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[UP2date] Digitale Medien in Studium und Lehre

 


Montag, 29. Februar 2016

[Nr. 10]

 
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Editorial

Newsletter Nr. 10, die ERSTE!


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

unter dem Motto "Newsletter Nr. 10, die ERSTE" möchte ich Sie zur 10. Ausgabe des E-Learning-Newsletter UP2date begrüßen, in dem das Audiovisuelle Zentrum (AVZ) zum ersten Mal die Grußworte an Sie richtet.

Sicherlich hatten Sie schon den einen oder anderen Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Multimediaproduktion, AV-Technik, Druckerei oder Poststelle. Seit dem 01.02.2016 hat das AVZ einen weiteren Bereich unter der Bezeichnung „Zentrale Abteilung“ hinzu bekommen, um die Angehörigen der Universität Potsdam noch umfassender in ihren Vorhaben zu unterstützen. Angesichts des wachsenden Zuspruchs, welchen wir in den letzten Jahren erfahren durften, sind dies sehr erfreuliche Nachrichten.

So kann ich Ihnen als Mitarbeiter im Bereich Multimediaproduktion berichten, dass wir u.a. einen enormen Zuwachs bei der Produktion von multimedialen Lehr-und Lehrmaterialien wie Vorlesungs- und Veranstaltungsaufzeichnungen, E-Lectures, Podcasts oder Slidecasts verzeichnen konnten. Im Wintersemester 2015/16 wurden etwa dreimal mehr multimediale Lehr- und Lernmaterialien produziert als noch im Wintersemester 2011/12. Aus meiner Sicht ist dieser Trend sehr erfreulich, da die Lehrenden der UP offenbar bestrebt sind, den Studierenden mit diesen und anderen E-Learning-Materialien entgegenzukommen, indem sie das Studium flexibler gestalten, die Präsenzzeiten effektiver nutzen oder die Möglichkeiten zur Wiederholung und Prüfungsvorbereitung erweitern. Dadurch werden Mehrwerte geschaffen, welche den Studierenden und somit der Uni gut tun. Allerdings kann ich Ihnen versichern, dass es nicht immer einfach ist, einer solchen Nachfrage gerecht zu werden. Dennoch ist es unser Anspruch, flexibel und individuell auf die Anforderungen unserer Auftraggeberinnen und Auftraggeber einzugehen. In Anbetracht dieser Entwicklung ist die Inbetriebnahme der Videoplattform Media.UP ein äußerst positiver Aspekt, welcher es dem AVZ erlaubt, die produzierten Materialien schnell und effektiv zu publizieren. Dies kann weltöffentlich, universitätsintern oder exklusiv nur für die Teilnehmer eines Moodle-Kurses geschehen. So ist das AVZ besser in der Lage, den gestiegen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig sein Dienstleistungsspektrum für Sie zu erweitern.

An dieser Stelle würde ich Ihnen gerne mehr vom AVZ berichten. Leider sprengt dies den zur Verfügung stehenden Rahmen. Sie können Sie mich jedoch jederzeit gerne kontaktieren oder beim nächsten E-Learning Stammtisch am 22.03.2016  antreffen. Einen Rückblick auf den ersten Stammtisch und die kommenden Termine finden Sie in dieser Ausgabe. Rückblickend berichten auch die Organisator*innen über das im Dezember vergangenen Jahres erfolgreich durchgeführte Symposium „Das mobile Klassenzimmer“. In einem Interview gibt Professor Ulrich Kortenkamp von der Mathematikdidaktik (dessen Antrittsvorlesung übrigens am 17. Februar von Mitarbeiter*innen des AVZ aufgezeichnet wurde) interessante Einblicke in das Projekt „Digitales Lernen Grundschule“, das von der Deutschen Telekom Stiftung gefördert wird. Zudem wird ein begleiteter Moodle-Selbstlernkurs für Studierende des Buddy-Programms vorgestellt, der im Wintersemester seine Pilotphase durchlief. Und wie immer finden Sie in diesem Newsletter auch Hinweise auf interessante Weiterbildungsangebote, wie die im April beginnende eTEACHiNG-Weiterbildung oder die Fachtagung DeLFI/HDI 2016, die in diesem Jahr an unserer Universität stattfinden wird.

Herzlich
Ihr Knut Zeigermann

EINLADUNGEN / AUFRUFE

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eTEACHiNG-Programm

Neuer Weiterbildungsdurchgang startet Mitte April

Ich mach jetzt auch was mit MedienLehrende der Universität Potsdam haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich umfassend zum Thema Digitale Medien in der Hochschullehre weiterzubilden. Das im Blended Learning Format durchgeführte eTEACHiNG-Programm beinhaltet breit gefächerte Workshop-Angebote in Präsenz sowie Selbstlern- und Gruppenaktivitäten in zweiwöchigen Onlinephasen zu relevanten Themen rund ums E-Teaching. Start der bis Mitte November dauernden Weiterbildung ist der 18.4.2016.

Das berufsqualifizierende Programm fokussiert die Vermittlung mediendidaktischen Wissens sowie die (Weiter-)Entwicklung akademischer Medienkompetenz. Ausgehend von den individuellen Lernbedarfen und didaktischen Besonderheiten des Faches können gemäß den eigenen Schwerpunktsetzungen die Angebote flexibel gewählt werden. Ein wichtiger Teil der Weiterbildung ist der Transfer von angeeignetem Wissen und erworbenen Kompetenzen in die Praxis, der über die Entwicklung und Erprobung eines Lehrveranstaltungskonzeptes erfolgen soll. Fächerübergreifender Austausch mit Kolleg*innen sowie eine kontinuierliche Begleitung und Beratung durch die Kursleitung unterstützen dieses Vorhaben.

