Wegen der Corona-Pandemie sind die Sekretariate des Historischen Instituts bis auf weiteres nicht immer telefonisch erreichbar.  Bitte nutzen Sie für alle Anfragen etc. die E-Mail-Anschriften, die Sie auf den Webseiten der einzelnen Arbeitsbereiche finden.

Zur Kontaktminimierung nutzen Sie bitte für die Abgabe von Unterlagen und Hausarbeiten ausschließlich den Postkasten "Historisches Institut" in der unteren Etage des Hauses 11.

Geschichte als Dialog der Geschichten

Marcia Schenck bringt im History Dialogues Project Studierende aus der ganzen Welt zusammen. Dabei wird die globale Sicht auf die lokale Ebene transferiert. 

Artikel von Matthias Zimmermann, Potsdamer Neueste Nachrichten, Sonnabend, 12. Juni 2021 B3

Erfahren Sie mehr

 

Vortrag von Dr. Lucy Koechlin jetzt als Video

Im Zuge des dritten TwistedTransfers Workshops hielt am 10.06.  Dr. Lucy Koechlin von der Universität Basel einen Vortrag zum Thema: „Corruption as social practice: an interpretive approach.“ Diesen können Sie als Video hier ansehen.

Workshop und Sonderheft zu Europa-Referenden
Referenden sind nicht erst seit dem Brexit-Votum ein einflussreicher Faktor in der Europapolitik. Wie beeinflussten sie den europäischen Integrationsprozess, und was kann die Geschichtswissenschaft zur Referendumsforschung beitragen? Diese Fragen diskutierten dreizehn Historikerinnen und Historiker bei einem internationalen Workshop an der Professur für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts,
der am 8. Juni 2021 in digitaler Form stattfand. Hintergrund ist die Arbeit von Professor Dr. Dominik Geppert, Juliane Clegg und Victor Jaeschke an einer Sonderausgabe für das Journal of European Integration History zum Thema „Europa-Referenden seit 1970“. Das Heft wird gemeinsam mit Professor Dr. Michael Gehler (Universität Hildesheim) herausgegeben und versammelt Beiträge aus fünf Ländern.
Erscheinen wird die Sonderausgabe Anfang 2022.

Interdisziplinäre kulturhistorische Tagung (online) vom 24.06.2021 - 25.06.2021. Ende der Bonner Republik? Der Berlin Beschluss 1991 und sein zeithistorischer Kontext. Flyer

Interview Prof. Dr. Dominik Geppert im Deutschlandfunk, Demokratie im „Reinheitsfanatismus“ Hat die Pandemie den Parlamentarismus ausgehöhlt? Der Prozess der Entdemokratisierung laufe schon länger, sagt Dominik Geppert. Der Parlamentarismus sei jedoch älter als die Republik. Die grauen Facetten der deutschen Geschichte würden in einer Art „historischem Waschzwang“ ausgeklammert, kritisiert der Zeitgeschichtler im Dlf. Dominik Geppert im Gespräch mit Michael Köhler.  Link zum Interview

60 Jahre BMZ – Was prägt(e) die deutsche Entwicklungspolitik? Im November 2021 wird das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 60 Jahre alt. Das Jubiläumsjahr wird dazu genutzt, um 1) auf die stark gewachsene Bedeutung des BMZ hinzuweisen, 2) die prägenden Themen und Wegmarken deutscher Entwicklungspolitik herauszuarbeiten, und 3) die zentralen Aufgaben in Gegenwart und Zukunft zu benennen. Aus diesem Anlass erstellt der Lehrstuhl Geschichte des 19./20. Jahrhunderts einen historischen Rückblick auf das BMZ und bietet damit den Ausgangspunkt für eine weitergehende Erforschung der Geschichte des Ministeriums. Ziel des Vorhabens ist es, die Geschichte des Ministeriums aus zeithistorischer Perspektive hinsichtlich ihrer nationalen, europäischen und internationalen Tragweite näher zu betrachten.

Workshop zu Vertrauen und Misstrauen in der Intellektuellengeschichte
Gerade in gesellschaftlichen Krisen begegnen Intellektuelle als einflussreiche Produzenten von Sinnstiftung und Orientierungswissen, die ohne Verfügung über klassische Machtmittel „Politik machen“. Doch wieso hat ihr Wirken Wirkung? Wie können etwa eine Historikerin oder ein Philosoph einen internationalen Konflikt beeinflussen oder zur Bewältigung einer Wirtschafts- oder Gesundheitskrise beitragen? Inwieweit die Analyse der beiden Gefühlshaltungen Vertrauen und Misstrauen als sozialer Mechanismen für diese Fragestellung fruchtbar sein kann, diskutierten neun Historikerinnen und Historiker im Rahmen eines von Jonas Klein (Potsdam/Bonn) und Gabriel Rolfes (Chemnitz) organisierten internationalen Workshops, den die Professur für Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts am 3. Juni 2021 gemeinsam mit dem Forschungsbereich Intellectual History der TU Chemnitz in digitaler Form veranstalteten. Dokument zum Download

Der  SammelbandNavigating Socialist Encounters. Moorings and (Dis)Entanglements between Africa and East Germany during the Cold War von Eric Burton, Anne Dietrich, Immanuel Harisch und Marcia C. Schenck herausgegeben ist open access erschienen.

