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Storkow

Storkow
Im Erdgeschoss dieses Wohnhauses befand sich die Betstube.
Foto B. Abel

Ein unauffälliges Bethaus

Die Geschichte der Storkower Juden reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Allerdings wurde erst nach 1850 eine Synagoge gebaut, denn mit der Gleichstellung der Juden wuchs die Jüdische Gemeinde stetig an und erreichte 1860 ihren Höhepunkt. Obwohl die Mitgliederzahlen in den folgenden Jahren eher sanken, blieb die Synagoge, heute ein Wohnhaus in der Kirchstraße, bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein Mittelpunkt des jüdischen Lebens. Dieses fand erst durch den Nationalsozialismus seinen endgültigen Niedergang in Storkow. Einer der letzten Vertreter der Jüdischen Gemeinde war der Textilkaufmann Felix Todtenkopf. Nach dem Pogrom 1938, bei dem neben der Synagoge auch der Laden des Geschäftsmannes beschädigt wurde, musste die Synagoge verkauft werden.

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