Nähere Informationen zu den Inhalten, zu Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung (bis 31.3.2016) finden sie unter: http://www.uni-potsdam.de/zfq/eteaching.html


SAVE THE DATE

„Fließende Grenzen“ - DeLFI & HDI 2016 im September an der Universität Potsdam  
E-Teacher-BadgeDie Universität Potsdam ist vom 11. bis zum  14. September 2016 Gastgeberin der jährlichen Fachtagung der Fachgruppe E-Learning der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) sowie der Fachtagung „Hochschuldidaktik der Informatik“, die als Gemeinschaftsveranstaltung stattfinden wird. Unter dem Motto „Fließende Grenzen“ sollen an vier Tagen neben thematischen Vorträgen zum Einsatz neuer Technologien in Lehr-Lernzusammenhängen auch die interdisziplinäre Diskussion und der fächerübergreifende Austausch im Fokus stehen. Der Call for Papers läuft noch bis zum 01.04.2016.

Die Beiträge zur Veranstaltung sollen unterschiedliche Perspektiven der Informatik auf das rechnergestützte Lehren und Lernen beleuchten und sowohl Forschungs-, Anwendungs- als auch Industriebeiträge umfassen. Entsprechend breit und vielfältig sind die inhaltlichen Schwerpunkte gesetzt. Sie reichen von didaktischen Themen (z.B. innovative Lehr-Lernformen, kooperatives/kollaboratives Lernen, E-Assessments/Feedback) über technische Themen (z.B. Infrastrukturen, Schnittstellen und Standards) bis hin zu Fragen der Evaluation, Qualitätssicherung oder verschiedenen Anwendungsfeldern von E-Learning.

Call for Papers

Noch bis zum 01.04.2016 kann die Einreichung von Beiträgen, Demos und Postern erfolgen.

Weitere Information zur Tagung finden Sie unter: http://www.delfi2016.de/



E-Tests & Prüfungen

Aktiv im E-Assessment? Wir suchen Sie!

Assessment Center FU Berlin

An der Universität Potsdam wächst das Interesse an Möglichkeiten und Lösungen, Test- und Prüfungsszenarien elektronisch zu unterstützen oder umzusetzen. Lehrende, die bereits in Lehrveranstaltungen oder Projekten mit E-Tests experimentieren oder diese erfolgreich umsetzen, sind wichtige Erfahrungsträger. Um diese Erfahrungen in die Entwicklung technischer Lösungen und universitätsweiter Unterstützungsangebote einzubringen, möchte der Geschäftsbereich Lehre und Medien des ZfQ mit aktiven und interessierten Lehrenden in Austausch treten.

Das Thema E-Assessment gewinnt im Hochschulbereich immer mehr an Bedeutung. Multiple- Choice-Tests in Moodle-Kursen, Eignungsfeststellungsprüfungen, die automatische Auswertung von Papier-Klausurbögen, die Zugangskontrolle mittels der PUCK und anderes mehr … die Szenarien für elektronische Tests wie auch deren Vorteile sind vielfältig. Gleichzeitig sind die Konzeption von Testszenarien und die technische Umsetzung mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Die universitätsweite Förderung von E-Assessment gelingt nur im gegenseitigen Austausch aller Beteiligten, was insbesondere die Lehrenden einschließt.

Wenn Sie bereits mit elektronischen Test- und Prüfungsszenarien arbeiten oder dies in Kürze planen, ob in Moodle, ob als elektronisch ausgewertete Pen-and-Paper-Klausur (Scan-Klausur) oder in anderer Form, möchten wir gerne mit Ihnen in Kontakt treten. Wir möchten zunächst erfahren, wer an unserer Universität aktiv oder interessiert ist, Szenarien sammeln und einen Erfahrungsaustausch anregen. Darüber hinaus sollen Ihre Erfahrungen in den weiteren Gestaltungsprozess beim E-Assessment an der Universität Potsdam einfließen.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Mail: lehre.medien@uni-potsdam.de - Stichwort: E-Assessment

KURZ NOTIERT

LEARNTEC 2016

Universität Potsdam auf der Bühne und in gutem Kontakt

Screenshot - MoodleSeit über 20 Jahren kommen alljährlich E-Learning-Anbieter, Anwender*innen sowie Interessierte aus Unternehmen, Institutionen und Bildungs- einrichtungen im Frühjahr zur LEARNTEC-Messe und dem zugehörigen Fachkongress in Karlsruhe zusammen. Von 26. bis 28. Januar waren das eLiS-Projekt und der Lehrstuhl Komplexe Multimediale Anwendungsarchitekturen auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" vor Ort.Zudem war das Team als Nominierte für den d-elina 2016-Preis vertreten. Drei Tage lang präsentierten wir Ergebnisse und laufende Arbeiten wie Campus.UP, das Erstsemesterspiel FreshUP, die digitale Klausurunterstützung, Lernanwendungen in virtuellen Realitäten und anderes mehr.

