stattgefunden. Ziel der laufenden Verhandlungen ist es, bereits vor dem Umzug auf den Brauhausberg und trotz der derzeit angespannten Haushaltssituation im Land ein eigenes digitales Prüfungszentrum auf dem Campus Griebnitzsee einzurichten. Mittelfristig sollen dort nicht nur die Klausuren der staatlichen Pflichtfachprüfung, sondern auch die Fakultätsklausuren geschrieben werden, v.a. solche in fortgeschrittenen Semestern. 

KI-Handreichung der Universität Potsdam

Am 25.03.2026 wurde die „Handreichung: Prüfen und KI an der Universität Potsdam“ veröffentlicht. 

Neue Selbstlernzone im Haus 1

Im Haus 1 wurde im Zugangsbereich zu den Hörsälen H09 und H10 eine neue moderne Selbstlernzone eingerichtet (siehe Foto). Neben Arbeitstischen gibt es dort auch gemütliche Sofas. Die Fakultät dankt dem Kanzler der Universität für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Schriftliche Klausuren der staatlichen Pflichtfachprüfung („Staatsexamen“)

In der Zeit vom Mo. 20.04.2026 bis Do. 30.04.2026 finden in den Seminarräumen S18 und S19 im Haus 6 erneut die schriftlichen Prüfungen der staatlichen Pflichtfachprüfung („Staatsexamen“) statt. An den Prüfungstagen wird um Rücksichtnahme und Ruhe im Haus 6 gebeten.

Vorstellung der Schwerpunktbereiche

Am Mi. 06.05.2026 stellen sich ab 14:00 Uhr die Schwerpunktbereiche vor, um den Studierenden die Wahl eines passenden Fachs für das Schwerpunktbereichsstudium zu erleichtern. Die Vorstellungsveranstaltung wird wie auch in der Vergangenheit vom FSR organisiert.    

Pfingstwoche in der Juristischen Fakultät

In der Woche nach Pfingsten (26.05.2026 bis 29.05.2026) werden an der Juristischen Fakultät keine regulären Lehrveranstaltungen angeboten. Stattdessen wird es nach dem Vorbild des Vorjahres Blockseminare, Exkursionen, Praktika oder andere Lehrprojekte geben. Für die Semesterklausuren relevanter Prüfungsstoff darf in dieser Woche nicht behandelt werden. Die Juristische Fakultät ist die einzige Fakultät der Universität, die sich im Fakultätsrat mit großer Mehrheit für die Beibehaltung der “Pfingstwoche” ausgesprochen hat. Das Programm wird zeitnah veröffentlicht. 

Ehrendoktorwürde für Prof. Bodnar

Am 25.06.2026 wird Herrn Prof. Dr. Adam Bodnar im Rahmen eines Festakts der Fakultät die Ehrendoktorwürde verliehen. Damit wird das jahrelange Engagement des ehemaligen polnischen Justizministers und Bürgerrechtsbeauftragten für Demokratie und Rechtsstaat gewürdigt. Die Universität Potsdam verbindet mit Polen nicht nur die räumliche Nähe, sondern zahlreiche Forschungskooperationen. Es werden hochrangige Gäste erwartet.

Brauhausberg

Im Anschluss an die öffentlichen Vorstellung dreier städtebaulicher Varianten durch die Landhauptstadt Potsdam und das Architekturbüro Hilmer Sattler am 29.01.2026 hat im Februar 2026 ein sog. Werkstattverfahren begonnen. Ziel der „Qualifizierungswerkstatt“ ist es, eine Vorzugsvariante für die Bebauung des historischen Areals auf dem Brauhausberg zu bestimmen. An den beiden Terminen am 27.02.2026 und 15.04.2026 nimmt die Bauverwaltung des Dezernats 5 für die Universität Potsdam teil. Der Präsident der Universität hatte im Nachgang der öffentlichen Präsentation einen weiteren Bebauungsvorschlag ins Spiel gebracht, nachdem die vorstellten Pläne wegen der massiven Baukörper in der Öffentlichkeit gespaltenen Reaktionen hervorgerufen hatten. Nachtrag: Am 15.04.2026 wurde die Vorzugsvariante vorgestellt.

 

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