Gendergerechte Sprache an der Hochschule

Geschlechtergerechte Sprache
Foto: Fabienne Donau

Der verbalen Verständigung kommt in unserem Alltag eine bedeutende Rolle zu: Sprache ist es, die unsere Vorstellungen und unser Handeln prägt. Durch Sprache werden Ideen und Normen transportiert, die wiederum unsere Wirklichkeit formen. Mit unserer Wortwahl beeinflussen wir somit indirekt die Sichtbarkeit von Individuen, mit ihr kreieren wir ein Gesellschaftsbild. Je mehr wir darauf achten, dass sie inklusiv ist, desto würdiger ist dies jeder Einzelperson die Teil dieser Gemeinschaft ist.

Argumente für eine gendergerechte und diversitätsbewusste Sprache an der Universität:

  1. Die Gesetzgebung erkennt die Wichtigkeit der gendergerechten Sprache für die Umsetzung von Gleichstellung an: z.B. ist laut Brandenburgischem Hochschulgesetz die Universität Potsdam verpflichtet, auf die sprachliche Gleichbehandlung zu achten.
  2. Eine inklusive Sprache ist nicht schwer: Es gibt zahlreiche Leitfäden und Empfehlungen (siehe unten), die die Umsetzung erleichtern. Dabei gibt es keine feste Regelung, wie die Formulierungen aussehen müssen – also ist auch Ihre Kreativität gefragt!
  3. Eine Sprache, die alle Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der Hochschule anspricht, ist Ausdruck von Wertschätzung. Der bedachte Einsatz von Worten fördert eine Anerkennungskultur, in der sich alle Willkommen und als Teil des universitären Ganzen fühlen können.

 

FAQ Gendergerechte Sprache

Was bedeutet "Gender" in gendergerechter Sprache?

Wie kann ich gendergerechte Sprache verwenden?

Wie kann ich Personen und/oder Personengruppen gendergerecht ansprechen?

Wie viele Geschlechter gibt es?

Was bedeutet „divers“ in m/w/d?

Wo kann ich mich weiter informieren?

Kontaktmöglichkeit

Falls Sie Interesse haben mit uns gemeinsam an dem Thema zu arbeiten, z.B. in unserer AG Dritte Option (Unter-AG der Senatskommissions für Chancengleichheit), Rückfragen haben oder Anregungen, dann schreiben Sie uns: gba-teamuni-potsdamde.