Am Gemeinschaftsstand konnten wir viele Gespräche mit Interessierten aus dem (Weiter-)Bildungskontext führen, Dienstleister*innen kennenlernen, die eigene Lösungen anbieten und dem breiten Spektrum der Messebesucher*innen, von der Schülerin bis zum Rentner, Rede und Antwort stehen. Und natürlich bot sich auf einem Rundgang die Gelegenheit die Produkte und Dienstleistungen der anderen Aussteller kennen zu lernen. Dabei zeigte sich aber auch - wie von den Kolleg*innen an unserem Stand wie von Besucher*innen mehrfach geäußert - dass bei vielen Ausstellern "nicht ganz klar wird, was sie eigentlich anbieten".

Highlight der LEARNTEC war für uns die Preisverleihung des d-elina 2014, des "Deutschen E-Learning Innovations- und Nachwuchs-Awards", der jährlich vom Branchenverband BITKOM vergeben wird. Die Universität hatte sich mit der Entwicklung „Campus.UP“, die im Rahmen des eLiS-Projekts entsteht, beworben und wurde als einer der drei besten Beiträge nominiert. „Campus.UP“ ist die digitale Arbeitsumgebung für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der Hochschule. Den ersten Preis erhielt das Projekt "Zeitfenster. Friedliche Revolution Leipzig". Mit der Augmented-Reality-App können Nutzer historische Fotografien in reale Orte in der Stadt Leipzig mit Hilfe der Handy- oder Tablet-Kamera projizieren und so Geschichte lebendig nachvollziehen. Wir gratulieren den Gewinner*innen aus Leipzig sehr herzlich!

In Kürze werden die Potsdamer E-Learning-Innovationen auch auf der CeBIT in Hannover präsentiert.



NEUER BEREICH

AG eLEARNiNG" ist jetzt "ZfQ Bereich Lehre und Medien"

Im Rahmen der Neustrukturierung des Zentrums für Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium (ZfQ) ist aus der "AG eLEARNiNG" und dem Geschäftsbereich Hochschuldidaktik der neue Bereich "Lehre und Medien" entstanden, dessen zukünftige Aufgaben insbesondere in der Unterstützung und Weiterentwicklung der Lehre liegen werden. Noch sind wir mitten in der Umstellungsphase der Webseite und der Angebote aber nutzen schon den neuen Namen.

Auch wenn der Abschied von "AG eLEARNiNG" ein wenig schwer fällt, entspricht die neue Bezeichnung doch weitaus besser den aktuellen und zukünftigen Arbeitsfeldern und der temporäre Charakter der Bezeichnung "Arbeitsgruppe" ist damit Geschichte.

http://www.uni-potsdam.de/zfq/lehre-und-medien



AUFTAKT

Erster E-Learning-Stammtisch diskutierte Trends und Prognosen

Screenshot - MoodleNeue Kontakte, interessante Themen, fruchtbarer Austausch, angenehme Atmosphäre … So könnte man kurz und knapp den E-Learning-Stammtisch umschreiben, der am 20. Januar 2016 erstmals stattfand. Ziel des Stammtisches ist es, E-Learning-Aktive und Interessierte an der Universität Potsdam in lockerer Runde zum gegenseitigen Austausch zusammen zu bringen. Ausgehend von aktuellen Trends und zukünftigen Entwicklungen, wie sie im „Horizon Report 2015 - Higher Education“ vorgestellt werden, diskutierte die bunt gemischte Gruppe angeregt verschiedene Fragen rund um das Thema E-Learning und Digitalisierung an Hochschulen. Die kommenden und an allen Universitätsstandorten stattfindenden Stammtische versprechen interessant zu werden.

In Ulfs Café im HPI am Griebnitzsee fand sich ein gutes Dutzend bekannter und neuer Gesichter ein, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZEIK, des AVZ und des eLiS-Projektes, von UP Transfer, verschiedenen Fachbereichen und Lehrstühlen sowie des Bereichs Lehre und Medien am ZfQ. Die Idee, jeder Stammtisch-Diskussion mit einem kurzen einführenden Beitrag einen Impuls zu geben, funktionierte gut. Vor allem die im Horizon Report prognostizierten Entwicklungen hinsichtlich der Nutzung digitaler Medien an Hochschulen sowie die damit verbundenen möglichen Konsequenzen boten Stoff, der entsprechend der Teilnehmerschaft aus mehreren Perspektiven diskutiert wurde. Darüber hinaus fanden aber auch Themen aus dem konkreten E-Learning-Alltag Eingang in die Nachmittagsrunde.

Der Stammtisch soll zweimonatlich immer nachmittags an wechselnden Wochentagen und Universitätsstandorten stattfinden. So sollen möglichst viele Interessierte die Chance haben, daran teilnehmen zu können.

Kommende Termine (jeweils 16:00 - 18:00 Uhr):
  • Dienstag, 22.3.2016 Standort Golm, Herr Lehmann (Kaffeehaus im alten Bahnhof)
  • Montag, 23.5.2016 Standort Neues Palais, t.b.a.
  • Donnerstag, 28.7.2016, t.b.a.
  • Mittwoch, 21.9.2016, t.b.a.
  • Dienstag, 22.11.2016, t.b.a.
Sie sind herzlich eingeladen!

