Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ - Virtuelle Realität für die Festkörperchemie-Lehre
Das Projekt verbessert das Verständnis komplexer Kristallstrukturen und fundamentaler physikalisch-chemischer Prozesse im Modul Festkörperchemie durch den Einsatz von Virtual Reality (VR). Studierende können Strukturen nicht nur betrachten, sondern sich frei um sie bewegen, sie vergrößern, drehen und aus jeder Perspektive erkunden – gemeinsam und interaktiv, statt passiv einer PC-Darstellung zu folgen. Dies steigert die räumliche Vorstellungskraft, fördert das analytische Denken und macht abstrakte Inhalte erlebbar. Die 3D-Modelle werden mit „Diamond“ und „Mercury“ erstellt, VR-Animationen mit „Blender“ angefertigt und in der VR-Umgebung „Spatials“ präsentiert. So werden Forschungspraxis und Lehre innovativ verbunden, die Motivation der Studierenden erhöht und praxisrelevante digitale Kompetenzen vermittelt.
Projektverantwortlicher:
- Dr. Eric Sperlich, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Department für Chemie, Wissenschaftlicher Leiter des Servicebereichs Röntgenkristallographie