Dieser Band verankert die afrikanische Geschichte fest in der Globalgeschichte, indem er die Verbindungen zwischen afrikanischen und ostdeutschen Akteuren und Institutionen während des Kalten Krieges beleuchtet. Mit einem besonderen Fokus auf Handlungsmacht und afrikanische Einflüsse auf die DDR (und umgekehrt) beleuchtet der Band persönliches und institutionelles Handeln, reziproke kulturelle Transfers, Migration, Entwicklung und Solidarität.

16.06.2021 Jahresvortrag: Priesterinnen Aphrodites? Das Phänomen „Tempelprostitution“ zwischen griechischer Kultur und Vorderem Orient

Prof. Dr. Tanja S. Scheer von der Universität Göttingen hält am Mittwoch, 16.06.2021, 18 Uhr c. t. einen Jahresvortrag. Die Veranstaltung findet online statt. Für eine Teilnahme wird um Anmeldung per E-Mail an: sekretariat-altertumuni-potsdamde bis zum 14.06.2021 gebeten.

Infos zur Verantaltung können Sie dem Flyer und Plakat entnehmen.

10.06.2021:  „Evening Lecture“ - 3. TwistedTranfers Workshop

Dr. Lucy Koechlin von der Universität Basel hält einen Vortrag zum Thema: „Corruption as social practice: an interpretive approach.“
Ausführliche Informationen
Plakat

Interessierte Gäste können sich bis zum 04.06. per Mail beim Sekretariat des Lehrstuhls anmelden.

 

11.05.: Digitale Buchvorstellung "Blutige Enthaltung. Deutschlands Rolle im Syrienkrieg"

Die Historiker Sönke Neitzel und Bastian Matteo Scianna legen die erste Gesamtdarstellung der deutschen Syrienpolitik seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 vor. Sie zeigen die Probleme einer Außenpolitik auf, die angesichts der katastrophalen Lage in Syrien in Schockstarre verfiel. Neitzel und Scianna konstatieren eine Diskrepanz zwischen der wirtschaftlichen Macht der Bundesrepublik und der geringen Bereitschaft, einer gewachsenen politischen Verantwortung im internationalen Krisenmanagement gerecht zu werden.
Einladung

 

29.04.2021: Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Quinn Slobodian:
Prisoners of Metaphor – The Challenges of Narrating De/Globalization

Informationen finden Sie hier

Ringvorlesung im Sommersemester: Greek Bodies on the Move

Im Sommersemester 2021 bietet der Lehrstuhl Geschichte des Altertums zusammen mit dem Department of Anglophone Studies der Universität Duisburg-Essen eine Ringvorlesung zum Thema "Greek Bodies on the Move:
Ancient Greece, Bodies, Sports, and Gender" an. Das detaillierte Programm können Sie  hier einsehen.

Bitte beachten Sie: Um an den Vorträgen teilzunehmen, ist eine vorherige Anmeldung im  Sekretariat  notwendig.

Ringvorlesung im Sommersemester: Humanitarianism as historical movement and international challenge

Im Sommersemester 2021 bietet das Moses Mendelssohn Zentrum zusammen mit dem Lepsiushaus Potsdam eine Ringvorlesung zum Thema "Humanitarianism as historical movement and international challenge" an. Das detaillierte Programm können Sie  hier einsehen.

WIE LIBERAL WAR DAS KAISERREICH? Ein Streitgespräch - Prof. Dr. Eckert Conze und Prof. Dr. Dominik Geppert
09.02.2021 18:00 - 19:00 Uhr Digital via ZOOM

Zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar erscheint in Forschung & Lehre, der auflagenstärksten hochschul- und wissenschaftspolitischen Zeitschrift Deutschlands, ein Beitrag von Alex Kay über Auschwitz und die Lager der "Aktion Reinhardt":

Zum Beitrag

WiSe 2020/2021: Ringvorlesung
Professur Geschichte des 19./20. Jahrhunderts und dem ZZF im Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte ​​​​​​​