E-LEARNING SPOT

DIGITALES LERNEN GRUNDSCHULE

Mathematikdidaktik und Grundschulpädagogik nehmen erfolgreich an Projektausschreibung teil

Video-Wettbewerb - Preisverleihung

Um Grundschullehrkräfte stärker bei der Nutzung digitaler Medien im Unterricht zu unterstützen, hat die Deutsche Telekom Stiftung Projektgelder zur Konzeptentwicklung „Digitales Lernen Grundschule“ ausgeschrieben. Neben fünf anderen deutschen Hochschulen haben sich mehrere Lehrstühle der Universität Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB), der Rosa-Luxemburg-Schule und der Stadt Potsdam erfolgreich beworben. Bis 2018 werden für die Fächer Mathematik, Deutsch und Sachunterricht verschiedene Konzepte zum Medieneinsatz entwickelt, erprobt und evaluiert sowie in die Schulpraxis transferiert. Wir sprachen mit dem Projektleiter Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp (Didaktik der Mathematik) über die Motivation, Inhalte und Ziele des Projektes.

UP2date: Herr Professor Kortenkamp, zunächst einen herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Bewerbung. Was war die Motivation, sich an der Ausschreibung zu beteiligen? Was sind die Hintergründe?

U. Kortenkamp (UK): Dankeschön! Wir in der Didaktik der Mathematik und auch die beteiligten Bereiche der Grundschulpädagogik arbeiten schon länger mit digitalen Medien und wissen um deren Einsatzmöglichkeiten. Wir erforschen zwar nicht alles empirisch, uns geht es aber immer darum herauszufinden, welche fachlich sinnvollen Möglichkeiten der Lernunterstützung es durch Medieneinsatz gibt es und wie Ideen und Konzepte in die Schule gebracht werden können. Der Einsatz beispielsweise von iPads ist eine generell medienpädagogische, aber auch immer eine fachdidaktische Frage. Die Ausschreibung zielte explizit auch auf die fachdidaktische Einbindung in den Schulunterricht. Und bekommen wir genügend Projektpartner und -partnerinnen zusammen, die das Thema ebenso interessant und wichtig finden, dann bewerben wir uns auch auf entsprechende Ausschreibungen. So auch in diesem Fall.

UP2date: „Digitales Lernen Grundschule“ kling sehr allgemein. Worum geht’s in dem Projekt genau?

UK: Die Kernaufgabe ist es, tragfähige Unterrichtskonzepte mit Medieneinsatz für die zentralen Grundschulfächer Mathematik, Deutsch und Sachunterricht zu entwickeln, die auch in Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer weitergegeben werden können. Diese entwickeln wir gemeinsam mit den Studierenden, die sie dann im Rahmen ihrer Schulpraktischen Studien (SPS) oder während der Erstellung ihrer Masterarbeiten in der Schule erproben. Wir folgen hier dem Dreischritt: entwickeln, durchführen und evaluieren. Bewährt sich ein Konzept, kann es als Teil von Fortbildungen nach außen getragen werden.

UP2date: In der Projektskizze ist von einer Werkstatt für digitale Medien und sogenannten Uni-Klassen die Rede.

UK: Wenn dieser Dreischritt erfolgreich verlaufen soll, brauchen wir hier an der Universität einen Ort, eine Werkstatt, an dem sich die Fachdidaktiken treffen und gemeinsam tragfähige Entwürfe erarbeiten und ausprobieren. Das Konzept der Uni-Klassen stammt von der LMU München. Einerseits werden Klassenräume mit digitalen Medien ausgestattet, um mit diesen zu unterrichten. Andererseits ermöglichen Kameraaufzeichnungen den Lehramtsstudierenden die Beobachtung, Selbstreflexion und Weiterentwicklung ihrer Unterrichtsversuche. In unserer Partnerschule ist es geplant, diese Infrastruktur mobil zu gestalten, also flächendeckendes WLAN und ein Gerätewagen, mit dem man auch mal in einen anderen Klassenraum umziehen kann.

UP2date: Sie haben die Konzepte angesprochen. Neben fachdidaktischer Theoriebasierung und der Anschlussfähigkeit an die Sekundarstufe haben alle Konzepte das Merkmal der Verknüpfung virtueller und realer Handlungsräume. Was kann man sich darunter vorstellen?

UK: Gute Frage. Eigentlich adressiert das die mancherorts vorhandene Grundpanik, dass man Kindern nicht ihre Wirklichkeit nehmen darf und sie nur noch digital aufwachsen. Dass das Virtuelle und Digitale mittlerweile auch ein Teil ihrer Realität ist, kann aber nicht wegdiskutiert werden. Kinder müssen diese Erfahrungen mit der digitalen Welt machen, um später verantwortungsvoll mit Medien umgehen zu können. Wir wollen keine rein digitalen Konzepte entwickeln. Früher gab es so etwas wie Second Life, wo das reale soziale Miteinander und das Lernen mit realen Gegenständen fehlten. Ziel ist es, beide Erfahrungsmöglichkeiten und -räume zu verbinden, da Medien Handlungs- und Lernmöglichkeiten bieten, die über jene in der realen Welt hinausgehen.

UP2date: Ein Konzept zielt auf die Arbeit mit einer digitalen Stellenwerttafel. Wie stellt sich die Verknüpfung hier konkret dar?

