Forschung und Projekte

Transnationalismus-Konzepte in Kultur und Literatur

Nach Abschluß des von der VW-Stiftung geförderten deutsch-israelisch-amerikanischen Gemeinschaftsprojekts „Identitätsentfaltung über Bikulturalismus und Enklavenbildung? Eine vergleichende Analyse der Problematik kultureller Selbstbehauptung `russisch-jüdischer´ Immigranten der 90er Jahre in Deutschland, Israel und den USA“ (2003-2007) wurde das Lehrforschungsprojekt „Transnationalismus-Konzepte in Kultur und Literatur“  konzipiert. In diesem Projekt geht es um Analysen des Komplexes „Globalisierung-Ethnizität-Nationalität-Identität“ in einem neuen unterdisziplinären Kontext von Kultur-,Literatur-,Sozial-und Sprachwissenschaften. Programmatischer Auftakt war das mit Unterstützung der ZEIT-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Einrichtung „Bildung on demand“ an der Universität Potsdam und dem Hans-Otto-Theater durchgeführte  Symposium  „Wieviel Transnationalismus verträgt die Kultur?“ (20./21.Oktober 2008)  ... [mehr]

Graduiertenkolleg

betreuender Hochschullehrer im Graduiertenkolleg der Universität Potsdam "Makom - Ort und Orte im Judentum"

Deutsch-jüdische Literaturgeschichte von der Aufklärung bis zur Gegenwart

(Lehrforschungsprojekt im Rahmen der Jüdischen Studien/Germanistik, Publikation „Deutsch-jüdischer Parnass – Literaturgeschichte eines Mythos 2004 gemeinsam mit dem Propyläen Verlag ) Drittmittel: Verlagsfinanzierung und Privatspende. Zeitraum: 2001- ?

Abgeschlossene Projekte

Jüdische Einwanderer aus der GUS. Zur Problematik von sozio-kultureller Integration – eine empirische Langzeitstudie

Projekt „Identitätsentfaltung über Bikulturalismus und Enklavenbildung? Eine vergleichende Analyse der Problematik kultureller Selbstbehauptung „russisch-jüdischer“ Immigranten der 90er Jahre in Deutschland, Israel und den USA“ Bearbeiter: Prof. Dr. Willi Jasper, Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Prof. Dr. Paul Harris, Prof. Dr. Eliezer Ben-Rafael, Olaf Glöckner; Drittmittel: VW-Stiftung (2003 – 2005).

Die Ergebnisse des Projektes wurden dokumentiert in; „Russische Juden und transnationale Diaspora“, Themenband  MENORA- Jahrbuch für deutsch-jüdische Geschichte Band 15 (2004/05), „Building a Diaspora. Russian Jews in Israel, Germany an the USA. Leiden/Boston 2006

Gotthold Ephraim Lessing - monographische Studien

Das Projekt wurde durch die 2001 erschienene Biographie "Lessing - Aufklärer und Judenfreund" abgeschlossen ( Propyläen-Verlag Berlin/München) Ein zentrales Kapitel ist dem Thema " Moses Mendelssohn und die Dialektik der Aufklärung" gewidmet. Inhalt: 1. Kaffeehaus, Betstube und öffentliches Räsonnement, 2. Sokrates oder Moses?, 3. Bekehrungswut und Wunderglauben, 4. Fragmente der Wahrheit, Kants preußische Vernunft, Die "Judenfrage" und die deutsche "Nationalglückseligkeit"

Ludwig Börne: Berliner Briefe

Das Projekt wurde 2000 mit einer Edition im Philo-Verlag abgeschlossen. Herausgeber: Prof. Dr. Willi Jasper
Von den fast 6.000 Druckseiten des Werkes von Ludwig Börne besteht über die Hälfte aus der Korrespondenz mit Jeanette Wohl (1783-1861). Neben den berühmten, unmittelbar zur Veröffentlichung verfassten "Briefen aus Paris" existieren auch kaum bekannte Briefe aus Berlin aus dem Jahre 1828. Sie sind literarisches Rohmaterial, Dokumente des Privaten und der Gefühle Börnes - zugleich aber auch ein Spiegel des gesellschaftlichen Lebens und der Jüdischen Salons im Berlin des frühen 19. Jahrhunderts. Die hier erschienende Edition ist die bisher vollständigste Dokumentation der "Berliner Briefe".