Virtuelle Welten der Geometrie

Illustration Innovatives Lehrprojekt
Image: ZfQ

Räumliches Vorstellungsvermögen ist nicht angeboren, sondern wird im Laufe des Lebens – insbesondere der Kindheit und Jugend – erlernt (Maier, 1996). Da die Entwicklung von Raumvorstellungen vor allem im Alter von 9 bis 14 Jahren erfolgt (Müller, 1986), ist es Aufgabe der Mathematiklehrkraft, diese Entwicklung maßgeblich zu fördern. Derzeit liegt der Fokus im Schulunterricht jedoch oft auf zweidimensionaler Raumvorstellung. Es fehlt Lehrkräften an passenden Lernumgebungen und räumlichen Repräsentationen. Virtual Reality bietet eine Möglichkeit, diese Lücke zu schließen. Ziel des Seminars ist es, Lehramtsstudierende zu befähigen,
• virtuelle Lernumgebungen in der Raumgeometrie stoffdidaktisch und lerntheoretisch zu analysieren,
• geeignete Lernaufgaben zu erstellen sowie Lernumgebungen zu erproben
• und diese in der Praxis an einer kooperierenden Schule zu evaluieren.
Um eine nachhaltige Nutzung von VR-Technologien in der universitären Lehre zu sichern, wird begleitend zum Seminar ein methodisch-didaktischer Leitfaden zum Einsatz in der Lehrer*innenbildung erarbeitet und mit den Studierenden am Ende des Semesters evaluiert.

 

Projektverantwortliche:

  • Dr. Lena Florian, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Mathematik, Didaktik der Mathematik
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