UK: Eine Stellenwerttafel ist ein Hilfsmittel zur Zahlendarstellung, das beim Verstehen unseres Zahlensystems und schriftlicher Rechenverfahren hilft. Man legt und verschiebt Plättchen beispielsweise in Einer- und Zehnerspalten. Die digitale Stellenwerttafel bietet mehr Darstellungsmöglichkeiten, wennSchüeler mit Stellenwerttafel zum Beispiel beim Verschieben eines Plättchens aus der Zehner- in die Einerspalte aus dem einen plötzlich zehn Plättchen werden. Der Wechsel zwischen verschiedenen Darstellungen einer Zahl und der Vergleich zwischen beiden Handlungen unterstützt die Entwicklung eines flexiblen Stellenwertverständnisses bereits in der Grundschule. So können Schwierigkeiten bei der Einführung von Dezimalbrüchen in der Sekundarstufe verringert werden. Unsere Frage ist, wie wir analoge und digitale Werkzeuge und Erfahrungen hier sinnvoll verknüpfen können.

UP2date: Die Bewerbung erfolgte gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Schule. Wie sollen die Konzepte, ihre bisherigen Erfahrungen und Arbeiten mit digitalen Medien in den Schulalltag transferiert werden?

UK: Gute Ideen und Konzepte für den Unterricht entstehen permanent an den Lehrstühlen selbst, aber vielfach auch in Arbeiten von Studierenden. Es finden jedoch viel zu wenige gute Ergebnisse den dauerhaften Eingang in die Praxis. Im Projekt geht es daher explizit auch um die Fortbildung von Schulkollegien, um die Entwicklung von Weiterbildungsangeboten über das Landesinstitut für Schule und Medien (LiSUM) sowie um Fortbildungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für das Deutsche Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM). Auf Empfehlung vom ZeLB haben wir mit der Rosa-Luxemburg-Schule eine Schule gefunden, die Praktikumsschule ist, die bereits ein Projekt mit der Inklusionspädagogik durchführt und sich im Medienbereich weiterentwickeln will. Zudem arbeitet dort eine sehr engagierte Medienpädagogin.

UP2date: Herr Professor Kortenkamp, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg allen Beteiligten!

UK: Vielen Dank!

VORGESTELLT

Moodle-Selbstlernkurs für Studierende im Buddy-Programm

Nachrücker

Welche Kurse belege ich? Wie kann ich mich einschreiben? Wo bekommt man den Studierendenausweis? Wo trifft man nette Leute? … Neu an einer Uni zu sein, sich zurechtzufinden und den Alltag zu organisieren, kann besonders für ausländische Studierende eine große Herausforderung darstellen. Das Buddy-Programm des Akademischen Auslandsamtes (AAA) stellt Kontakte zwischen einheimischen und internationalen Studierenden her, um deren Studieneinstieg in Potsdam zu erleichtern. Die angehenden Buddies der UP können sich in einem begleiteten Moodle-Selbstlernkurs notwendiges Wissen aneignen und hilfreiche Informationen finden. Das Team um Christoph Lehker vom Zentrum für Sprachen und Schlüsselkompetenzen (Zessko) testete das Angebot im Wintersemester 2015/16 in einer Pilotphase.

Seit mehreren Jahren gibt es das Buddy-Programm des AAA. Studierende aus dem Ausland können sich auf der Webseite des AAA anmelden, wenn sie eine helfende Hand während ihres Studienbeginns für nützlich halten. Jene, die bereits seit einiger Zeit hier studieren, können sich als Buddy melden. Ziel ist es, Neuankömmlingen insbesondere bei organisatorischen Fragen des Studienalltags, aber auch bei alltäglichen Dingen den Start in einer neuen Umgebung zu erleichtern.

Ein neues Bildungsangebot

In Zusammenarbeit mit dem AAA konzipierte das Team um Christoph Lehker vom Zessko einen Online-Kurs für die Potsdamer Buddies, der sie auf ihre Tätigkeit vorbereiten soll. Vor allem zwei Gründe standen hinter der Idee. Zum einen gibt es Partnerschaften, die nach wenigen Wochen wieder zerbrechen. „Für eine erfolgreiche Buddy-Partnerschaft ist es wichtig, dass wechselseitige Über- oder Unterforderungen vermieden werden, die gegenseitigen Erwartungen klar sind und beide Seiten sich darauf einstellen können“, ist sich Christoph Lehker sicher. Dafür sind verschiedene Kompetenzen nötig. Zum anderen lebt das Programm vom freiwilligen Engagement der hiesigen Studierenden. Zwar entstehen nicht selten Freundschaften, jedoch ist mit der Buddy-Tätigkeit auch Aufwand verbunden, der nach Möglichkeit honoriert werden sollte. Daraus entstand der Plan, ein Bildungsangebot zu schaffen, für das zumindest Bachelor-Studierende Leistungspunkte im Studiumplus-Modul „Interkulturelle Kommunikation“ erwerben können.

So ist am Zessko ein Moodle-Kurs entstanden, dessen Kern drei Selbstlernmodule in den Bereichen Organisations-, Beratungs- sowie interkulturelles Wissen bilden. Dort werden essentielle Informationen und sich anschließende Recherche- und Reflexionsaufgaben mit der Moodle-Funktion „Buch“ zur Verfügung gestellt. In kurzen übersichtlichen Kapiteln geht es um die Vermittlung grundlegender Informationen z.B. zum Beratungswissen, zur Organisation des Buddy-Tandems oder zu verschiedenen Kulturbegriffen. Aber auch Hinweise für konkrete Situationen, in die ein Buddy bei der Betreuung von internationalen Studierenden kommen kann, sind zu finden. Was ist meine Aufgabe als Buddy (und was nicht)? Wie nehme ich den ersten Kontakt noch vor Ankunft auf? Wie verhalte ich mich in kritischen Situationen? Für Studierende, die Leistungspunkte erwerben möchten, gibt es obligatorische Aufgaben, die auf die Reflexion der eigenen Rolle und auf den Transfer angeeigneten Wissens zielen. Die Selbstlernmodule werden durch ausgewählte hilfreiche Ressourcen ergänzt, wie Links auf relevante Ansprechpartner an der UP oder externe Webseiten.

