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Kyritz

Kyritz
Manchen Kyritzern ist der Name Calmon noch heute geläufig.
Foto HBPG

600 Jahre jüdische Ortsgeschichte

Bereits 1334 standen die Juden in der Prignitz unter dem Schutz und der Gerichtsbarkeit von Markgraf Ludwig I. von Brandenburg. Die Einrichtung einer Synagoge ist jedoch erst seit 1853 überliefert. Zu diesem Zeitpunkt waren 13 jüdische Familien in Kyritz ansässig. Ab 1892 befand sich in einem Privathaus nahe der Stadtmauer in der Prinzenstraße 18 ein Betsaal. Dieses Haus gehörte seit 1885 dem jüdischen Kaufmann Theodor Calmon, der dort ein Haushaltswarengeschäft betrieb.
Nach dem Judenboykott am 1. April 1933, bei dem auch seine Schaufensterscheiben eingeschlagen wurden, war Calmon gezwungen, sein Haus zu verkaufen.

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