Methoden zur Förderung der Leseflüssigkeit in sprachlich heterogenen Gruppen“ (FöLehG)

Projektteam: Prof. Dr. Guido Nottbusch (Grundschulpädagogik Deutsch), Julia Kruse

Kurzbeschreibung:

Leseflüssigkeit kann als Fähigkeit zur „genauen, automatisierten, schnellen und sinnkonstituierenden leisen und lauten Lektüre“ (Rosebrock et al. 2016, S. 15) definiert werden. Somit lässt sie sich als ein gestuftes Konstrukt verstehen, dass sich zusammensetzt aus:

  • Dekodiergenauigkeit        D
  • Automatisierung                 A
  • Lesegeschwindigkeit        LG
  • Prosodie                                 P

Derzeit fehlt es Lehrkräften zum einen häufig an Wissen um dieses theoretische Konstrukt und zum anderen an Wissen um geeignete Methoden zur Förderung.
Ziel des Projekts ist es, Studierende in Forschungsseminaren und im Praxissemester sowie Lehrkräfte in Fortbildungen zu befähigen, Leseflüssigkeit zu diagnostizieren und in heterogenen Gruppen differenziert zu fördern. Dabei wird zurückgegriffen auf eigene längsschnittliche Untersuchungen (erste Kohorte 2016-2020, Klassenstufen 2-5) und es werden Szenarien für den Unterricht entwickelt, z.B. Lesetheater, Materialien zur geeigneten Differenzierung und Unterstützung bei der Ausbildung diagnostischer Kompetenzen.