Erfahrungsbasierte Inhalte

Die Inhalte sind einerseits aus der Zusammenarbeit mit studentischen Mitarbeiterinnen entstanden, die ihre eigenen Erfahrungen als internationale Studierende an der UP einbrachten. Zudem wurden klassische Situationen des Unterstützungsbedarfs aus Berichten von Erasmus-Studierenden herausgefiltert. Komplettiert wurden diese Informationen durch die Expertise Lehkers als Dozent im Bereich Deutsch als Fremdsprache sowie durch seine eigene Lernberatungspraxis und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.

Die Zielgruppe ist überaus heterogen. Nicht alle haben den gleichen Bedarf an Informationen und Studierende höherer Semester wissen, wo der Hase an der UP lang läuft. Dennoch können Fragen zur Wohnheimunterbringung für aus Berlin kommende Studierende ebenfalls neu sein. Ziel des Kurses ist es nicht, die zukünftigen Buddies zur Kursbelegung zu zwingen und alle dasselbe trainieren zu lassen. „Es ist ein sehr offenes und flexibles Angebot, wo jeder entscheiden kann, was kann und weiß ich bereits und was brauche ich noch an Wissen für meine praktische Tätigkeit als Potsdamer Buddy.“ sagt Christoph Lehker. „Alle sollten jedoch die Themen des Kurses kennen und wissen, was die Standards sind und was von ihnen in ihrer Funktion als Buddy erwartet wird.“

Lernbegleitung durch Portfolioarbeit und Feedbacks

Der Kurs ist zwar als Selbstlernangebot konzipiert, jedoch werden die Studierenden begleitet. Die Betreuung der Buddies auf organisatorischer Ebene übernimmt das AAA, die inhaltliche Betreuung zum Zessko-Kurs verantwortet das Team von Christoph Lehker. In einer Einführungsveranstaltung werden Ziele des Kurses sowie die Arbeit mit dem Moodle-Kurs erläutert und generell können sich die Teilnehmer*innen jederzeit an die Kursleitung wenden. Im Sommersemester kommt die Einführung in die Arbeit mit dem E-Portfolio hinzu. Dort gibt es Feedbacks auf eingereichte Aufgaben und Reflexionen. Ebenfalls im kommenden Durchgang erhalten die Teilnehmer*innen eine Rückmeldung auf ihre Selbsteinschätzung, die sie zu Kursbeginn erstmals in Form einer Wissensmatrix erstellen. „Ziel ist es unterstützend zu beraten und den Potsdamer Buddies ein reflektiertes Handeln zu ermöglichen, jedoch nicht am Ende zu testen, ob sie alles wissen. Die Überprüfung ist dann die praktische Arbeit mit ihren internationalen Buddies.“ stellt Lehker klar. Es besteht zudem die Möglichkeit, sich mit anderen Buddies in einem Forum über Betreuungssituationen und Handlungsmöglichkeiten auszutauschen.

An der Pilotphase nahmen 10 Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen teil. Dies ist auch die Zahl, mit der Christoph Lehker durchschnittlich in jedem Semester rechnet. Das Feedback der Teilnehmer*innen fiel positiv aus. Der Kurs sei übersichtlich, die Inhalte hilfreich und informativ, die Aufgaben sind gut zu schaffen. Einige Studierende haben selbst recherchierte Quellen an die Kursverantwortlichen weitergegeben und wünschten sich sogar noch mehr Input. Das Ziel für die Weiterentwicklung, so Lehker „ist jedoch nicht die wissenschaftliche Forschung, sondern die Nützlichkeit für das Buddy-Programm.“ Der Kurs soll ab Wintersemester 2016/17 seine Praxistauglichkeit als reguläres Angebot von Studiumplus unter Beweis stellen.

Wir wünschen allen Studierenden und Projektbeteiligten viel Erfolg!

RÜCKBLICK

Symposium „Das mobile Klassenzimmer – Schulisches Lernen und Lehren mit mobilen Endgeräten“ am 11.12.2015 an der Universität Potsdam
Reflect.UP - Handy

Kurz vor Jahresende 2015 widmete sich das Symposium „Das mobile Klassenzimmer – Schulisches Lernen und Lehren mit mobilen Endgeräten“ dem wichtigen und kontroversen Thema „Digitale Bildung in der Schule“. Wie dringlich das Thema ist, zeigten eine Reihe von Studien deren Ergebnisse zu teilweise heftigen öffentlichen Diskussionen führten. So ordnete der Länderindikator „Schule digital“ der Deutschen Telekom Stiftung  das Land Brandenburg noch im November 2015 bei der Nutzung digitaler Medien in der Schule dem unteren Drittel zu. Gleichzeitig ergab eine kurz vorher gestellte Kleine Anfrage im Brandenburgischen Landtag, dass an nur 120 Schulen in öffentlicher Trägerschaft mobile IT-Technik (Notebooks und Tablets) eingesetzt wird. Das Symposium traf damit eine entscheide Frage der öffentlichen Diskussion: Fehlt es den Schulen an Konzepten und Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Einsatz mobiler Endgeräte?

