Strukturierte Selbstreflexion und Videoanalyse zur Förderung psychotherapeutischer Kompetenzen

Förderung psychotherapeutischer Kompetenzen
Image: ZfQ

Ziel: Das Projekt vergleicht zwei Selbstreflexionstechniken hinsichtlich ihres Nutzens, Kompetenzen in der therapeutischen Beziehungsgestaltung bei Masterstudierenden der Psychologie aufzubauen. Vorgehen: In zwei parallelen Seminargruppen üben Studierende therapeutische Beziehungsgestaltung in Rollenspielen. Zusätzlich analysieren und verbessern sie mittels strukturierter Selbstreflexion ihr therapeutisches Verhalten. Gruppe 1 wird ihre Selbstreflektion auf drei Aspekten aufbauen: (a) Betrachten von Videoaufnahmen des eigenen Rollenspiels, (b) Beurteilung der gezeigten Kompetenzen anhand eines standardisierten Beurteilungsbogens und (c) Formulierung von konkreten Verbesserungsvorschlägen. Gruppe 2 wird zur Reflexion keine Videoaufnahmen nutzen. Am Ende des Seminars wird der Nutzen von Selbstreflektion mit und ohne Videoanalyse bewertet. Implikationen: Es wird geprüft, ob strukturierte Selbstreflexion den Erwerb therapeutischer Kompetenzen bereits in der universitären Lehre fördern kann.

 

Projektverantwortliche:

  • Dr. Ulrike Maaß und Dr. Franziska Kühne, Department Psychologie
Förderung psychotherapeutischer Kompetenzen
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