Initiiert wurde die Veranstaltung von der Didaktik des Englischen, dem Projekt E-Learning in Studienbereichen (eLiS) und dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB). Nachdem an der UP im Rahmen des Projekts „Medienbildung in der Lehrer(innen)bildung“ (MedLeh, 2013-14) viele mobile Endgeräte erworben und von den fachdidaktischen Lehrstühlen eingesetzt wurden, wollte das Symposium vor allem den Austausch über die Lehr- und Lernerfahrungen mit mobilen Endgeräten in schulischer und universitärer Lehre befördern. Unter den 70 Teilnehmenden  fanden sich Vertreter*innen aus verschiedenen pädagogischen Berufsfeldern: Lehrer*innen, Schulleiter*innen, aus der Fachdidaktik und der Wissenschaft, Mitarbeiter*innen) des LISUM sowie Elternvertreter*innen und Studierende. Das breite Interesse zeigte sich auch durch die Ankündigung des RBB und einem Bericht der Märkischen Oderzeitung MOZ.

Das fachkundige Publikum nahm die sechs Vorträge zum Anlass für produktive Diskussionen über die Herausforderungen und Probleme der beteiligten Institutionen. Vorgestellt wurden neben drei ausführlichen fachdidaktischen Unterrichtsszenarien aus den Bereichen Wirtschaft-Arbeit-Technik, Didaktik der Geografie und der Didaktik des Englischen auch weitere Lehr- und Unterrichtsszenarien aus den Fachdidaktiken der Informatik, der Geschichte, der Mathematik sowie aus der Sportdidaktik. Daneben schlug Richard Heinen (Learning Lab der Universität Duisburg-Essen) als einleitender Keynote-Speaker mit seinem Vortrag über hybride Lerninfrastrukturen in der Schule einen Bogen zwischen Wissenschaft und (Schul)Praxis. Prof. Dr. Torben Schmidts (Didaktik des Englischen; Leuphana Universität) abschließende Keynote erörterte die „Möglichkeiten und Grenzen neuer (digitaler) Zugänge zum Fremdsprachenlernen“.

Folgendes Fazit lässt sich aus den Diskussionen und Vorträgen ziehen:

Es werden mehr Konzepte und Methoden für die Arbeit mit mobilen Endgeräten im Unterricht gebraucht, hier ist vor allem die fachdidaktische Forschung gefragt.

Medienbildung, die sowohl didaktische als auch technische Fähigkeiten zum Einsatz von digitalen Geräten umfasst, muss ein integrativer Bestandteil der Lehramtsausbildung werden.

Schulen benötigen bessere Voraussetzungen, um sich technisch und organisatorisch (d.h. curricular und personell) im Hinblick auf eine schulische Medienbildung weiterzuentwickeln und mobiles Lehren und Lernen zu ermöglichen. Hier ist besonders das Land gefragt: Brandenburg braucht höhere Bandbreiten der Internetversorgung in Schulen und die Unterstützung von Schulträgern bei Finanzierungsmodellen zur Verbesserung der schulischen IT sowie eine größere Flexibilität bei der Aus- und Weiterbildung von Lehrer*innen.

Die Abstracts und Folien der Vorträge und die Poster der Fachdidaktiken sind unter der Webseite des Symposiums abrufbar: http://www.uni-potsdam.de/tefl/conferences/das-mobile-klassenzimmer/abstracts.html

Die Keynote von Richard Heinen kann über Media.UP nachträglich angeschaut werden: https://mediaup.uni-potsdam.de/Play/2685

VERANSTALTUNGSHINWEISE  


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Weiterbildungsangebote


Für Lehrende aller brandenburgischen Hochschulen


sqb-Workshops

Lernen und Lehren mit Videos. Wie Sie Lernvideos einsetzen und erstellen

Im Workshop befassen wir uns mit didaktischen Szenarien, die durch den Einsatz von Videos möglich werden. Zudem werden Sie selbst lernen, Videos zu erstellen.

Inhalte
  • Kennenlernen von möglichen Videoformaten (Vorlesungsaufzeichnung, Legetechnik, Screenvideos etc.)
  • Erstellen eines Drehbuchs zu einem Thema
  • Ein Video selbst erstellen
  • Didaktische Szenarien zum Videoeinsatz
  • Präsentation der Videos (Moodle, Youtube, Vimeo, Lokal)
Ziele
  • Lernvideos selbst erstellen lernen
  • Didaktische Einsatzszenarien durchdenken und planen    

Termine: Montag, 02.05.2016, 10:00 bis 17:00 Uhr; Montag, 09.05.2016, 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/O.
Anmeldefrist: 04.04.2016
Anmeldung: http://www.faszination-lehre.de/index.php?article_id=196&kurs_id=688


Für Lehrende der Universität Potsdam

Kurse und Tutorien der ZEIK

Die Zentrale Einrichtung für Informationsverarbeitung und Kommunikation (ZEIK) bietet an allen Hochschulstandorten Kurse und Tutorien zur Arbeit mit verschiedenen Anwendungen an. Diese Angebote richten sich an alle Hochschulangehörigen.

Tutorien: http://www.uni-potsdam.de/db/zeik-portal/kurse/tutorien.php

Kurse: http://www.uni-potsdam.de/db/zeik-portal/kurse/index.php

 


E-Lectures und Vorlesungsaufzeichnungen
Im Workshop werden verschiedene Formate vorgestellt, wie sie von der UP und anderen angeboten werden. Anhand dieser Beispiele geben wir einen Überblick über gängige Produktionsmethoden und erklären die erforderliche Hardware, Software und AV-Technik. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Hilfe der Ressourcen und Einrichtungen der UP eigene E-Lectures erstellen können.
Im Anschluss stehen wir für die Besprechung Ihrer Lehrprojekte und die Diskussion aktueller E-Learning Trends zur Verfügung.

Termin: 24.03.2016 / 10:00 bis 12:30 Uhr

Ort: Neues Palais, Haus 6, Raum 0.23/24

Durchführende: Carsten Müssig (eLiS),  Knut Zeigermann (AVZ)

Kontakt und Anmeldung: muessig@uni-potsdam.de 


Slidecast, Lehrvideo, Webinar - Wie (medienvermitteltes) Kommunizieren wirkungsvoll und verständlich gelingt.

Vorträge und Gespräche finden in der Hochschullehre heute zunehmend auch medienvermittelt statt. Vorlesungen, Präsentationen und Diskussionen werden durch den Einsatz von Video und oder Webmeetings ergänzt. Das Aufzeichnen und Erstellen von Videos oder Podcasts zu Lehrzwecken aber auch das Kommunizieren innerhalb virtueller Klassenzimmer stellt jedoch auch eine besondere Herausforderung dar. Zum einen ist die Kenntnis und das Beherrschen der Technik Voraussetzung dafür, Lehr- und Lernszenarien für den virtuellen Raum zu realisieren und zur Verfügung zu stellen. Zum anderen ist das Sprechen ohne einen anwesenden Hörer und dem dadurch fehlenden unmittelbaren Feedback ungewohnt.

In diesem zweitägigen Workshop erhalten Sie einen Überblick zu Szenarien und Einsatzgebieten medienvermittellten Sprechens in der Hochschule und den entsprechenden Technologien (virtuelle Klassenräume, Slidecasts und Video)

Sie können ausprobieren und trainieren, wie Ihnen trotz fehlendem Gegenüber und der Präsenz der Technik das Sprechen natürlich und hörergerichtet gelingen kann. Außerdem erfahren Sie, wie eine angemessene Sprechgeschwindigkeit, Lautstärke und Intonation sowie eine deutliche Aussprache helfen, Ihre fachlichen Inhalte und Themen verständlich zu transportieren. Weiterhin werden wir typische Fehler beim (Ein)sprechen thematisieren sowie die Frage, auf welche Weise virtuelle Settings wirkungsvoll visuell unterstützt werden können.

Termin: 4.4.2016 und 8.4.2016 jew. 10:00 bis 17:30 Uhr

Ort: Neues Palais, Haus 6, Raum 0.23/24

Durchführende: Katharina Halibrand und Team des Bereichs Lehre & Medien des ZfQ (ehem. AG eLEARNiNG) 

Kontakt und Anmeldung: lehre.medien@uni-potsdam.de


Moodle – Einführung in die Arbeit mit der Lehr-Lernplattform

Der Workshop bietet eine Einführung in die Arbeit mit der E-Learning-Plattform und richtet sich in erster Linie an Dozierende, die sich mit den meistgenutzten Funktionen vertraut machen wollen.

Behandelt werden Themen wie

  • die Einrichtung von Kursen,
  • die Teilnehmer*innenverwaltung
  • das Verfügbarmachen von Dateien
  • das Anlegen von Aktivitäten (Aufgaben, Abstimmungen u.a.)
  • die Arbeit mit Foren

Je nach Kenntnisstand der Teilnehmer*innen kann auch ein Einblick in weitere Funktionen gegeben werden.

Ziel des Workshops ist die grundlegende Befähigung zur Gestaltung von Moodle-Kursen.

Termin/Ort: 7.4.2016, N.P. Haus 8.0.69, 10:00-13:30

Termin/Ort: 12.4.2016, Golm H8.0.09, 10:00-13:30

Termin/Ort: 9.5.2016, N.P. H6.0.23/24, 10:00-13:30

Durchführende: Team des Bereichs Lehre & Medien des ZfQ (ehem. AG eLEARNiNG)

Kontakt und Anmeldung: bis spätestens zwei Tage vor Termin an lehre.medien@uni-potsdam.de

Redaktion und Herausgeber


ZfQ
Bereich Lehre und Medien


eLiS

E-Learning in Studienbereichen


ZEIK

Zentrale Einrichtung für Informationsverarbeitung und Kommunikation


E-Mail:

lehre.medien@uni-potsdam.de

www.uni-potsdam.de/zfq

Autor*innen und Beteiligte

Cornelia Brückner
Jörg Hafer
Ulrich Kortenkamp
Michael Krause
Christoph Lehker
Frederic Matthé
Knut Zeigermann

Technische Umsetzung

Florian Fischer

 

Bildnachweise

E-Tests, E-Learning- Stammtisch:
F. Matthé
LEARNTEC 2016: C. Müssig
Digitales Lernen Grundschule:
Chr. Dohrmann, S. Ladel
Buddy-Programm: Akademisches Auslandsamt Universität Potsdam
Rückblick Symposium: C. Brückner

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